Science Visualization: Scientific Poster wird im Berliner Museum für Kommunikation ausgestellt

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Das mit dem Red Dot Award ausgezeichnete 'Next Generation Scientific Poster' wird bis  18. Januar 2015 im Museum für Kommunikation in Berlin im Rahmen der "Best Communication Design – Red Dot Winners Selection 2014" ausgestellt. Danach wird die Ausstellung in Basel und in Essen gezeigt. Rund ein Jahr lang hatten der Muthesius Absolvent Konrad Rappaport und Meeresforscher aus dem Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ unter Federführung von Professor Tom Duscher an dem digitalen Wissenschaftsposter zum Thema „Untermeerische Hangrutschungen“ gearbeitet. Eine erste Version des Projekts „Next Generation Scientific Poster“ wurde im vergangenen Herbst auf einer internationalen Fachkonferenz präsentiert und seitdem weiterentwickelt. (...)

08.11.2014 · , ,

Der Forschungsschwerpunkt Science Visualization

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Mehrmediale Wissensdarstellungen nehmen eine zunehmend zentrale Rolle ein. Sie bieten nicht nur eine Grundlage für die Wissensvermittlung, sondern bilden auch den Rahmen für den Erwerb von Wissen. Während avancierte mediale Versinnlichungsmöglichkeiten in den Wissenschaften lange vernachlässigt wurden, liegt diesbezüglich in den Künsten und Designausrichtungen ein besonderes Kompetenzfeld.
Die Muthesius Kunsthochschule hat sich die Suche nach gestalterischen Lösungen insbesondere visueller, kommunikationsspezifischer und szenographischer Fragestellungen im Bereich der Wissensdarstellung bereits seit Jahren erfolgreich zur Aufgabe gemacht. Neben den Professoren Tom Duscher, Stephan Sachs und Manfred Schulz sind zwei wissenschaftliche Mitarbeiter in dem Forschungsschwerpunkt beschäftigt: Der Soziologe Sebastian W. Hoggenmüller und Informations- und Motiondesigner Michel Magens untersuchen innovative, mediale Versinnlichungsmöglichkeiten und deren theoretischer Reflexion. (...)

07.11.2014 · , ,

Dock of Learning – Design of, as & beyond knowledge

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Symposium 2‐3 July 2014 in Kiel

Research, teaching and practice are names given to the activity of producing, disseminating and exercising of knowledge. This division of labour is mirrored by the differentiation of academic institutions. The Humboltian University focuses on research and theory‐based teaching, leaving practice-­oriented teaching to the Fachhochschule. The Kunsthochschule, although has university-­equivalent status, devotes also to practice-­oriented teaching. (...)

12.05.2014 · ,

Healthy Aging Network of Competence

HANC ist ein EU-gefördertes Forschungsprojekt, an dem die Muthesius Kunsthochschule im Zeitraum von Januar 2013 bis Dezember 2014 als aktiver Partner teilnimmt.Das Projekt zielt darauf ab, sich der Herausforderungen des demografischen Wandels und der einhergehenden alternden Gesellschaft zu stellen. Dies soll durch die Etablierung eines starken, alle Akteure dieses Feldes integrierenden Netzwerkes ermöglicht werden. (...)

03.04.2014 · ,

Research-based art / Art-based research

Die Muthesius Kunsthochschule Kiel und Heinrich Böll Stiftung Schleswig-Holstein starteten in Istanbul ein internationales Programm mit dem Titel research-based art / art-based research.Schwerpunkt dieses europäischen Kooperationsprojektes ist es, Möglichkeiten und Perspektiven einer kreativen Politisierung des öffentlichen Raumes aufzuzeigen. Des Weiteren zielt es darauf ab, langfristige Partnerschaften zu etablieren. Das Projekt generiert ein weitverzweigtes und diversifiziertes Netzwerk aus Künstlern und Kulturschaffenden, Wissenschaftlern und Studierenden, Journalisten und der interessierten Öffentlichkeit. (...)

02.04.2014 · ,

Vortragsreihe Blow-up

Blow-up SoSe 2014

Die vormals sogenannte »Kunst im öffentlichen Raum« ist heute in der Diskussion als Räume, Sprache und Objekte entgrenzende künstlerische Intervention und Performance. Sie eröffnet neue Wirkungs- und Realisierungsmöglichkeiten für den öffentlichen Raum und umfasst Eingriffe und Gestaltungen von Orten, Plätzen und Räumen, theatrale Inszenierungen, Sprachräume, Choreographien mit Stadt und Landbewohnern, soziale und ökologische Projekte sowie sensuelle Anthropologie.

Blow-up stellt Ideen von Künstlerinnen und Künstlern vor, die in erweiterten Bereichen der Kunst im öffentlichen Raum arbeiten: der Performance, des Theaters, der Feldforschung, der außerparlamentarischen Stadtplanung, der Licht- und Klanginstallation und der Gemeinschaft und Gemeinde einbeziehenden Kunst. Mit dieser Reihe wollen beide Veranstalterinnen, die Muthesius Kunsthochschule und die Stadtgalerie Kiel, eine Diskussion in Gang setzen, (...)

19.02.2014 ·

Inflamation at Interfaces: Krieg im Körper

Krieg im Körper

Ein Wandcomic von Tim Eckhorst, entstanden im Rahmen der Ausstellung ‚Entzündet‘ für das Exzellenzcluster Inflammation at Interfaces.

Ein überlebensgroßer Comic leistet im öffentlichen Stadtraum von Kiel Aufklärungsarbeit: Er schildert, was im Körper passiert und lässt Betroffene zu Wort kommen. Mit einer Länge von 35 Metern und einer Höhe von bis zu vier Metern war Krieg im Körper am Sophienblatt, Ecke Rondeel jedem Interessierten zugänglich. Inzwischen gibt es auch eine drucktechnische Reproduktion.

Zur Webseite der Arbeit (...)

10.02.2014 ·

KunstHochSchule: Keramik-Workshop mit Schülerinnen aus Satrup

...bis eine Hohlform für den Pferdekörper entstanden ist

Für drei Tage tauschten Schülerinnen des Satruper Schulzentrums Ende Januar 2014 ihren Campus gegen das Studio 13 der Muthesius Kunsthochschule. Die Idee dazu kam von Lena Kaapke und Theres Böttcher. Die beiden Masterstudentinnen hatten das Konzept einer Einführung in das keramische und künstlerische Arbeiten für Schülerinnen entworfen. Sie gaben ihm den Titel “Kunstinsel”. Damit bewarben sie sich bei dem Projekt “Kunst hoch Schule” unter Leitung von Simon Kühl. Eine Jury, bestehend aus dem Präsidium sowie Professorinnen und Professoren der Kunsthochschule, dem Vorsitz des BDK Fachverbandes für Kunstpädagogik in Schleswig-Holstein e.V. und der Landesfachberatung Kunst am IQSH, wählte aus allen eingereichten Bewerbungen ihre Idee aus. Es konnte losgehen! Wenige Tage nach offiziellem Start des „Jahres der kulturellen Bildung 2014“ in Schleswig-Holstein kam die Mädchengruppe nach Kiel. (...)

10.01.2014 ·

myPlan/EXIST

EXIST

Mehr als die Hälfte aller Absolventinnen und Absolventen der Muthesius Kunsthochschule sind früher oder später freiberuflich tätig. Die Ausübung eines künstlerischen und gestalterischen Berufes erfordert ein hohes Maß an Professionalität und stellt höchste Ansprüche an die Persönlichkeit. Individuelle Arbeits- und Lebensweisen und unterschiedlichste Karrierewege und -umwege sind wichtig Bausteine einer beruflichen und künstlerischen Weiterentwicklung. Zusätzlich fordert der nicht klar definierte Arbeitsmarkt vom Künstler und Designer ein deutliches Profil und eine erkennbare Positionierung.

Liebe Studierende, liebe Absolventinnen und Absolventen!

Wenn Ihr Euch in der Region selbstständig machen wollt und dabei Unterstützung und Beratung benötigt, dann sind wir Eure Ansprechpartner. Ihr könnt z.B. auf unser Netzwerk zurückgreifen, über uns Kontakte zu Institutionen knüpfen, gemeinsam können wir Fördermöglichkeiten ausloten.
Bitte meldet Euch bei uns unter exist@muthesius.de. Wir freuen uns sehr auf Euch und Eure Pläne,

herzliche Grüße,
Dipl. Des. Claudia Haßfurther & Dipl. Des. Hartmut Klotz

Übersicht über das Projekt in der Förderphase bis 2016

Im Rahmen des Projekts soll die Studienplanung und die künstlerische und gestalterische Karriereentwicklung unterstützt und je nach Bedarf professionalisiert und verbessert werden. Die strategisch wichtigen Entscheidungen zum Berufseinstieg und zur Existenzgründung sollen entmystifiziert und erleichtert werden. Aktuelle Geschäftsmodelle und Verwertungsstrategien für eine erfolgreiche künstlerische und gestalterische Unternehmensgründung sollen analysiert, aufgezeigt und anwendbar gemacht werden. Darüber hinaus sollen neue Perspektiven und zukunftsfähige Aufgabenfelder definiert werden.

Unser Angebot umfasst:

Beratung & Begleitung

– Individueller Orientierungs- und Beratungsprozess
– Biografieentwicklung und Begleitung
– Entwicklung eigenständiger ökonomischer Modelle
– Durchdenken geeigneter Verwertungsstrategien
– Bedarfsgerechte Vermittlung von Expertisen und Partnern
– Reflektieren des beruflichen Profils, Bewertung der Geschäftsidee, Klärung der Positionierung und Unterstützung bei Modifikations- , Realisierungs-,  und Umsetzungsprozessen

Unser Kernangebot innerhalb der Hochschule ist die Beratung und Begleitung künstlerischer Berufsbiografien. Wir bieten ein niederschwelliges Angebot und sind offen für alle Fragen. Das Vertrauen der Studierenden und Absolventen/Absolventinnen ist sehr wichtig für unsere Arbeit. Wir entwickeln berufliche und unternehmerische Perspektiven und überlegen gemeinsam welche Bedingungen bereits vorhanden sind oder wie diese für eine erfolgreiche Umsetzung geschaffen werden können. Wir liefern konkrete Hilfestellung und geben Tipps zur Realisierung der eingeschlagenen Wege. Dabei bauen wir einen langfristigen Kontakt zu den Studierenden und Absolventen/Absolventinnen auf. Dies kommt der Qualität der Beratung zugute und wir können auf dieses Weise unser leistungsfähiges Promotoren-  und Kompetenznetzwerk stetig ausbauen.

Mittlerweile werden regelmäßig mit großer Nachfrage Orientierungsberatungen durchgeführt. Die potentiellen Gründerinnen und Gründer werden ins Netzwerk aufgenommen, branchenspezifisch beraten und bei Bedarf an spezielle Fachberater vermittelt. Als Voraussetzung für die erfolgreiche Gründungsberatung und -begleitung wurden zuerst die Angebote der hiesigen Gründungsförderlandschaft auf die Besonderheiten der Kreativwirtschaft hin geprüft und soweit wie möglich darauf abgestimmt.
In den Orientierungsberatungen entstehen maßgeschneiderte Einzelfalllösungen die dann prozesshaft weiter begleitet werden. Der Fokus liegt neben der wirtschaftlichen Modifikation des Geschäftskonzepts besonders auch auf der persönlichen künstlerischen Entwicklung die im Kreativen Bereich eine zentrale Rolle spielt.
Zusätzlich bietet die Hochschule den GründerInnen eine zeitweise Nutzung der Werkstätten an, da beim Start in eine Selbstständigkeit oft eine über ein Büro hinaus gehende Infrastruktur (Werkstatt) für Realisierung und z.B. Prototypenbau erforderlich ist.
In manchen Fällen können Alumni als Mentoren vermittelt werden.
Ein Kreativstammtisch wurde gemeinsam mit zwei Alumni ins Leben gerufen, der sich mittlerweile als vielseitiges Format für verschiedene Netzwerk-Veranstaltungen bewährt hat. Da Kreative häufig Einzelkämpfer sind, suchen sie nach Gelegenheiten zur Reflexion und zum Austausch. Erfolgreiches Netzwerken ist für sie von großer Bedeutung.

Ausgangssituation: Die wirtschaftliche Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft

Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine relativ junge und heterogene Branche mit großem Wachstums und Innovationspotenzial. Die ökonomische, arbeitsmarktpolitische, infrastrukturelle und städtebauliche Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft ist erst in den letzten Jahren in das Blickfeld der öffentlichen Wahrnehmung getreten. Die Kultur- und Kreativwirtschaft kann aufgrund ihrer zukunftsorientierten Arbeits- und Geschäftsmodelle eine Vorreiterrolle auf dem Weg in eine wissensbasierte Ökonomie einnehmen.
Ein Forschungsgutachten von Prognos/Fraunhofer ISI im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums kommt zu dem Ergebnis, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft nicht nur für sich selbst ein starkes Innovationspotenzial besitzt, sondern auch als wichtiger Katalysator für Innovationen und wissensbasiertes Wachstum in zahlreichen anderen Wirtschaftsfeldern fungiert. Dabei tragen kreative Vorleistungen in einer Vielzahl von Branchen dazu bei, Produkte, Dienste und Geschäftsprozesse den Kundenwünschen entsprechend zu optimieren und zu vermarkten. Damit profitieren die Branchen entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette von den Leistungen der Kultur- und Kreativwirtschaft. Damit kann insbesondere zur Verbesserung von Dienstleistungen beigetragen werden.

Laut einer Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft setzte die Branche in Deutschland im Jahr 2010 ca. 137 Milliarden Euro um. In der Branche gab es 240.000 Unternehmen (nicht eingerechnet jene, die die Umsatzsteueruntergrenze von 17.500 Euro nicht erreichen) mit 720.000 fest Angestellten. Zählt man die geringfügig Beschäftigten dazu, arbeiten in Deutschland fast 1,7 Mio. Menschen in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Die Branche sorgte dabei für 4,3% Beschäftigte im Gesamtarbeitsmarkt und für 2,6% Anteil am Bruttosozialprodukt. Die Tendenzen in den folgenden Jahren waren insgesamt leicht steigend.
Im Vergleich zu 2009 ging der Anteil der Buch- und Musikbranche leicht zurück, Segmente wie z.B. bildende Künste, Gameindustrie, Film und Design legten zu. Es geht um hochentwickelte
Dienstleistungen und schöpferisches Handeln. Diese Zahlen belegen die Bedeutung der Kultur- und Kreativberufe für die Wirtschaft. In absoluten Zahlen ist Deutschland im gesamteuropäischen Vergleich in der Kultur- und Kreativwirtschaft führend.
Die Auswertung des verfügbaren Datenmaterials für Schleswig-Holstein ergibt für das Jahr 2007  folgende Eckdaten: Mit 6.115 Unternehmen und Selbständigen nimmt die Kultur- und Kreativwirtschaft einen Anteil von 5,7 Prozent an der Gesamtwirtschaft ein. Die Anzahl der Erwerbstätigen (Selbständige und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte) belief sich 2007 auf 21.415 Personen (2,4% Anteil an der Gesamtwirtschaft), davon 15.300 sozialversicherungspflichtig Beschäftige (entspricht 1,9%-Anteil an der Gesamtwirtschaft). Dazu kommen 7.534 geringfügig Beschäftigte (4,3%) und 2.200 Personen (3,2%), die im Nebenjob in der Kultur- und Kreativwirtschaft in Schleswig-Holstein tätig sind. 2007 wurde ein Umsatz von 2,2 Mrd. € erwirtschaftet (1,7% bezogen auf die Gesamtwirtschaft SH).

Die Kultur- und Kreativwirtschaft in der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfungskette (Pdf)

Monitoring zu ausgewählten wirtschaftlichen Eckdaten der Kultur- und Kreativwirtschaft 2010 (Pdf)

Entwicklung und Stand der Kulturwirtschaft in Schleswig-Holstein (Pdf)

Studie zur Untersuchung der regionalen Bedeutung der Kieler Hochschulen (Pdf)

 

Fragen?

Dipl. Des. Claudia Haßfurther, Dipl. Des. Hartmut Klotz
0431 – 5198-505, exist@muthesius.de