Prof. Dr. Dipl.-Ing. Ludwig Fromm (em.)

Szenografie
Legienstr. 35
ludwig.fromm@rocketmail.com, T. 04 31 / 51 98 - 469
Altbau Legienstr. , L.03.30

Curriculum Vitae:

1950 im Eichsfeld geboren
1968 – 1973 Studium an der HAB Weimar
1974 – 1980 Mitarbeit in Architekturbüros in Berlin, Paris und Wien
1980 – 1985 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Berlin, Institut für Entwerfen und Baukonstruktion bei Prof. Dr. Grötzebach
1981 Bürogründung mit Günther Fischer. Planung, Gutachten, Wettbewerbe, Preise und Auszeichnungen, Journalistische Tätigkeit, Preisrichtertätigkeit, Ausstellungen
1984 Aufnahme in den BDA – Berlin (Bund Deutscher Architekten); Promotion an der TU – Berlin (bei: Prof. Bernd Jansen, Prof.in Luise King und Prof. Klaus Novy)
1993 Professur an der Muthesius-Hochschule in Kiel
1998 Büroerweiterung in: Fischer_Fromm & Partner
1999 – 2005 Rektor der Muthesius-Hochschule in Kiel
2005 – 2006 Gründungsrektor der Muthesius Kunsthochschule
seit 2005 Prof. im Bereich Raumstrategien der Muthesius Kunsthochschule Lehrgebiet Raum, Ensemble und Wirkung
seit 2004 Mitglied im Beirat für Stadtgestaltung Kiel
seit 2006 Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Schleswig-Holsteinigen Freilichtmuseums Molfsee e.V.
seit 2006 Mitglied im Programmrat der Heinrich-Böll-Stiftung SH – anders lernen e.V.
seit 2008 Mitglied im Fachausschuss Sportboothäfen und wassertouristischen Anlagen der Hafentechnischen Gesellschaft (HTG)

Lehrtätigkeit

1980 – 1985 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Architektur der Technischen Universität Berlin, Fachgebiet Entwerfen und Baukonstruktion am Lehrstuhl Prof. Dr. Ing. Grötzebach. Vorlesungsreihen im Grundstudium zum Thema: Architektur als Gestaltung von Raum.
1990 – 1993 Lehrbeauftragter am Fachbereich Städtebau der Technischen Universität Berlin, Institut für Stadt- und Regionalplanung, Professurvertretung von Frau Prof. L. King. Vorlesungsreihen und Übungen zum Thema: räumliche, funktionale wahrnehmungstechnische und gestalterische Aspekte des städtebaulichen Entwerfens.
1993 Professurvertretung an der FH-Kiel.
1994 Professur für Architektur an der Muthesius-Hochschule Kiel
2005 Professur im Bereich Raumstrategien an der Muthesius Kunsthochschule.

Praktische Tätigkeiten / Arbeiten:
In der Bürogemeinschaft Fischer/Fromm und Partner: Wohnungsbauten, Städtebauliche Projekte und Realisierungen, Gewerbebauten, Kulturbauten, Museumsbau, Denkmalschutz und diverse Wettbewerbe.
In der Arbeitsgemeinschaft Living_on_Water: Maritime Projekte und Hausboote.
In Zusammenarbeit mit dem Art Department Studio Babelsberg: Ausstellungsprojekte, Inszenierungen, Design und Content.

Buchveröffentlichungen:

Veröffentlichungen/Vorträge (Auswahl)

Loft-City-Projekt – Konkrete Utopien für das Wohnen in der Stadt, TU-Berlin, Institut II, mit Günther Fischer, Jutta Kalepky, Sabine Konopka.
1985 „Neue Lofts“, in: Bauwelt Nr. 19/1985 Darstellung der Idee einer neuen Hausstruktur mit G. Fischer.
Entwicklung neuer Wohnformen – Vortrag, gehalten im Rahmen einer Werkbund-Ausstellung in Berlin.
1985 „Tipi, Ba Nag, Berberzelt- Drei Zelte“, Image – Verlag Berin.
1987 „Abschied von der Postmoderne“ Beiträge zur Überwindung der Orientierungskrise, Bauwelt Fundament 64, Fischer/Fromm/Gruber/Kähler/Weiß.
1988 Ausstellung und Vortrag, Werkbund Berlin, Neue Loft-Projekte,Fischer/Fromm.
1990 „Höhlen und Zelte“, Entwicklung einer Entwurfsmethode, Vortrag an der TU-Berlin
1991 „Architektur und Gesellschaft – Das Bauen in seinem Kontext“ Promotionsarbeit. Der Wirkungszusammenhang zwischen Gesellschaft und Architektur wird dargestellt und durch Fragen nach dem Inhalt, der Art und den Möglichkeiten einer gesellschaftlichen Einflussnahme auf Architektur verdeutlicht.
1991    „Architektur und Gesellschaft“ – Vortrag, gehalten an der Bauhausuniversität, Weimar.
1991 „Entwerfen von Architektur“ – Vortrag, gehalten an der TU-Berlin.
1992 – 1994 Diverse Veröffentlichungen zum Thema Architektur und Gesellschaft
1994 – 2000 Forschungsarbeiten zum Thema „Atmosphäre“
1997 „Visionen statt Dienstleistungen- ein Plädoyer für die Architektur an der Muthesius-Hochschule“, Landeszeitung S-H, Nr.113
2000 „Architektur und sozialer Raum“ – Grundlagen einer Baukulturkritik. Band 1 der Reihe Gestalt und Diskurs der Muthesius-Hochschule
2001        „Die Landesvertretung in Berlin – eine Architekturkritik“, sh:z, Journal, 23.Juni
2001 „The timeless Architecture of Richard Neutra“, in: Premium/02/2001
2003 Festvortrag und Diskussionsrunde im Rahmen der Jahresversammlung des BDB-Sachsen zum Thema „Strategien zur Beförderung der Baukultur“.
2003 „Learning from New Urbanism?“, Artikel, in: Dokumentation Landespreis 2003, Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein.
2004 „Made in Tokyo“, Vortrag, Veranstaltungsreihe der Muthesius-Hochschule, der Japan Foundation und des BDA. Der Text ist eine Auseinandersetzung mit der s.g. Da-me Architektur (non-good Architecture) in Japan.
2005 „Schöne neue Welt“, Artikel, in: Dokumentation Landespreis 2005, Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein.
2006 „Wohnen auf dem Wasser“, in: Maritimes Jahrbuch SH, A+I Verlag.
2006 „Atmosphärisches Rauschen“, Vortrag, Symposium Acustic Turn in Salzau.
2006 „Szenisches Gestalten“, Vortrag, Ringvorlesung Zentrum für Theorie, Muthesius Kunsthochschule.
2006 „Zwischen Struktur und Erzählung“, Artikel, in: Der Architekt 5-6, August – September 2006.

Veröffentlichungen von Bauten und Projekten (Auswahl)

Bauwelt Nr. 19, 1985
Bauwelt Nr. 42, 1987
DAB 2/94, 1994
Bauwelt Nr. 30, 1994
BDA Berlin Architekturpreis, Gebr.Mann Verlag Berlin, 1994
Bauwelt Nr. 22, 1995
Neue Architektur, Berlin 1990 bis 2000
Jovis-Verlag, 1997
Architekten in Thüringen, Bauten und Projekte, 1998
Bauwelt Nr. 17, 1999
Baumeister Nr. 4, 1999
db 4/99
„Die Treppe im Goethe-Nationalmuseum“, Circle-Verlag,Berlin, 1999
Der Spiegel 17/1999
Tagesspiegel, Berlin, 5.5.99
Tagesspiegel, Berlin 11, 7.99
Berliner Zeitung, 30.4.99
Die Zeit, 6.5.99
FAZ, 4.5.99
Frankfurter Rundschau, 3.5.99
Deutsches Architektenblatt 9/99
Vernissage 8/99
Das Goethe-Nationalmuseum Weimar, Baudokumentation 79, 1999
Weimar Kulturjournal 8/99
Städtebauliche Wettbewerbe in S-H, Projekte/Verfahren/Bilanz, Innenministerium des Landes S-H, 2001
Mobiloskop – erleben was die Welt bewegt, © Konsortialgemeinschaft Mobiloskop, 2002
Kieler Nachrichten, 12.7.02
Wettbewerbe aktuell, 2002
Financial Times, 14.9.05
Kieler Express, 30.11.05
Kieler Nachrichten, 28.11.05
Die Zeit, 2006
diva, Kiel, Juli 2006-08-15
Seehafen Kiel, 23.06.06
der architekt, Heft 3/2008, Raumwende, Entwürfe einer räumlichen Architektur
der architekt, Heft 2/2009, Kreative Akte, Die Architektur und die Künste
Gutachten im Auftrag des Innenministerium S-H zum Thema ‚Wohnen mit Kindern in der Stadt‘.
das Gutachten bildete die Grundlage für die Ausschreibung eines internationalen Wettbewerbs
zum o.g. Thema (Modellprojekt).
Zusammen mit Dagmar Nordberg
2008

Dokumentation der Wettbewerbsergebnisse ‚Wohnen mit Kindern in der Stadt‘.
Zusammen mit Dagmar Nordberg
2008

Ludwig Fromm: Raum und Bewegung, in: Großheim, Michael / Volke, Stefan (Hrsg.)
Gefühl, Geste, Gesicht, Zur Phänomenologie des Ausdrucks, Freiburg 2010.
Erscheint im Mai 2010.

Im Fokus

Im Fokus

Übergeordnetes Ziel der Muthesius Kunsthochschule in Kiel ist es, durch künstlerisch-gestalterische Entwicklungs- und Forschungsvorhaben als Kristallisationspunkt für Arbeiten und geistige Auseinandersetzungen auf den Gebieten der Kunst, der Raumkonzeption und des Design zu wirken. Die Muthesius Kunsthochschule in Kiel als einzige Kunsthochschule des Landes Schleswig-Holstein ist nicht nur ein Ort der Ermöglichung kulturell relevant werdender Biografien, sondern mit ihrem Projektstudium auch ein Ort besonderer Experimente und Realisierungen.
 Die Profile der Masterstudiengänge stellen teilweise in der Bundesrepublik einzigartige Studienangebote und Entwicklungsmöglichkeiten für Studierende dar.

„Im Zentrum der Muthesius Kunsthochschule steht die Kunst, das Künstlerische und das Gestalterische, das Schaffende und die Produktivität. Um diese Mitte bewegt sich auch das grundsätzliche Verhältnis von Theorie und Praxis. Dieses Wechselverhältnis ist ein permanenter Prozess, eine kreisende Bewegung um das von Kunst und Design ausgehaltene Zentrum. Es ist Freiraum nötig, um sich zu bewegen. Deshalb ist die erste Bedingung für Kunst und Design an unserer Hochschule Freiheit! Zum Studium an der Muthesius Kunsthochschule gehört der Wille, diese Freiheit zu nutzen, um zu einer ebenso kreativen wie produktiven Persönlichkeit heranzureifen. So können wir unseren Studierenden persönliche Biografien ermöglichen“, verspricht Präsident Dr. Arne Zerbst.

Rund 580 Studienplätze verteilen sich zur Zeit auf die Studiengänge Freie Kunst, Freie Kunst Lehramt Gymnasium, Raumstrategien, Kommunikationsdesign und Industriedesign.

FORSCHUNG UND PROJEKTE

Die Ausbildung an der Muthesius Kunsthochschule ist projektorientiert. Studierende werden frühzeitig ermutigt, Erfahrungen mit realen Auftraggebern zu machen. Mit dem Projektbüro, dem Raum der Publikation und dem Zentrum für Medien wurden  interdisziplinär arbeitende Einrichtungen geschaffen, die den Studierenden dabei helfen, ihre Projekte erfolgreich zu realisieren.
Durch die Teilnahme an Exzellenzclustern zählt die Muthesius Kunsthochschule zu jenen international sichtbaren und wettbewerbsfähigen Forschungseinrichtungen, die dazu beitragen, den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken. Zahlreiche Kooperationspartner auf lokaler, nationaler wie internationaler Ebene schätzen an der Muthesius Kunsthochschule ihre interdisziplinäre Kursstruktur sowie das persönliche Klima mit Semesterstärken von maximal 20 Studierenden – eine hervorragende Basis für Diskurse mit Innovationspotential.

INTERNATIONALITÄT

Studierende und Lehrende setzen sich jedes Semester im Rahmen interdisziplinärer Workshop-Wochen und hochschulintern organisierter, öffentlicher Symposien mit nationalen und internationalen Positionen in Kunst und Design auseinander. Internationale Dozenten sind stets Bestandteil dieser Pflichtveranstaltungen. Aus über 30 Ländern der Welt kommen junge Menschen in Kiel zum Kunst- und Designstudium zusammen. Ihr Anteil an der Studierendenschaft beträgt 14 Prozent, Tendenz steigend. Damit liegt die Muthesius Kunsthochschule weit über dem Bundesdurchschnitt.

WEBLOGS DER LEHRGEBIETE

Um die Vielfalt der Muthesius Kunsthochschule darstellbar zu machen, gibt es neben den »offiziellen« Informationsseiten (die farbige Hälfte dieser Webseite) über 30 Weblogs (die weiße Hälfte dieser Webseite), die von den einzelnen Lehrgebieten selbst gepflegt aktualisiert  werden.

Für ganz Eilige haben wir hier eine kurze Bookmarkliste zusammengestellt:
Das digitale Vorlesungsverzeichnis
Who is who an der Muthesius
-Personenverzeichnis
Medienformationen für die Presse
Die Termine der Mappenberatung

Bibliothek (Katalog und Öffnungszeiten)

Wintersemester 2016/17

Semesterbeginn: 01.10.16
Semesterende: 31.03.17
Vorlesungsbeginn: 17.10.16
Vorlesungsende: 13.02.17

(Vorlesungsfrei: 23.12.16 – 06.01.17)

Sommersemester 2017
Semesterbeginn: 01.04.17
Semesterende: 30.09.17
Vorlesungsbeginn: 03.04.17
Vorlesungsende: 21.07.17

Wintersemester 2017/18
Semesterbeginn: 01.10.17
Semesterende: 31.03.18
Vorlesungsbeginn: 16.10.17
Vorlesungsende: 14.02.18

Vorlesungsfrei: 21.12.17 – 06.01.18

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Die Muthesius Kunsthochschule tritt entschieden für die Anerkennung und Akzeptanz jeglicher Identitätskonzepte (LGBTIQ*) jenseits von binärer Geschlechterordnung und Heterosexualität ein.
(Bitte informieren Sie sich über die Gleichstellungsarbeit auf der Website der Gleichstellungskommission: E-Mail: gleichstellungskommission@muthesius.de.)