Zufälle sind meist auch Chancen, ein Artikel von Johannes Erler

OK, Eigenlob stinkt – aber ich hab mich halt sehr darüber gefreut, dass Johannes Erler, ex-Muthesianer und einer der Gründer der Hamburger Design-Agentur Factor Design, so nett über mich geschrieben hat. Und dabei erinnert an Prof. Klaus Detjen, der nicht nur ihm für die Typografie begeistert hat, aber auch mich 1995 als Lehrbeauftragter für Schriftgestaltung an die Muthesius holte. Johannes Erler habe ich damals nicht gleich kennengelernt, er war gerade fertig mit dem Studium. Dafür machte sein zukünftiger Kollege Uwe Melichar da gerade sein Diplom. Weitere damalige Studenten von Klaus Detjen waren übrigens André Heers und Annette Le Fort. Kurz nachdem Klaus Detjen mich 2006 zum zweiten Mal nach Kiel holte, traten sie als seine Nachfolger an. (...)

09.10.2017 · · Schreibe einen Kommentar

Exkursion zur FURE, The Future of Reading: Ausgebucht!

Einladung
für die Studierenden KoDe im WS 2017/18 der Fachbereiche Typografie/Schriftgestaltung sowie Konzeption und Entwurf/Strategische Kommunikation/Projektbüro. Wir fahren nach Münster, zur FURE, eine Konferenz über die Zukunft des Lesens: The Future of Reading. Sie findet an der Fachhochschule Münster am Freitag, den 24. November statt. Hört sich sehr interessant an. Die Vorträge von Frank Rausch Viki-App und Florian Adler Inklusives Kommunikationsdesign habe ich beide schon wo anders gesehen. Diese wären für mich schon Grund genug nach Münster zu fahren. So wie es aussieht werden weitere Dozenten des Fachbereichs der Typografie mitfahren. Als Hauptprojekt für Schriftgestaltung 3 (war 2) habe ich mir überlegt, dass wir uns mit dem Thema Die Schrift der Zukunft befassen. (...)

09.10.2017 · · Schreibe einen Kommentar

A young Type Nerd’s guide to Amsterdam

Ab und zu bin ich mal gefragt worden, was man sich in Amsterdam (NL) alles so antun kann. Auf dem Gebiet von Schrift und Typografie natürlich … Über die Jahre habe ich alles Mögliche an Tipps zusammengestellt. Die Liste wurde immer länger, höchste Zeit also, sie zu veröffentlichen!

Universität von Amsterdam – Bijzondere Collecties
Ausstellungen über (niederländisches) Schrift- und Grafikdesign findest du in dem Gebäude der Bijzondere Collecties (Sondersammlungen) der Universität von Amsterdam. Hier befindet sich auch die Buchhandlung Nijhof & Lee, einer der Besten in den Niederlanden auf dem Gebiet der Typografie und Design. Die haben auch viele englische Titel!
Anschrift: Oude Turfmarkt 129

Stedelijk Museum
Gehe auf jeden Fall ins Stedelijk Museum. (...)

09.10.2017 · · Schreibe einen Kommentar

Literaturliste Leserlichkeit

Diese Liste bietet eine Hilfestellung für diejenigen, die eine möglichst gut leserliche Schrift auswählen oder selbst gestalten wollen. Sie richtet sich an Typografen und Schriftgestalter. Einen tieferen Einblick in das Thema Leserlichkeit bieten Veröffentlichungen über die wissenschaftlichen Untersuchungen, die in den hier genannten Publikationen genannt werden. Bis auf wenigen Ausnahmen haben wir solche Untersuchungen hier (noch) nicht aufgenommen.

Die Leserlichkeit von Schrift wird in der Fachliteratur oft thematisiert. Titel, worin Leserlichkeit als einer von mehreren Themen, also nicht vorrangig, behandelt wird, haben wir hier noch nicht aufgenommen. Empfehlungen, möglichst mit Nennung der jeweiligen Kapiteln bzw. Seitenzahlen, werden wir gerne in einem der nächsten Editionen aufnehmen. Eine weitere Liste könnte das Thema »Lesbarkeit von Typografie« umfassen, (...)

09.10.2017 · · Schreibe einen Kommentar

Literaturliste Typografie

Otl Aicher
typographie
Ernst & Sohn Verlag, Edition Druckhaus Maack
Berlin 1988

Design-Theorien von Otl Aicher (Ulmer Schule, Erscheinungsbild der Olympische Spiele 1972 in München und die Schriftfamilie „Rotis“, seine einmalige Kopfgeburt.) Zum Lesen ist dieses Buch eine Zumutung, weil es komplett aus der Rotis gesetzt wurde. Als ob das alleine noch nicht schlimm genug war, ist der komplette text auch noch in kleinschreibung geschrieben worden. Kann man sich trotzdem reinziehen. Wer verstehen möchte warum die meisten Typografen und Schriftgestalter die Rotis für misslungen halten, wird hier nicht fündig. Das werdet ihr in dem Artikel Aichers gesammelte Schriftmissverständnisse von Hans Peter Willberg, es findet sich in der Muthesius-Bibliothek in die Master-Arbeit von Geela Eden mit dem Titel a 26. (...)

09.10.2017 · · Schreibe einen Kommentar

Literaturliste Schrift und Schriftgestaltung

Tim Ahrens
Size-specific adjustments to type designs, An investigation of the principles guiding the design of optical sizes
Just Another Foundry, Garching 2014

Zu oft sieht man noch Bücher, Magazine und Websites die mit schlechte Versionen von Schriften wie Bembo, Sabon und Times gestaltet wurden. Als ob sich in den letzten 10 Jahre in Sachen Schriftgestaltung nichts getan hat. Wirkt eine Schrift in kleinen Schriftgraden zu dünn und läuft sie zu eng oder ist eine Überschrift zu klobig und ist die Laufweite zu groß? Die sogenannte Optimal Sizes bieten hier Abhilfe. Wer  also wissen möchte, was sich hinter den Schnittbezeichnungen Caption, Text, Subhead, Display verbirgt, sollte dieses Buch lesen. (...)

09.10.2017 · · Schreibe einen Kommentar

Schriftgestaltung

Getreu dem Motto Schrift kommt von Schreiben werden anhand von praktische Übungen im Schreiben und Zeichnen zunächst Basiskenntnisse über Form, Funktion und Entwicklungsgeschichte der lateinischen Schriftarten erarbeitet. Darüber hinaus werden Texte (Kalligrafie), Beschriftungen (Lettering), Alphabete und Zeichensysteme entworfen. Dabei gilt es, Gestaltungsprinzipien von Schrift zu entdecken, zu entwickeln und darzustellen. Diese basieren auf dem im Schreiben begründeten Formverständnis und auf dem freien Experimenten. Typische Arbeiten die hierbei entstehen sind Schreibblätter, Schriftzüge, Logos und Plakate. Die Ausarbeitung kann aber auch eigens auf die Art der Arbeit zugeschnitten werden, wie beispielsweise in Form eines modularen Systems, einer Animation oder einer Schablone. Schriftgeschichte und –Klassifikation werden sowohl theoretisch mittels Vorlesungen als auch in Form von praktischen Übungen vermittelt. Wer möchte, kann eine eigene Schrift oder Schriftfamilie gestalten, digitalisieren und produzieren. Der Schwerpunkt wird individuell festgelegt, sie kann beispielsweise im Bereich der Konzeption für eine bestimmte Anwendung, die Ausarbeitung verschiedener Schnitte, Alternativ-Buchstaben, Zierbuchstaben, Icons, Symbole und der (OpenType-) Programmierung liegen.

In Zusammenarbeit mit Frau Katharina Jesdinsky (Lithografie-Werkstatt) wird der sogenannte Litho-Lettering Kurs angeboten (siehe Schriftgestaltung MA 2). Optional kann eine freie Arbeit mit dem Schwerpunkt »Schrift« konzipiert und ausgearbeitet werden, bei Bedarf gerne auch fachübergreifend. Wer sich mit theoretische Aspekte der Schriftgestaltung befassen möchte, kann ein Referat halten oder sich in Absprache mit dem Institut für Kunst- und Medienwissenschaften im Rahmen einer Hausarbeit mit Themen der Schriftgestaltung befassen. In solchen Fällen bieten wir an, die fachliche Inhalte mit zu begleiten. Wenn im Rahmen der Bachelor- oder Master-Thesis eine Schrift gestaltet wird, bietet es sich an, für die theoretische Arbeit ein hiermit eng zusammenhängendes Thema zu wählen. In solchen Fällen begleiten und beurteilen wir die fachliche Inhalte mit.

Fragen?

Albert-Jan Pool
Schriftgestaltung BA 1 und 3 sowie MA 1, 2 und 3
040 85 41 98 98 und 0170 482 03 27, pool@dutch-design.de

Marleen Krallmann
Schriftgestaltung BA 2
0163 / 7744224, mail@marleenkrallmann.com

Martin Wunderlich
Schriftgestaltung Digital (BA und MA)
04 31 / 720 73 60, mw@wunderlich-design.de