Hot Spots – Heiße Flecken

Sechs Interventionen im öffentlichen Raum Kiel

Die Bildhauerei-Studierenden der Muthesius Kunsthochschule Max Balser, Hannah Bohnen, Max Griesche, Lisa Karnauke, Benedikt Lübcke und Oskar Schroeder starten mit sechs künstlerischen Installationen im öffentlichen Raum der Kieler Innenstadt. Am 27. Juni 2018 um 18 Uhr beginnen sie mit der Präsentation des Faltplans „Hot Spots – Heiße Flecken“ im Kesselhaus der Muthesius Kunsthochschule und einem anschließenden geführten Rundgang.
Die künstlerischen Installationen entstanden ab WS 2017/18 in intensiver Beschäftigung mit der „Heimatstadt Kiel“. Die Studierenden begaben sich auf eine Suche, um Orte zu finden, die abseits der bekannten touristischen Sehenswürdigkeiten in Alltag eine Rolle spielen. Zwischenräume, Leerstellen und Unorte rückten in den Fokus der Betrachtungen, (...)

Schönste Bücher kommen aus Kiel

Zwei Buchgestaltungen aus der Muthesius Kunsthochschule, Kiel, wurden von der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet. Der angehende Kommunikationsdesigner Clemens Böckmann schaffte es mit seiner Masterarbeit, im Studienschwerpunkt Sprache und Gestalt bei Prof. Oswald Egger entstanden, auf die Shortlist zum Förderpreis für junge Buchgestaltung. Dort werden die zehn schönsten Bücher von deutschsprachigen Nachwuchsgestaltern durch eine Jury gelistet. GIGIB heißt sein Buch, das sich mit Orts- und Raumbeschreibungen befasst, thematisiert wird das Sprechen in den Raum hinein.* Maßgebliches Gestaltungsmittel ist das Motiv der Postkarte.

Böckmann orientiert sich zur Zeit als Autor und Freier Gestalter in Kiel. Er wird während des Kunst-Festivals Futur 3 in Kiel zu hören sein.

Oswald Egger und sein Band „Val di Non“ wurde von der Stiftung Buchkunst auf der Shortlist der Schönsten deutschen Bücher und auf der Longlist des Österreichischen Buchpreises 2017 gewürdigt. (...)

Weitere Meldungen

Muthesius Parallax

Der erste Teil der multimedialen Installation „Muthesius Parallax“ wird im Future Room der Design Week „Conserve“ im Jerusalem vom 7. – 14. Juni 2018 zu sehen sein.

Was wäre unbegrenzte Bildung? Kann Bildung in einer begehbaren Installation manifestiert werden? Wie kann Designausbildung in der Zukunft aussehen? “We are lifelong learners”, sagen die teilnehmenden Studierenden des »Muthesius Parallax«. Mit Unterstützung der Professorinnen Matylda Krzykowski und Annika Frye wird die Bedeutung des heutigen Designausbildungskonzepts in diversen Experimenten und Denkansätzen hinterfragt. Ähnlich wie eine nach dem Parallax-Prinzip gestaltete Website, ein mehrschichtiges Template, entwickelt sich die Installation mäandernd im Raum und über drei Ausstellungsorte.

Im Juli zeigt die Gruppe ihre Installation im Rahmen der Jahresausstellung “Einblick/Ausblick” vom 18. – 21. Juli 2018 an Muthesius Kunsthochschule, Kiel, im Glasfoyer des Verwaltungsgebäudes. Die Installation wird dort rund um die Uhr erlebbar und sichtbar sein. Der dritte Ausstellungsort ist die 4. Istanbul Design Biennale von September bis November.
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Aktuelle Arbeiten

Raumstrategien

An der Schnittstelle zwischen Kunst, Design, Architektur und Digital Media bildet der Bereich Raumstrategien ein Dach für raumbezogene Studiengänge und Forschungsansätze.  Diese befassen sich mit der Differenz von Räumen in allen Formen und Maßstäblichkeiten und mit der Interpretation räumlicher Situationen und Beziehungen.

Phänomene im realen wie auch im virtuellen Raum werden unter Aspekten von Atmosphäre, Ordnung und Sinnhaftigkeit analysiert und definiert (Mensch-Raum-Beziehung). Die damit zu beziehenden Positionen reichen vom realortsstiftenden bis zum inszenatorischen Ansatz. Die Grenzen zwischen realem und virtuellem Raum können dabei fließend sein.

Für gestalterische Interventionen im Sinne singulärer räumlicher Identität und/oder Inszenierung wie auch komplexer raumbezogener Konzepte und Raumsysteme werden gestalterisch fundierte Strategien entwickelt und vermittelt.
Ihre wachsende Bedeutung zeigt sich in den wissenschaftlichen Diskursen insbesondere dadurch, dass bereits von einem ,spatial turn‘ die Rede ist: Räume schaffen Wirklichkeiten, bilden Hierarchien ab, eröffnen und behindern gesellschaftliche Beziehungen, zeigen oder verdecken Funktionen, stiften Atmosphären oder verunmöglichen das Gefühl von Zugehörigkeit.

Die bedingende Kraft von Räumen für Gesellschaft und Kultur, ihre identitätsstiftende Funktion gewinnt damit an Relevanz. Mit der Gestaltung von Ortschaften, der Reflexion und Durchdringung ihres Atmosphärischen, der Schaffung eines spezifischen lokalen Ambientes, der thematischen Bildung erlebbarer environments und der sinnlichen Erfahrbarmachung urbaner Semantiken stellt sich nicht nur ein neues Aufgabengebiet für Kunsthochschulen, sondern es ergibt sich auch eine völlig neue gestalterische Verantwortung.

Das gilt sowohl für das Design von Innenräumen als auch für die Strukturierung und Lesbarkeit öffentlicher Räume und Plätze vom exponierten Solitär bis zum Ensemble, von der Ausstattung von Museen und Bibliotheken über die Gestaltung von Bühnen bis zur themenzentrierten Ausstellungsgestaltung und der Herstellung erkundbarer und entdeckbarer Szenarien für Wissenschafts- und Technologieparks oder Freizeitanlagen. Sportliche, politische, kulturelle oder kommerzielle Events finden heute durchweg in inszenierten Räumen statt, die durch den Einsatz medialer, szenischer, filmischer oder architektonischer Mittel gebildet werden. Ihre Gestaltung verlangt nach professioneller ästhetischer Kompetenz.

Lehrende


PROF. DIPL.-ING. MICHAEL BREDA
Szenografie / Vizepräsident

PROF.IN SANDRA SCHRAMKE
Raumstrategien

PROF. DAGMAR SCHORK
Szenografie

PROF. DIPL. ING. MANFRED SCHULZ
Szenografie/ Spatial Stategies

PROF. MAG. ARCH CHRISTIAN TECKERT
Forschen und Intervenieren im Raum / MA Spatial Strategies

DIPL.ING. MARTINA LÖWENSTROM
Material, Entwurf und Konstruktion

MARIE-FRANCE RAFAEL
wiss. Mitarbeiterin Raumstrategien

Abschlüsse

Bachelor of Arts (B. A.)
Master of Arts (M. A.) in den Schwerpunkten
Spatial Design
Szenographie

Promotion


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