Gold und Silber für „Priele – Sein und Werden” von Thiemo Frömberg beim ADC 2026

Thiemo-ADC

Thiemo Frömbergs Erfolgsserie bei Wettbewerben reißt nicht ab. Seine multimediale Installation „Priele – Sein und Werden” wurde nun auch in der „ADC Talent Award Show 2026” mit dem goldenen Nagel in der Kategorie „Experiment” und dem silbernen Nagel in der Kategorie „Konzept” ausgezeichnet. Zuvor holte Thiemo mit dieser Arbeit bereits den DDC Talent Grand Prix 2025 sowie den Gold Talent Award. Thiemo dazu: „Nun das dritte Jahr in Folge beim ADC ausgezeichnet zu werden, motiviert mich, an dieser Arbeitsweise und Themenwahl festzuhalten. Sie entspringt ohnehin meiner Leidenschaft für das Meer, für die Untersuchung des Mensch-Natur-Verhältnisses und für immersive Gestaltung.“ Studentische Awards wie diese seien für ihn „in erster Linie eine tolle Möglichkeit, (...)

Infodesign Exkursion nach Venedig

Unsere Biennale-Exkursion nach Venedig verbanden wir mit einer Studienreise zum Küstenschutz der einzigartigen Lagunenstadt. Dr. Luca Zaggia vom Istituto di Geoscienze e Georisorse (CNR-IGG) erläuterte uns vor Ort die Wechselwirkungen zwischen dem MO.S.E. Flutbarrierensystem, der Hydrodynamik der Lagune und ihrer Biodiversität. Im noch nicht eröffneten Biodiversity Gateway in der Biblitheca di Studi Adriatici gab er Einblicke in die laufende Forschung zu Gezeitenströmungen und ökologischen Dynamiken.

Den stärksten Eindruck hinterließ jedoch der Abend: Wie es der Zufall will, löste eine Hochwasserwarnung von 130 cm über MNN die Aktivierung der MO.S.E.-Barriere aus – wir konnten das System live erleben! Die insgesamt 78 beweglichen Barrieren kosteten rund 6 Milliarden Euro im Bau, jede Aktivierung schlägt mit ca. (...)

 

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Making the Invisible Visible – Ausstellung der Master Abschluss- arbeiten 2026 im Interaktiven Informationsdesign im sp ce

 

Wie lässt sich Forschung so visualisieren, dass sie berührt, überrascht und im Gedächtnis bleibt? Diese Frage steht im Zentrum des Master-Schwerpunkts Interaktives Informationsdesign an der Muthesius Kunsthochschule, in dem visuelle Wissenschaftskommunikation nicht nur vermittelt, sondern selbst als Form der Forschung verstanden wird.
Die Ausstellung „Making the Invisible Visible“ präsentiert zwei Master-Thesisprojekte, die exemplarisch zeigen, wofür dieser Studiengang steht: das Unsichtbare sichtbar, erfahrbar und erzählbar zu machen. Durch interaktive, mediale Exponate werden komplexe Forschungsprozesse und abstrakte Daten in sinnlich zugängliche Formen übersetzt, in denen sich Wahrnehmen und Verstehen verbinden. So entstehen Visualisierungen, die nicht nur informieren, sondern als gestalterische Setzungen eigene Bilderwelten eröffnen und im Erleben der Besucher*innen weiter resonieren. (...)

Weitere Meldungen

Digital Twin of the Ocean 2026

In einem neuen Kooperationsprojekt mit dem Meeresforschungsinstiitut Geomar entwickelten Bachelor und Master-Studierende aus verschiedenen Bereichen visuelle Wissenschaftskommunikation für einen digitalen Zwilling des Ozeans. Der Ozean (...)

Amrum Roots – Exkursion und Projekt 2025

Der Exzellenzcluster „ROOTS – Konnektivität von Gesellschaft, Umwelt und Kultur in vergangenen Welten“ erforscht, wie sich soziale, ökologische und kulturelle Prozesse in vergangenen Gesellschaften entwickelt (...)

Data Sculptures 2025

Die Arbeiten aus dem Physical Data Projekt sind nun online dokumentiert: datasculptures.muthesius-kunsthochschule.de/ Wie können wir Daten eine physische Form geben? Und wie könnten diese Gestaltungen (...)

La Loma – Daten begreifbar machen

Die Muthesius-Absolventin Julia Wolf, die zusammen mit ihrem Partner Daniel Desiderio Páez Castillo das Designstudio La Loma in Berlin betreibt, kehrt für einen Workshop und (...)

Aktuelle Arbeiten

Kiel Science Communication Network – KSCN

Das Kieler Netzwerk für visuelle Wissenschaftskommunikation (KSCN – kielscn.de) ist ein gemeinsames Forschungszentrum für Wissenschaftskommunikation der drei Institutionen Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik, Muthesius Kunsthochschule und Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und wird von der Volkswagen Stiftung für zunächst fünf Jahre gefördert. Neben den akademischen Einrichtungen sind auch Medienpartner aus der Praxis der Wissenschaftskommunikation (Spektrum der Wissenschaft, kurzgesagt.org, NDR) beteiligt.

Ziel des KSCN ist es, visuelle Formate der Wissenschaftskommunikation interdisziplinär zu entwickeln und Entwicklungs- und Wirkungsprozesse empirisch zu untersuchen. Langfristig soll das KSCN als zentrales Hub für partizipative, visuelle Wissenschaftskommunikation in Kiel etabliert werden.

Weiterführende Informationen auf der KSCN Website