Muthesius Kunsthochschule auf der Buchmesse Leipzig

Muthesius Kunsthochschule auf der Buchmesse Leipzig

Die Muthesius Kunsthochschule, Kiel, präsentiert seit vielen Jahren ihre Buch- und Druckkunst dem internationalen Publikum der Leipziger Buchmesse. Sie ist in diesem Jahr im Bereich buch & art (Halle 3, Stand G 301) vertreten.
Hier zeigt die Kieler Kunsthochschule herausragend gestaltete bibliophile Druckwerke und besondere typografische Buchentwürfe, insbesondere aus dem Studienschwerpunkt »Typografie und Buchgestaltung« (Prof.in Annette le Fort und Prof. André Heers).
Der Messestand der Hochschule wurde auch in diesem Jahr für die Leipziger Messe von Studierenden entworfen. Zusätzlich erarbeiten Studierende der Kieler Kunsthochschule aus dem Bereich »Sprache und Gestalt« (Prof. Oswald Egger) vor Ort eine Textperformance.
Die Publikationen der Muthesius Kunsthochschule, die von Katalogen und Künstlerbüchern bis zur wissenschaftlichen Reihe »Gestalt und Diskurs« reichen (www.muthesiuskunsthochschule.de/Publikationen), (...)

Wir gratulieren: Kieler Innovationspreis für das SciComLab

Oskar Olsdorf bei einer Präsentation auf der MS Wissenschaft

Der Innovationspreis der Stadt Kiel wird für herausragende Leistungen im angewandten technologischen Bereich vergeben und geht in diesem Jahr an das Science Communication Lab (SciComLab)-  ein Unternehmen, das von Tom Duscher, Professor für Interaktive Medien an der Muthesius Kunsthochschule, seinem Studienabsolventen Konrad Rappaport und dem Masterstudenten Hermann Hartung gegründet wurde. (...)

Weitere Meldungen

Herzlich willkommen

Zum 01.04.2017 ist Frau Dr. Sandra Schramke durch den Präsidenten Dr. Arne Zerbst zur Professorin für Szenografische und kuratorische Strategien / Verräumlichung von Wissen berufen worden. (...)

Aktuelle Arbeiten

Raumstrategien

An der Schnittstelle zwischen Kunst, Design, Architektur und Digital Media bildet der Bereich Raumstrategien ein Dach für raumbezogene Studiengänge und Forschungsansätze. In Abgrenzung zum Design, das sich eher dem Objekt und der Serie verpflichtet sieht, befasst sich dieser Bereich mit der Differenz von Räumen in allen Formen und Maßstäblichkeiten und mit der Interpretation räumlicher Situationen und Beziehungen.

Phänomene im realen wie auch im virtuellen Raum werden unter Aspekten von Atmosphäre, Ordnung und Sinnhaftigkeit analysiert und definiert (Mensch-Raum-Beziehung). Die damit zu beziehenden Positionen reichen vom realortsstiftenden bis zum inszenatorischen Ansatz. Die Grenzen zwischen realem und virtuellem Raum können dabei fließend sein.

Für gestalterische Interventionen im Sinne singulärer räumlicher Identität und/oder Inszenierung wie auch komplexer raumbezogener Konzepte und Raumsysteme werden gestalterisch fundierte Strategien entwickelt und vermittelt.
Die Muthesius Kunsthochschule reagiert mit dem neuen Bereich Raumstrategien auf aktuelle Entwicklungen, die die Frage des Raums neu gewichten. Seine Gestaltung und Inszenierung stellt sich heute vor allem vor dem Hintergrund digitaler Vernetzung und der Dynamik der Globalisierung. Die elektronischen Massenkommunikations-Medien scheinen zwar räumliche Grenzen aufzuheben wie allgemeine Globalisierungs-Tendenzen die Vielfalt kultureller Räume einebnen, doch treten dadurch umgekehrt räumliche Signifikanzen als soziale und kulturelle Parameter umso deutlicher hervor.

Ihre wachsende Bedeutung zeigt sich in den wissenschaftlichen Diskursen insbesondere dadurch, dass bereits von einem ,spatial turn‘ die Rede ist: Räume schaffen Wirklichkeiten, bilden Hierarchien ab, eröffnen und behindern gesellschaftliche Beziehungen, zeigen oder verdecken Funktionen, stiften Atmosphären oder verunmöglichen das Gefühl von Zugehörigkeit.

Die bedingende Kraft von Räumen für Gesellschaft und Kultur, ihre identitätsstiftende Funktion gewinnt damit an Relevanz. Mit der Gestaltung von Ortschaften, der Reflexion und Durchdringung ihres Atmosphärischen, der Schaffung eines spezifischen lokalen Ambientes, der thematischen Bildung erlebbarer environments und der sinnlichen Erfahrbarmachung urbaner Semantiken stellt sich nicht nur ein neues Aufgabengebiet für Kunsthochschulen, sondern es ergibt sich auch eine völlig neue gestalterische Verantwortung.

Das gilt sowohl für das Design von Innenräumen als auch für die Strukturierung und Lesbarkeit öffentlicher Räume und Plätze vom exponierten Solitär bis zum Ensemble, von der Ausstattung von Museen und Bibliotheken über die Gestaltung von Bühnen bis zur themenzentrierten Ausstellungsgestaltung und der Herstellung erkundbarer und entdeckbarer Szenarien für Wissenschafts- und Technologieparks oder Freizeitanlagen. Sportliche, politische, kulturelle oder kommerzielle Events finden heute durchweg in inszenierten Räumen statt, die durch den Einsatz medialer, szenischer, filmischer oder architektonischer Mittel gebildet werden. Ihre Gestaltung verlangt nach professioneller ästhetischer Kompetenz.

Lehrende


PROF. DIPL.-ING. MICHAEL BREDA
Szenografie / Vizepräsident

DIPL.ING. MARTINA LÖWENSTROM
Material, Entwurf und Konstruktion

MARIE-FRANCE RAFAEL
wiss. Mitarbeiterin Raumstrategien

PROF. DAGMAR SCHORK
Szenografie

PROF. DIPL. ING. MANFRED SCHULZ
Szenografie/ Spatial Stategies

PROF. MAG. ARCH CHRISTIAN TECKERT
Forschen und Intervenieren im Raum / MA Spatial Strategies

Abschlüsse

Bachelor of Arts (B. A.)
Master of Arts (M. A.) in den Schwerpunkten
Spatial Design
Szenographie

Promotion