Zwei Studierende des Medical Design mit dem nationalen James Dyson Award ausgezeichnet

Beim diesjährigen James Dyson Award sind Janina Hühnerberg und Andrea Meyer nationale Auszeichnungen zugesprochen worden. Die Jury aus renommierten Designexperten erkannte den 1. Preis Janina Hünerberg (23 ) für „mamelle“, einem Messgerät zur Diagnostik von Mastitis bei Milchkühen zu. Das neuartige veterinärdiagnostische Gerät erlaubt die schnelle Diagnostik von Euterentzündungen vor Ort.

 

Der 5. Platz wurde der angehenden Industriedesignerin Andrea Meyer für „Glaucus“ zugesprochen. Glaucus ist ein mit Sonar- und Sensortechnologie ausgestattetes, autonomes Fischernetz. Im Wasser des Fanggebiets sucht es selbstständig nach Fisch, kesselt die Schwärme mit Luftblasen ein, zählt und ermittelt Fischsorten und Größe.

Betreut wurden beide Projekte von Prof. Detlef Rhein (Industriedesign/ Medical Design). (...)

22.09.2016 ·

iF Student Award/HansGrohe Design Prize 2016

iF Student Award/HansGrohe Design Prize 2016

für „Mono Shower Unit“ von Philipp Emmert

Philipp Emmert hat für seinen Entwurf eines sensorgesteuerten Dusch-Interfaces den iF Student Award /HansGrohe Design Prize 2016 erhalten. Der Entwurf ist im Rahmen des  B.A. 4. Semesterprojektes „future of personal care“ unter Betreuung von Prof. Detlef Rhein entstanden. Der Preis wurde am Freitag, den 17.06 im iF Exhibition Center in Hamburg verliehen. (...)

27.06.2016 ·

Muthesiuspreis 2016 für „mamelle“ von Janina Hühnerberg

Janina Hühnerberg, Master-Studierende im Medical Design, hat für ihr Bachelorthesis-Projekt „mamelle“, Diagnostik von Mastitis bei Milchkühen, den Muthesiuspreises 2016 erhalten. „mamelle“ ist ein Messgerät zur sofortigen vor Ort Diagnostik von Euterentzündungen bei Milchkühen. Es vereint die Probenentnahme, die Messung und die Anzeige der Ergebnisse in einem handheld-Produkt.
(Betreuung: Prof. Detlef Rhein). (...)

27.06.2016 ·

„Nexbus“ von Axel Schauerte gewinnt den Lucky Strike Junior Designer Award 2015

Axel Schauerte, Masterabsolvent des Medical Designs, hat mit seinem Thesis-Projekt “Nexbus“ den Lucky Strike Junior Designer Award 2015 in der Kategorie Produkt & Industrie gewonnen. Die Preisverleihung fand am 10.12.2015 im Stilwerk in Hamburg statt. „Nexbus“ ist ein Bus-Konzept für den öffentlichen Nahverkehr in bevölkerungsarmen Gebieten, bei dem Personen- und Paket-Transport kombiniert werden. Mit dem Entwurf wird ein geschichtlich verloren gegangener Bustyp mit den Fragestellungen und technischen Möglichkeiten unserer Zeit neu gedacht. (...)

02.01.2016 ·

Workshop mit VW Design

Im Wintersemester 2015/2016 nahmen fünfzehn Master-Studierende des Industriedesigns (Interface- und Medical-Design) vom 02.11. bis zum 06.11. an einem Workshop teil, der von den beiden VW-Designern Dirk Halbauer und Alex Gebel organisiert und intensiv begleitet wurde. Der Workshop fand an der Muthesius-Kunsthochschule statt und hatte als Thema „from 2D form to 3D shape“. Die einwöchige Arbeit endetet mit einer eindrucksvollen Präsentation am 06.11. im Kesselhaus. (...)

13.11.2015 ·

Dritte Kooperation mit „Siemens AG/Corporate Technology/New Technology Fields“ in Erlangen

Im Sommersemester 2015 arbeiten 10 Medical-Design Studierende des 2. und 3. Semesters an einem mit Drittmitteln geförderten Projekt für „Siemens AG/Corporate Technology/New Technology Fields“ in Erlangen. Es ist das mittlerweile dritte Kooperations- und Forschungsprojekt mit dem „think-tank“ von Siemens. Ziel ist die Erarbeitung von Zukunftsperspektiven für ein spezielles Bildgebungsverfahren in der medizinischen Diagnostik mit Schwerpunkt „Handhabung und Interaktion“. Am 28.04. findet in Erlangen ein Projekt kick-off statt und es werden weitere Workshops in Kiel und Erlangen folgen. Ergebnisse der Projektarbeit sind für den Sommer 2015 geplant. Begleitet wird die Gruppenarbeit u.a. von Dipl. Designer Burkhard Peters und Prof. Detlef Rhein (Muthesius Kunsthochschule) sowie Michael Kleemann und Birgit Six (Siemens AG). (...)

25.04.2015 ·

Kooperation mit der staatlichen technischen Universität Delft / NL

Der Masterstudiengang Medical Design ist nun offiziell mit dem Master-Programm „Medisign“ an der TU Delft assoziiert. Ausgewählte Studenten beiderseits haben die Möglichkeit, ein Semester als Gast- bzw. Austauschstudent im Rahmen des jeweils anderen Master-Programms studieren zu können. Zudem ist es möglich, Master-Thesis-Projekte von den jeweiligen Lehrenden der anderen Hochschule nach Absprache mit betreuen zu lassen.

Initiiert wurde die Zusammenarbeit, die langfristig auch die gemeinsame Arbeit an Projekten und Forschungsvorhaben beinhalten kann, von Prof. Detlef Rhein und den beiden für das Master-Programm „Medisign“ verantwortlichen Lehrenden Prof.dr.ir. Richard.H.M. Goossens und Dr.ir. Marijke Melles. Besonders erfreulich ist die Kooperation nicht nur wegen des internationalen Brückenschlages, sondern auch, weil sich beide Master-Programme gleichermaßen einem forschungs- und zukunftsorientierten Designstudium verpflichtet fühlen.“ (...)

09.09.2014 ·

Medical Design M.A

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Aufgrund der besonderen Zukunftsrelevanz und Komplexität, aber auch wegen der Ambivalenz von Medizin und Gesundheit, sind Gestalter und Gestalterinnen gefragt, die sich sowohl praktischer Problemstellungen, als auch neuer Möglichkeitsräume verantwortungsbewusst und mit hohem Engagement entwerferisch anzunehmen vermögen.

Dabei kommt dem Medical Design mit seinem zentralen Blick auf die Bedürfnisse und Bedingtheiten des Menschen in komplexen Organisations- und Prozessgefügen sowie im Spannungsfeld sich dynamisch verändernder Technologien eine beispielhafte Rolle für den Entwurf gesellschaftlichen Wandels zu, der weit über Problemstellungen der Medizin hinausweist.

Bei der Projektarbeit wird besonderer Wert auf die Entwicklung vernetzender Kompetenzen und prozessorientierter Arbeit gelegt. Es geht um die Erschließung neuer, ganzheitlicher Wertschöpfungsmodelle und qualitativer Beziehungen, die szenarisch, (...)

12.02.2014 ·

Industriedesign Medical Design (M.A.)

Gesundheit ist eines der großen gesellschaftlichen Zukunftsthemen, besonders, wenn Gesundheit als zentraler Teil nachhaltiger Lebenspraktiken verstanden wird. Wir sind davon überzeugt, dass Design bei der Auseinandersetzung mit den damit verbundenen Herausforderungen eine wichtige Rolle spielt. Für diese Auseinandersetzung sind umfassende Kompetenzen erforderlich. Wir setzen im Masterstudium Medical Design auf den Erwerb von Schlüsselkompetenzen des Designs: Alternativen zum Bestehenden gestalterisch erfahrbar machen (Innovation) und einen Diskurs über das führen, was wünschenswert ist (Reflexion).

Unter dem Leitmotiv „Perspektiven gestalten“ sollen eine große Bandbreite menschlicher Beziehungen im Bereich Gesundheit kritisch hinterfragt und gesellschaftlich-kultureller Wandel neu gedacht werden. Im Mittelpunkt steht die Befähigung zur Entwicklung zukunftsweisender Szenarien, in denen integrierende Lösungen zu Produkten, Prozessen und Dienstleistungen gleichermaßen beinhaltet sind. Eine solche mehrdimensionale Vermittlungskompetenz alternativer Lebens- und Handlungsformen manifestiert sich im “szenarischen Design“, welches neue Qualitäten im intelligenten Zusammenhang zeigt. In den Szenarien erscheinende Produkte sind zudem hochpräzise auszuformulieren, unserem Studium ist eine besondere Anforderung zur Detailgenauigkeit und zu einem erweiterten strukturellen (Produkt-)Verständnis eingebaut.

Wir zeigen Wege zu einem professionellen entwerferischen Umgang mit Komplexität. Dabei geht es um die Sensibilisierung für unterschiedliche menschliche Bedürfnisse und die Gestaltung prozessualer Schnittstellen. Dies beinhaltet gleichsam interdisziplinäre Wissensvernetzung, Anwendungsfragen neuer Technologien und die Auseinandersetzung mit organisatorischen, regulativen und sozio-kulturellen Faktoren. Das Wissen von den Arbeitsmethoden des human-centered designs und deren Anwendung sind selbstverständlich.

Neben Forschungsschwerpunkten in den Themenbereichen „Umwelt und Gesundheit“, „global health“, „Zukunft Krankenhaus“, “Körpertechnologien“ und „Leben im Alter“ fördern wir bewusst die Öffnung für unterschiedliche disziplinäre Zugänge und individuelle Projektarbeit an relevanten Zukunftsfragen.

Die Attraktivität der Ansprüche des Master-Studiums an der Muthesius Kunsthochschule bestätigt sich auch durch die Mitgliedschaft im Exzellenzcluster „Inflammation at Interfaces“, jüngste Forschungskooperationen mit den Unternehmen Miele, Hill-Rom und Siemens sowie das seit Januar 2013 laufende, auf zwei Jahre angelegte Interreg EU-Forschungsprojekt „Healthy Ageing“.

 

FRAGEN?

Prof. Detlef Rhein
04 31 – 51 98-430, rhein@muthesius.de

Im Blog „Bewerben“ haben wir darüber hinaus Modulpläne, Downloads und weitere Informationen für Sie zusammengefasst.

Der Master-Studiengang Medical Design ist Kooperationspartner des Medical Design Blog (www.medicaldesignblog.com).
Der MedicalDesignBlog berichtet regelmäßig über Produktentwicklungen und -konzepte in der Labor-und Medizintechnik.