Muthesiusprogramm: Digitale Woche 16.-23.09.2017, Kiel

September School des Muthesius Transferpark: User Experience Design. Grundlagen für Smart City Projekte. Prof. Frank Jacob.
16. und 17.09.2017 von 9-16 Uhr in der Muthesius Kunsthochschule

Ausstellung der Muthesius Kunsthochschule – Interface Meets Information Design
Prof. Tom Duscher, Prof. Frank Jacob.
20.09.2017 von 19 – 22 Uhr /21. ,22.09.2017 von 10-18 Uhr, 23.09.2017 von 10-14 Uhr in der Muthesius Kunsthochschule, EG des Hauptgebäudes; Experimentallabor und Zentrum für Medien

Aircade – Digital Airhockey Turnier.
21.09.2017 von 19 – 22 Uhr in der Muthesius Kunsthochschule/Zentrum für Medien EG

Das Gesamtprogramm der diwoKiel unter https://digitalewochekiel.de/programm

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13.09.2017, 11 Uhr Ausstellungseröffnung „Wie sehe ich meine Welt?“

Über 50 Schülerinnen und Schüler von Schleswig-Holsteiner Förderschulen und Inklusionsklassen setzten sich künstlerisch mit dem Thema “Wie sehe ich meine Welt” auseinander. Prof. Bernhard Schwichtenberg und Felicia Engelken, Kunststudentin, sowie die Kunstlehrer und Lehrerinnen der fünf teilnehmenden Schulen zeigen nun die Ergebnisse ihrer Arbeit: Objekte, Collagen, Bilder.

Zur Eröffnung sprechen Jürgen Müller (Vorsitzender des Vereins für Behinderte e.V.), Ulf Kämpfer (OB der Stadt Kiel) sowie Dr. Arne Zerbst (Präsident der Muthesius Kunsthochschule).

Dauer der Ausstellung: 13. – 20.09.2017 (außer 16. Und 17.09.) von 16-19 Uhr.
Glashaus des Verwaltungsgebäudes der Kunsthochschule Kiel, Legienstraße 35, Kiel.

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Weitere Meldungen

Wir gratulieren zum Dienstjubiläum

Wir beglückwünschen Frau Nicole Zimmermann (Teamleitung Abteilung Haushalt und Finanzen) zum 25-jährigen und Frau Sabine Gärtner (Poststelle) zum 40-jährigen Dienstjubiläum. Das Präsidium überreichte feierlich die (...)

Wissen ist Nacht!

Am Freitag, den 29.09.2017 findet in den Städten Eckernförde, Plön, Preetz und Rendsburg sowie im CITTI-PARK in Kiel die zweite Nacht der Wissenschaft KielRegion statt. Experimente zum Mitmachen, Laborführungen, Workshops, Ausstellungen, künstlerische Aktionen und bunte Vorträge über aktuelle Forschung, kurzum: Wissenschaft zum Anfassen. Das alles gibt es bei der diesjährigen Nacht der Wissenschaft zu erleben – von 15 Uhr bis 24 Uhr steht der Spaß am Lernen und Forschen im Mittelpunkt.
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Aktuelle Arbeiten

Raumstrategien

An der Schnittstelle zwischen Kunst, Design, Architektur und Digital Media bildet der Bereich Raumstrategien ein Dach für raumbezogene Studiengänge und Forschungsansätze. In Abgrenzung zum Design, das sich eher dem Objekt und der Serie verpflichtet sieht, befasst sich dieser Bereich mit der Differenz von Räumen in allen Formen und Maßstäblichkeiten und mit der Interpretation räumlicher Situationen und Beziehungen.

Phänomene im realen wie auch im virtuellen Raum werden unter Aspekten von Atmosphäre, Ordnung und Sinnhaftigkeit analysiert und definiert (Mensch-Raum-Beziehung). Die damit zu beziehenden Positionen reichen vom realortsstiftenden bis zum inszenatorischen Ansatz. Die Grenzen zwischen realem und virtuellem Raum können dabei fließend sein.

Für gestalterische Interventionen im Sinne singulärer räumlicher Identität und/oder Inszenierung wie auch komplexer raumbezogener Konzepte und Raumsysteme werden gestalterisch fundierte Strategien entwickelt und vermittelt.
Die Muthesius Kunsthochschule reagiert mit dem neuen Bereich Raumstrategien auf aktuelle Entwicklungen, die die Frage des Raums neu gewichten. Seine Gestaltung und Inszenierung stellt sich heute vor allem vor dem Hintergrund digitaler Vernetzung und der Dynamik der Globalisierung. Die elektronischen Massenkommunikations-Medien scheinen zwar räumliche Grenzen aufzuheben wie allgemeine Globalisierungs-Tendenzen die Vielfalt kultureller Räume einebnen, doch treten dadurch umgekehrt räumliche Signifikanzen als soziale und kulturelle Parameter umso deutlicher hervor.

Ihre wachsende Bedeutung zeigt sich in den wissenschaftlichen Diskursen insbesondere dadurch, dass bereits von einem ,spatial turn‘ die Rede ist: Räume schaffen Wirklichkeiten, bilden Hierarchien ab, eröffnen und behindern gesellschaftliche Beziehungen, zeigen oder verdecken Funktionen, stiften Atmosphären oder verunmöglichen das Gefühl von Zugehörigkeit.

Die bedingende Kraft von Räumen für Gesellschaft und Kultur, ihre identitätsstiftende Funktion gewinnt damit an Relevanz. Mit der Gestaltung von Ortschaften, der Reflexion und Durchdringung ihres Atmosphärischen, der Schaffung eines spezifischen lokalen Ambientes, der thematischen Bildung erlebbarer environments und der sinnlichen Erfahrbarmachung urbaner Semantiken stellt sich nicht nur ein neues Aufgabengebiet für Kunsthochschulen, sondern es ergibt sich auch eine völlig neue gestalterische Verantwortung.

Das gilt sowohl für das Design von Innenräumen als auch für die Strukturierung und Lesbarkeit öffentlicher Räume und Plätze vom exponierten Solitär bis zum Ensemble, von der Ausstattung von Museen und Bibliotheken über die Gestaltung von Bühnen bis zur themenzentrierten Ausstellungsgestaltung und der Herstellung erkundbarer und entdeckbarer Szenarien für Wissenschafts- und Technologieparks oder Freizeitanlagen. Sportliche, politische, kulturelle oder kommerzielle Events finden heute durchweg in inszenierten Räumen statt, die durch den Einsatz medialer, szenischer, filmischer oder architektonischer Mittel gebildet werden. Ihre Gestaltung verlangt nach professioneller ästhetischer Kompetenz.

Lehrende


PROF. DIPL.-ING. MICHAEL BREDA
Szenografie / Vizepräsident

DIPL.ING. MARTINA LÖWENSTROM
Material, Entwurf und Konstruktion

MARIE-FRANCE RAFAEL
wiss. Mitarbeiterin Raumstrategien

PROF.IN SANDRA SCHRAMKE
Raumstrategien

PROF. DAGMAR SCHORK
Szenografie

PROF. DIPL. ING. MANFRED SCHULZ
Szenografie/ Spatial Stategies

PROF. MAG. ARCH CHRISTIAN TECKERT
Forschen und Intervenieren im Raum / MA Spatial Strategies

Abschlüsse

Bachelor of Arts (B. A.)
Master of Arts (M. A.) in den Schwerpunkten
Spatial Design
Szenographie

Promotion