Prof. Silke Juchter

Konzeption und Entwurf
Legienstr. 35
juchter@muthesius.de, T. 04 31 / 51 98 - 462
Altbau Legienstr. , L.03.20

Curriculum Vitae:

Silke Juchter studierte Kommunikationsdesign an der Hochschule für Kunst und Gestaltung in Bremen. Nach dem Studium wurde sie zur Mitarbeit im Atelier ihres Professors Haase & Knels, Bremen eingeladen, wo sie Aufträge für die Stadt Bremen und für VFW-Fokker bearbeitete. Weitere berufliche Stationen waren die Großagentur Lintas in Hamburg und die Werbeagentur im Brasilhaus No. 8 in Bremen. Als langjährige Art-Directorin bei Hildmann, Simon, Rempen & Schmitz/SMS in Düsseldorf machte sie sich insbesondere einen Namen in der Editorialgestaltung für den Kunden Vitra. Eine weitere Spezialisierung war das Packungsdesign. Für die Ausstattung „Paracelsus-Naturarznei“ erhielt sie eine Goldmedaille beim Art Direktors Club Deutschland. Nach inzwischen achtjähriger Berufstätigkeit folgte ein Aufenthalt in Italien an der Università per Stranieri in Perugia.

Die Design- und Werbeagenturlandschaft hatte sich inzwischen nach Hamburg verlagert, wo Silke Juchter als Art-Direktorin die Leitung der Unit für Packaging und Corporate Design bei Springer & Jacoby übernahm. Anschließend war sie freiberuflich für Menzel/Nolte und andere Designbüros tätig.

Die wichtigsten Auftraggeber (Auszug): VFW-Fokker, SPD Bremen, Interlübke,

Matheus Müller, Langnese, Deinhard, Vitra, Erco, Bulthaup, Klöckner Humboldt Deutz, Dresdner Bank, Hella Mineralbrunnen, Vorwerk, Reemtsma.

Seit 1992 arbeitet Silke Juchter für eigene Auftraggeber, insbesondere für einen freien Träger im Bereich der Jugendhilfe Hamburg.

AUSZEICHNUNGEN

Zahlreiche Auszeichnungen in Grafikdesign- und ADC-Wettbewerben .

LEHRTÄTIGKEITEN

Berufung an die MKH als Professorin für Konzeption und Entwurf im Bereich Design.

VERÖFFENTLICHUNGEN

Erlaubt ist, was berühmt macht. Das ADC-Event.Page Szene 2/97.

Kommunikative Maßnahmen für die FH`s des Landes S-H. Ministerium f. Bildung, Wissenschaft und Kunst, 11/1998.

Weniger aber besser – ein Wunsch! Page Szene5/99.
Forever Young. Jugendlichkeitswahn in der Creativbranche. Page 11/2000.

Marketing in Konzeption und Gestaltung übersetzen. Die neue Hochschule 1/2001.
Einfacher, besser, jünger. Der ADC-Wettbewerb unter drei Aspekten. Page 5/2001.

See me, feel me, touch me. Gedanken zum ADC-Wettbewerb. Page Szene 5/2002.

Lockstoffe, was wirkt. Hrsg: C. Ackermann/ S. Juchter, Hermann Schmidt Verlag, Frankfurter Buchmesse 10/2002.

Bologna Process – Towards a higher European Education Area. Visuelle Mittel für den gesamteuropäischen Bildungsprozess in Kooperation mit Eiga Design, Hamburg. 1/2003.

Präsentation Bologna-Logo am 6. Mai 2003 vor VertreterInnen von 33 europäischenLändern in Athen durch B. Hendriks, Staatssekretär und Auftraggeber.

Wer braucht eigentlich den ADC? Page 5/2003.

ADC-Gewinne. Kommentar zur größten Kreativschau. Page 5/2004.

Sprachen verstehen. Über die Profile Intermedia in Bremen. Page1/2007.

Integriertes Kommunikationsdesign: „Der Glutamator“. Spoonfork-Onlinemagazin 8/2008.

Kuratorin der Kunststiftung HSH-Nordbank. Plakate-Parcours. Was-ist-wichtig.org 7/2006

Entzündet. Kunst, Kommunikation, Medizin. Kataloggestaltung. 1/2010.
Kampagnenentwicklung für die Stadt Hamburg. „Kinder brauchen Familien.“ 4/2013.Ausstellungsbeteiligung „Kunstgriff Leben und Tod“, Hospitz Helenenstift, 6/2013.

Über Kunst, Antikes und Modernes. Ein Corporate Design 8/2013.

Veröffentlichungen studentischer Projekte/ Ausstellungen, (eine Auswahl).

Lockstoffe. Strategien visueller Verführung und deren Auswirkung auf Kommunikationsdesign. Ausstellung bei Ligalux in Hamburg. 3/2002.

Lebenswert. Erscheinungsbild Kliniken Schleswig-Holstein. Präsentation 1/2003.

Visionen 2020. Wirtschaft und Hochschule in Kooperation: Die internationale Branding-Agentur Enterprise IG Hamburg, erforschtZukunftswelten mit KoDe-Studierenden. 3/2004.

„Ideen bilden“. Schule und Bildung mitgestalten. Gesellschaftliche Verantwortung für Schule kommunizieren. Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst, S-H. 9/2004.

„No Drugs.“ Drogenkonsum Jugendlicher einschränken, Koss S-H, W. Sasse, 3/2005.

ADC-Nachwuchswettbewerb 2005, Auszeichnung: Delysid. Die LSD-Erfahrung.

Ein LSD-Rausch wird in einem Buch visualisiert. Lorenz Dietrich und Nils Rackwitz

Die kleine Serifee. Schriftbilder für Kinder. Hermann Schmidt Verlag 2006. Hrsg. R. Siegfried. Auszeichnungen: Joseph Binder Award 2006, Bronzemedallie. ADC Award 2007 Bronze. Nominierung für den „Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2008“.

Ultrazinnober 04 / Kontaminiert. TDC New York „Certificate of Typographic Excellence 2007“. Best of UnpublishedGerman Bookdesign, 3. Platz. Hrsg. Y. Stier, D. Fitzgerald, A. von Lützau, H. Nordiek. 4/2007.

Fundstücke im medialen Prozess. Kooperationsprojekt mit P. M. Meyer. Ausstellung 2008.

Die kleine Serifee in 2. Auflage im Hermann Schmidt Verlag. Ebenso eine englische Ausgabe für USA, Kanada, United Kingdom, Australien und eine Brasilianische Ausgabe.

Entzündet. Kunst, Kommunikation, Medizin. Ein Kunst- und Kommunikationsprojekt in Kooperation mit dem Exzellenzcluster Entzündungsforschung. Großflächenplakate, Kommunikative Mittel. 2010.

Entzündet. Ausstellungseröffnung 20. April 2010 in der Vertretung der Landesregierung Schleswig-Holstein in Berlin. Event und Presse-Veröffentlichungen.

C 20. 1 Raum / 1 Magazin / 10 kreative Lebenswege – 1993 | 2013. Buchprojekt zum 20-jährigen Bestehen von Mutabor. Hrsg. MKH und Mutabor Design GmbH. Konzept, Redak-tion & Gestaltung: S. Ewig & C. Pukallus, MA, Betreuung: Prof.in S. Juchter und Prof. W. Sasse. Verlag und Vertrieb: Die Gestalten Verlag GmbH & Co. KG. 8/2013.

Das Projektbüro. Konzeption und Entwurf für MA-Studierende findet in Kooperation mit dem Lehrgebiet Strategischer Kommunikation im Projektbüro statt.

Dort arbeiten Masterstudierende interdisziplinär in einem „Kommunikationslabor“ für real existierende Auftraggeber aus Gesellschaft, Kunst, Kultur und Wirtschaft. Seit 10/2011 bis heute.

Im Fokus

Im Fokus

Übergeordnetes Ziel der Muthesius Kunsthochschule in Kiel ist es, durch künstlerisch-gestalterische Entwicklungs- und Forschungsvorhaben als Kristallisationspunkt für Arbeiten und geistige Auseinandersetzungen auf den Gebieten der Kunst, der Raumkonzeption und des Design zu wirken. Die Muthesius Kunsthochschule in Kiel als einzige Kunsthochschule des Landes Schleswig-Holstein ist nicht nur ein Ort der Ermöglichung kulturell relevant werdender Biografien, sondern mit ihrem Projektstudium auch ein Ort besonderer Experimente und Realisierungen.
 Die Profile der Masterstudiengänge stellen teilweise in der Bundesrepublik einzigartige Studienangebote und Entwicklungsmöglichkeiten für Studierende dar.

„Im Zentrum der Muthesius Kunsthochschule steht die Kunst, das Künstlerische und das Gestalterische, das Schaffende und die Produktivität. Um diese Mitte bewegt sich auch das grundsätzliche Verhältnis von Theorie und Praxis. Dieses Wechselverhältnis ist ein permanenter Prozess, eine kreisende Bewegung um das von Kunst und Design ausgehaltene Zentrum. Es ist Freiraum nötig, um sich zu bewegen. Deshalb ist die erste Bedingung für Kunst und Design an unserer Hochschule Freiheit! Zum Studium an der Muthesius Kunsthochschule gehört der Wille, diese Freiheit zu nutzen, um zu einer ebenso kreativen wie produktiven Persönlichkeit heranzureifen. So können wir unseren Studierenden persönliche Biografien ermöglichen“, verspricht Präsident Dr. Arne Zerbst.

Rund 580 Studienplätze verteilen sich zur Zeit auf die Studiengänge Freie Kunst, Freie Kunst Lehramt Gymnasium, Raumstrategien, Kommunikationsdesign und Industriedesign.

FORSCHUNG UND PROJEKTE

Die Ausbildung an der Muthesius Kunsthochschule ist projektorientiert. Studierende werden frühzeitig ermutigt, Erfahrungen mit realen Auftraggebern zu machen. Mit dem Projektbüro, dem Raum der Publikation und dem Zentrum für Medien wurden  interdisziplinär arbeitende Einrichtungen geschaffen, die den Studierenden dabei helfen, ihre Projekte erfolgreich zu realisieren.
Durch die Teilnahme an Exzellenzclustern zählt die Muthesius Kunsthochschule zu jenen international sichtbaren und wettbewerbsfähigen Forschungseinrichtungen, die dazu beitragen, den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken. Zahlreiche Kooperationspartner auf lokaler, nationaler wie internationaler Ebene schätzen an der Muthesius Kunsthochschule ihre interdisziplinäre Kursstruktur sowie das persönliche Klima mit Semesterstärken von maximal 20 Studierenden – eine hervorragende Basis für Diskurse mit Innovationspotential.

INTERNATIONALITÄT

Studierende und Lehrende setzen sich jedes Semester im Rahmen interdisziplinärer Workshop-Wochen und hochschulintern organisierter, öffentlicher Symposien mit nationalen und internationalen Positionen in Kunst und Design auseinander. Internationale Dozenten sind stets Bestandteil dieser Pflichtveranstaltungen. Aus über 30 Ländern der Welt kommen junge Menschen in Kiel zum Kunst- und Designstudium zusammen. Ihr Anteil an der Studierendenschaft beträgt 14 Prozent, Tendenz steigend. Damit liegt die Muthesius Kunsthochschule weit über dem Bundesdurchschnitt.

WEBLOGS DER LEHRGEBIETE

Um die Vielfalt der Muthesius Kunsthochschule darstellbar zu machen, gibt es neben den »offiziellen« Informationsseiten (die farbige Hälfte dieser Webseite) über 30 Weblogs (die weiße Hälfte dieser Webseite), die von den einzelnen Lehrgebieten selbst gepflegt aktualisiert  werden.

Für ganz Eilige haben wir hier eine kurze Bookmarkliste zusammengestellt:
Das digitale Vorlesungsverzeichnis
Who is who an der Muthesius
-Personenverzeichnis
Medienformationen für die Presse
Die Termine der Mappenberatung

Bibliothek (Katalog und Öffnungszeiten)

Wintersemester 2016/17

Semesterbeginn: 01.10.16
Semesterende: 31.03.17
Vorlesungsbeginn: 17.10.16
Vorlesungsende: 13.02.17

(Unterrichtsfrei: 23.12.16 – 06.01.17)

Sommersemester 2017
Semesterbeginn: 01.04.17
Semesterende: 30.09.17
Vorlesungsbeginn: 03.04.17
Vorlesungsende: 21.07.17

Wintersemester 2017/18
Semesterbeginn: 01.10.17
Semesterende: 31.03.18
Vorlesungsbeginn: 16.10.17
Vorlesungsende: 14.02.18

Unterrichtsfrei: 21.12.17 – 06.01.18

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Die Muthesius Kunsthochschule tritt entschieden für die Anerkennung und Akzeptanz jeglicher Identitätskonzepte (LGBTIQ*) jenseits von binärer Geschlechterordnung und Heterosexualität ein.
(Bitte informieren Sie sich über die Gleichstellungsarbeit auf der Website der Gleichstellungskommission: E-Mail: gleichstellungskommission@muthesius.de.)