Die Freie Klasse Film auf der Baltic Motion in Berlin

Im Rahmen der Veranstaltung „Baltic Motion“ auf der Berlinale präsentiert die Freie Klasse Film unter der Leitung von Gor Margaryan dem Publikum der Berlinale erneut eine Auswahl ihrer vielfältigen Werke. Diese reichen von poetischen über dokumentarische und narrative bis hin zu experimentellen Arbeiten.

Schon im Vorjahr war die Filmklasse zu Gast in der Landesvertretung Schleswig-Holstein, wo sie die Gelegenheit hatte, über die breitgefächerten Möglichkeiten und die kreative Vielfalt der Muthesius Kunsthochschule zu informieren. Die Freie Klasse Film freut sich darüber, auch in diesem Jahr daran anknüpfen zu können.

„Baltic Motion“ dient als Plattform für den Austausch zwischen Filmschaffenden aus dem Ostseeraum. Die Veranstaltung wird von der Filmwerkstatt Kiel der FFHSH, (...)

Medienklasse zeigt „Reality Render°vous“ in der Stadtgalerie Kiel

In einer Ausstellung des klassenübergreifenden „Mixed Reality“-Seminars der Muthesius Kunsthochschule im Foyer der Stadtgalerie Kiel treffen sich analoge Lebensrealitäten und digitale Hybride zum Render°vous. Am Donnerstag, 15. Februar, wird die Ausstellung um 18 Uhr eröffnet im Foyer der Stadtgalerie Kiel, Andreas-Gayk-Straße 31. Zu sehen ist sie bis 6. März.

Realität ist im Alltag das, was unsere Sinne wahrnehmen, damit wir uns durch diesen bewegen können. Ein Rendezvous ist die von zwei oder mehreren Personen gewollte und damit folgerichtige Verabredung. Ein Render°vous ist ihre gerenderte Version, also die in ein passendes Format umgewandelte Verabredung.

Studierende der Freien Kunst der Muthesius Kunsthochschule haben bei diesem Projekt die Hand im Spiel und verfolgen verschiedene Ansätze im Umgang mit den Grenzen zwischen den Realitäten: ihrer Verschmelzung, (...)

Atelierstipendiat*innen stellen im Anscharpark aus

Atelierstipendiat*innen stellen ab 8. 2.24 im Anscharpark aus

Es ist eine Starthilfe in die Selbständigkeit: Mithilfe des Atelierstipendiums der Muthesius Kunsthochschule können Absolvent*innen für zwei Jahre Atelierräume im Kieler Anscharpark nutzen, um dort im kreativen Umfeld an ihren Projekten zu arbeiten. Seit 2016 bietet die Kunsthochschule ihren Absolvent*innen diese Möglichkeit. In einer gemeinsamen Ausstellung gewähren die Atelierstipendiat*innen nun einen Einblick in ihr Schaffen.

„Wir haben das Atelierstipendium eingerichtet, um unseren Absolventinnen und Absolventen zunächst einmal das zu geben, was ihnen nach dem Abschluss und dem Verlassen der Kunsthochschule fehlt: ein Raum zum Arbeiten“, sagt Dr. Arne Zerbst, Präsident der Muthesius Kunsthochschule. Die Ateliers befinden sich im Anscharpark, an einem besonderen Ort. „Für junge Künstlerinnen und Künstler stellt dieses Stipendium nicht nur einen Anreiz dar, (...)

Weitere Meldungen

Studierende des Medical Design präsentieren Visionen der Mobilität

Wenn am Mittwoch, 7. Februar, die sechste Konferenz Bahntechnik im Wissenschaftszentrum Kiel tagt, sind auch Studierende des Master-Schwerpunkts Medical Design im Studiengang Industriedesign dabei: Sie präsentieren dort ihre Visionen der Mobilität. Das Industriedesign an der Muthesius Kunsthochschule ist seit 2023 Teil der REAKT Innovationscommunity. Ihr Ziel: die Reaktivierung stillgelegter Schienenabschnitte und die Entwicklung einer neuen Mobilität im ländlichen Raum.

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Aktuelle Arbeiten

Ästhetik

Die theoretische Ausbildung an einer Kunsthochschule stellt eine Herausforderung an die wissenschaftliche Theorie und Praxis dar, denn sie ist nichts anderes als deren Erprobung hinsichtlich der möglichen Relevanz für die Praxis. Wissenschaftliche Grundlagen der Gestaltung sind also kein Selbstzweck zur Nobilitierung von Kunst und Design, sondern stellen eine Art Brücke zwischen reflexionsloser Produktgestaltung, besinnungsloser Genieästhetik und wissenschaftlichem Elfenbeinturm dar. Es gilt, eine spezifische Form wissenschaftlichen Arbeitens als pragmatische Theorie für Kunst und Design immer wieder neu zu entwickeln. Diese wird sich wohl eher am Maßstab eines komplexen Problembewusstseins orientieren, als an der normativen Vorstellung eines verbindlichen Kanons wissenschaftlicher Inhalte der Gestaltung. Genau dies wurde in der Geschichte des Designs oft genug versucht und ist immer gescheitert.

Das Fach »Ästhetik« an der Muthesius Kunsthochschule soll zunächst die einzelnen Theoriebereiche des Kunst und Designstudiums, also Kunst- und Designgeschichte, Kommunikations- und Medientheorie, ergänzt um allgemeine Ästhetik und Kunstsoziologie, kritisch zusammenfassen. Neben einführenden Veranstaltungen und Grundlagenseminaren wird versucht, aktuelle Fragestellungen aus der Gestaltungspraxis zu berücksichtigen. Ziel ist die Reflexions und Begründungsfähigkeit gleichermaßen eigener Projekte der Studierendenschaft, wie die kompetente Einschätzung der eigenen gestalterischen Arbeit. Die Lehre zielt auf den kompetenten Umgang mit Ergebnissen unterschiedlicher Bezugswissenschaften, ohne dass die sinnvolle Differenz zwischen gestalterisch-kreativem Denken und wissenschaftlichen Zugriffsweisen unterschlagen wird. In der Hochschule soll das Angebot um ein regelmäßiges Seminar für alle Studiengänge zur Medientheorie ergänzt werden. Dabei werden Themen zwischen Medienphilosophie, Foto- und Filmgeschichte bis hin zur Ästhetik der neuen digitalen Medien angeboten.

Prof. Dr. Norbert M. Schmitz
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