Preisverleihung am 26.10.2018 um 18 Uhr

Zum fünften Mal ist die Kunsthalle zu Kiel Gastgeberin für die Leistungsschau der Absolventinnen und Absolventen der Muthesius Kunsthochschule der letzten zwei Jahre. Aus über 70 eingereichten Arbeiten wählten zwei namhafte Jurys 20 qualitativ herausragende, innovative Arbeiten aus den Bereichen Kunst (Clemens Böckmann, Hannah Bohnen, Jakob Grebert, Leoni Marie Hübner, In Jung, das Team Achim Kirsch/ Stina Kurzhöfer, Merlin Laumert, Songei Lee, Keun Woo Lee, Constantin Schröder) und Raumstrategien/Design (Kathrin Boersch, Janine Dasbeck, Jian Marice Haake, Susann Geltmeier, Joshua von Hofen, Team Nhu Huynh/ Albertine Mietusch/ Johanna Isabelle Kibbel, Kristin Rosch, Katrin Schäfer, Diana Schackow, Peggy Stahnke) zur Präsentation aus. Das künstlerische Kaleidoskop zeigt Raumobjekte und Installationen, Keramik und Videoarbeiten, kuratiert von Dr. Peter Thurmann, Thomas Judisch, Andrea Fuest.. Die ausgewählten Arbeiten der Nominierten der Bereiche Raumstrategien und Design wurden von Torsten Meyer-Bogya kuratiert, darunter Buchgestaltungen, Illustrationen, Fotografie, Raum-Modelle und virtuelle Arbeiten.

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Ausgezeichnetes Design aus Kiel

Wir gratulieren:

Gabriel Müller, Masterabsolvent Industriedesign-Medical Design, gewinnt mit seinem Projekt „Cevec“ den 1. Platz im James Dyson Award auf nationaler Ebene. „Cevec“ ist ein Produktsystem, welches das schnelle und sichere Anlegen eines zentralen Venenkatheters in Notfallsituationen ermöglicht. Cevec wurde bereits 2017 mit dem iF Design Award 2017 ausgezeichnet
https://www.jamesdysonaward.org/2018/project/cevec-a-central-venous-catheter-for-emergencies/

Mit dem Projekt 30° – Visualising Ocean Data vergab die Red Dot Jury den Red Dot for high design quality in der Kategorie Communication Design 2018 an ein Team aus der Muthesius. Die Installation „30°“ war bereits Gewinnerin im Hochschulwettbewerb des Wissenschaftsjahres „Meere und Ozeane“. Hier hatte das Team Jana Nikoleit, Franziska Rast, Stephan Schakulat und Mathias Foot die immense Datenauswertung durch die Wissenschaft visualisiert und räumlich erfahrbar gemacht. (...)

Weitere Meldungen

Kritzelkaraoke, die Farbe Rot, Unsichtbares, Hummeln und mehr

Zum dritten Mal lädt am Freitag, den 28. September 2018 auch die Muthesius Kunsthochschule zur europäischen Nacht der Wissenschaft ein.
In einer Ortspremiere öffnet dafür der Muthesius Transferpark im Anscharpark seine Tore und präsentiert im Haus 1 neues Wissen am historischen Ort.

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Ausstellung AtelierstipendiatInnen 2016-2018

Muthesius-AbsolventInnen zeigen ab dem 5. September in den Häusern 1 und 8 (Kieler Anscharpark) künstlerisch-gestalterische Arbeiten, die seit 2016 durch die Förderung über Atelierstipendien in (...)

CREATE*IT – Sonderpreis für Design und Gestaltung ausgeschrieben

Der Ideenwettbewerb Schleswig-Holstein prämiert innovative Ideen, die mit ihrer Geschichte überzeugen können, realisierbar und marktfähig sind. Den Gewinnenden winken vierstellige Geldbeträge, eine ideelle Förderung und im besten Fall sogar ein Gründungsstipendium. In diesem Jahr ist die Muthesius Kunsthochschule Partnerin des Wettbewerbs – für den Muthesius Transferpark, das Innovationslabor der Kunsthochschule, der ideale Anlass, um gelungenes Design erst recht auszuzeichnen: Wir vergeben CREATE*IT, den mit 1000 Euro dotierten Sonderpreis des Ideenwettbewerbs für Design und Gestaltung.

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Aktuelle Arbeiten

Raumstrategien

An der Schnittstelle zwischen Kunst, Design, Architektur und Digital Media bildet der Bereich Raumstrategien ein Dach für raumbezogene Studiengänge und Forschungsansätze.  Diese befassen sich mit der Differenz von Räumen in allen Formen und Maßstäblichkeiten und mit der Interpretation räumlicher Situationen und Beziehungen.

Phänomene im realen wie auch im virtuellen Raum werden unter Aspekten von Atmosphäre, Ordnung und Sinnhaftigkeit analysiert und definiert (Mensch-Raum-Beziehung). Die damit zu beziehenden Positionen reichen vom realortsstiftenden bis zum inszenatorischen Ansatz. Die Grenzen zwischen realem und virtuellem Raum können dabei fließend sein.

Für gestalterische Interventionen im Sinne singulärer räumlicher Identität und/oder Inszenierung wie auch komplexer raumbezogener Konzepte und Raumsysteme werden gestalterisch fundierte Strategien entwickelt und vermittelt.
Ihre wachsende Bedeutung zeigt sich in den wissenschaftlichen Diskursen insbesondere dadurch, dass bereits von einem ,spatial turn‘ die Rede ist: Räume schaffen Wirklichkeiten, bilden Hierarchien ab, eröffnen und behindern gesellschaftliche Beziehungen, zeigen oder verdecken Funktionen, stiften Atmosphären oder verunmöglichen das Gefühl von Zugehörigkeit.

Die bedingende Kraft von Räumen für Gesellschaft und Kultur, ihre identitätsstiftende Funktion gewinnt damit an Relevanz. Mit der Gestaltung von Ortschaften, der Reflexion und Durchdringung ihres Atmosphärischen, der Schaffung eines spezifischen lokalen Ambientes, der thematischen Bildung erlebbarer environments und der sinnlichen Erfahrbarmachung urbaner Semantiken stellt sich nicht nur ein neues Aufgabengebiet für Kunsthochschulen, sondern es ergibt sich auch eine völlig neue gestalterische Verantwortung.

Das gilt sowohl für das Design von Innenräumen als auch für die Strukturierung und Lesbarkeit öffentlicher Räume und Plätze vom exponierten Solitär bis zum Ensemble, von der Ausstattung von Museen und Bibliotheken über die Gestaltung von Bühnen bis zur themenzentrierten Ausstellungsgestaltung und der Herstellung erkundbarer und entdeckbarer Szenarien für Wissenschafts- und Technologieparks oder Freizeitanlagen. Sportliche, politische, kulturelle oder kommerzielle Events finden heute durchweg in inszenierten Räumen statt, die durch den Einsatz medialer, szenischer, filmischer oder architektonischer Mittel gebildet werden. Ihre Gestaltung verlangt nach professioneller ästhetischer Kompetenz.

Lehrende


PROF. DIPL.-ING. MICHAEL BREDA
Szenografie / Vizepräsident

PROF.IN SANDRA SCHRAMKE
Raumstrategien

PROF. DAGMAR SCHORK
Szenografie

PROF. DIPL. ING. MANFRED SCHULZ
Szenografie/ Spatial Stategies

PROF. MAG. ARCH CHRISTIAN TECKERT
Forschen und Intervenieren im Raum / MA Spatial Strategies

DIPL.ING. MARTINA LÖWENSTROM
Material, Entwurf und Konstruktion

MARIE-FRANCE RAFAEL
wiss. Mitarbeiterin Raumstrategien

Abschlüsse

Bachelor of Arts (B. A.)
Master of Arts (M. A.) in den Schwerpunkten
Spatial Design
Szenographie

Promotion


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