Jahresausstellung „Einblick / Ausblick“ öffnet vom 23. bis 26. Juli

Wenn vom 23. bis 26. Juli Studierende ihr Schaffen zeigen, werden wieder Ateliers zu Bühnen und Hörsäle zum Showroom. Zur Jahresausstellung „Einblick / Ausblick“ öffnet die Muthesius Kunsthochschule in Kiel von Donnerstag, 23., bis Sonntag, 26. Juli, ihre Türen. Die Ateliers und Studios der Muthesius Kunsthochschule an der Legienstraße sowie am Knooper Weg 75 sind am Abend nach der Eröffnung sowie am Freitag und Samstag von 11 bis 19 Uhr und am Sonntag, 26. Juli, von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Gäste können vier Tage lang bei freiem Eintritt einmalige Einblicke in Schleswig-Holsteins einzige Kunsthochschule erhalten, es werden auch geführte Rundgänge angeboten.

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Urkunden an Absolvent*innen im Kesselhaus verliehen

Herzlichen Glückwunsch: In einer Feierstunde sind rund 40 Absolvent*innen der Muthesius Kunsthochschule verabschiedet worden. Im Sommersemester 2026 haben sie ihr Kunst- oder Design-Studium an der Muthesius Kunsthochschule abgeschlossen. Während der Jahresausstellung „Einblick/Ausblick“ überreichte ihnen Prof. Dr. Arne Zerbst, Präsident der Muthesius Kunsthochschule, im Kesselhaus ihre Bachelor- und Masterurkunden. Als Geschenk haben die Absolvent*innen bei der Urkundenverleihung auch die brandneuen „Einblick/Ausblick“-Jahreskataloge und einen Becher erhalten.

 

Arne Zerbst: „Tragen Sie Ideen einer lebenswerten Zukunft in die Gesellschaft!“

 

Prof. Dr. Arne Zerbst, Präsident der Muthesius Kunsthochschule, verwies in seiner Rede auf den neuen Film „Die Odyssee“ von Christopher Nolan und das darin thematisierte „Gesetz des Zeus“: „Behandeln wir andere Menschen so, (...)

Hayk Sargsyan erhält den DAAD-Preis

Hayk Sargsyan hat von Prof. Dr. Arne Zerbst, Präsident der Muthesius Kunsthochschule, Raumstrategien-Professorin Frauke Gerstenberg (zweite von link

Die Muthesius Kunsthochschule verleiht Hayk Sargsyan den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Hayk Sargsyan (Pronomen: dey/deren) studiert im Master Raumstrategien und erhält die Auszeichnung für hervorragende Leistungen internationaler Studierender an deutschen Hochschulen. Prof. Dr. Arne Zerbst, Präsident der Muthesius Kunsthochschule, hat den Preis am Donnerstagabend (23. Juli) während der Eröffnungsfeier der Jahresausstellung „Einblick/Ausblick“ überreicht. Die mit 1.000 Euro dotierte Anerkennung würdigt neben herausragendem akademischen besonderes gesellschaftliches und interkulturelles Engagement ausländischer Studierender in Deutschland.

Hayk Sargsyan, 1998 im armenischen Jerewan geboren, hat zunächst Bildende Kunst, Theater, Film und Fernsehdesign am Staatlichen Institut für Theater und Kinematographie in Jerewan studiert. Nach einer Tätigkeit im Bühnen-, Kostüm- und Puppendesign für verschiedene Theaterproduktionen und einem Freiwilligendienst in Polen kam Hayk Sargsyan für das Master-Studium nach Kiel und arbeitet an der Muthesius Kunsthochschule derzeit am Abschlussprojekt. (...)

Weitere Meldungen

Dr. Sascha Engelbach als Kanzler wiedergewählt

Der Senat der Muthesius Kunsthochschule hat am Mittwoch, 22. Juli, Dr. Sascha Engelbach als Kanzler wiedergewählt. Somit leitet der promovierte Jurist und Diplom-Finanzwirt ab 1. Februar 2027 weiterhin die Verwaltung der Muthesius Kunsthochschule und bleibt zugleich Mitglied des Präsidiums. Professor Oswald Egger, der Vorsitzende des Senats, gratulierte dem seit 2021 amtierenden Kanzler herzlich.

„Über die Wiederwahl und das Vertrauen des Senats bin ich sehr glücklich“, betonte Dr. Sascha Engelbach. „Die Muthesius Kunsthochschule schätze ich als einen außergewöhnlichen Ort, der vor Freiheit, Inspiration und Neugierde strotzt. Ich freue mich sehr, als Kanzler gemeinsam mit der engagierten Verwaltung weiterhin den Weg der Hochschule mitzugestalten. Die Kunsthochschule trotz angespannter Haushaltslage als einen zukunftsstarken Bildungsort zu stärken, ist mein Anliegen.“

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Der Jahreskatalog 2026 ist da

Er ist 402 Seiten stark und hat in 650-facher Ausführung die Druckerei verlassen: Der Jahreskatalog 2026 ist da! Er bildet nicht nur unsere Jahresausstellung „Einblick/Ausblick“ ab, sondern zeigt auch, was sich zwischen Werkstätten und Ateliers, zwischen Kesselhaus und Ausstellungsfoyer auf unserem Campus ereignet hat. Wie sieht es eigentlich aus, das Kunst- und Designstudium? Und was kann dabei Kreatives herauskommen?

Der Katalog ist zweisprachig (englische Übersetzung Colin Moore) und ist als ein Dreh- und Wendekatalog angelegt. Je nachdem, von welcher Seite man sich ihm nähert, kann man sich über den pinkfarbenen oder grünen Einband freuen.
Das Konzept und die Gestaltung stammen von Sarah Strobel und Cara Rehbein.
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Studierende zeigen vielseitige Fotografien im spce | Muthesius

Wie entstehen heute Fotografien – in einer Zeit, in der die allgegenwärtige Bilderflut stetig ansteigt? Und wie gelingt es den Studierenden im Lehrgebiet Fotografie, mit ihren Bildern Aufmerksamkeit zu generieren? Diese Fragen stehen im Fokus der Sommerausstellung „was sichtbar wird – all I might see“ im spce | Muthesius: Sie ist bis zum 24. Oktober in der Kieler Innenstadt zu sehen.

Es ist die erste Ausstellung des Lehrgebiets Fotografie von Professorin Christine Erhard, die im interdisziplinären Ausstellungsraum spce | Muthesius zu sehen ist. Entstanden sind die Arbeiten der neun Studierenden in einem Seminar. „Viele der Arbeiten haben zunächst mit einem einzelnen Foto begonnen – aus dem sich freie Themen und Gestaltungsformen entwickelt haben“, sagt Christine Erhard, Professorin für Fotografie im Studiengang Kommunikationsdesign der Muthesius Kunsthochschule.

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Oswald Egger und Maria Gerbaulet erhalten Kieler Kulturpreis

Es war ein Fest für die Muthesius Kunsthochschule: Am Sonntag, 28. Juni, hat Oswald Egger, Professor für Sprache und Gestalt, den mit 10.000 Euro dotierten Kulturpreis der Stadt Kiel erhalten. Überreicht worden ist die Auszeichnung von Stadtpräsidentin Bettina Aust und Oberbürgermeister Dr. Samet Yilmaz in einer Feierstunde im Kieler Rathaus. Die Bildende Künstlerin und Muthesius-Absolventin Maria Gerbaulet ist mit dem Förderpreis Kultur gewürdigt worden.

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Aktuelle Arbeiten

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Mehr Informationen

„WE ARE GYM“ – 20 Jahre Muthesius Interface Design

Teamwork! Interface Design Studierende BA/MA, Sophia Bendig, Junlin Chen, Sizhen Chen, Emiel Hutzfeldt, Sinah Jahn, Alicia Valentina Kaster-Pöhlmann, Jaro Larsen, Lillian Mumm, Özlem Ögüt, Thomas Phillipps, Fritz Victor Seemann, Lone Schlüter, Parastoo Soleimanian, Yiyang Sun, Filiz Westphal, Yifan Xu, Zhuoyi Zhang, Wanyi Zhao, Noah Hannes Nepomuk Zoller, Yuanzhe Zhou, Lin Zhu, 2025

Visuelle Grundlagen und grafische Gestaltung

Zeichnen ist eine komplexe Notation. Wer zeichnet, dokumentiert: Die Zeit, die währenddessen verstreicht. Die Emotionen, die den Zeichnenden erfüllen. Den körperlichen Zustand des Zeichnenden. Das Nachdenken über den Gegenstand, der gezeichnet wird. Den Gegenstand, seine äußere Form und seine innere Verfasstheit. Die Beziehung des Zeichnenden zum Gegenstand. Die Ansprüche und Erwartungen des Zeichnenden an das Publikum.
Neben der Sprache ist das Zeichnen ein grundlegendes Werkzeug der künstlerischen Selbstverständigung in den Arbeitsfeldern des Kommunikationsdesigns. Wer zeichnet, muss innehalten und das Entstandene reflektieren. Das Zeichnen mit der Feder ist hierfür ein schönes Beispiel: Nach einigen Sekunden ist die Feder leergezeichnet und hebt sich vom Blatt, der Blick geht zum Glas mit der Tusche, die Feder wird neu gefüllt, der Blick geht zurück zum Papier und sucht sich einen neuen Ansatzpunkt, von dem aus weiter gezeichnet wird. Auch wenn es sich nur um Augenblicke handelt, fallen hier Entscheidungen über die Vervollständigung der Form.
Um zeichnen zu können, müssen wir also sehen können. Wir müssen uns der Grundlagen unserer Wahrnehmung bewusst werden, wir müssen unsere Wahrnehmung schulen und schärfen, und genau das geschieht in der reflektierenden zeichnerischen Praxis, also in einer dialektischen Bezogenheit von grafischer Gestaltung und sprachlicher Analyse. Zudem soll im Lehrgebiet „Visuelle Grundlagen und grafische Bildgestaltung“ das Zeichnen und seine Analyse mit den anderen Lehrgebieten des Kommunikationsdesigns zusammen gedacht werden.

Die in den Grundlagenkursen erworbenen Kenntnisse der digitalen Bildbearbeitung sollen in praxisnahen Aufgabenstellungen vertieft und erprobt werden. In der Regel bedeutet das, eigene kleine Publikationen mit den im Semester entstandenen Arbeiten zu erstellen. Dazu gehört ein Wissen um die Qualitätsanforderungen der verschiedenen Drucktechniken (Offset, Digitaldruck, Siebdruck etc.), zunächst das fachgerechnete Scannen der Vorlagen, die Nachbearbeitung in Photoshop und schließlich ein Layout in InDesign.

Eine Illustration soll ein Licht auf ihren Gegenstand werfen, sie soll ihn zum leuchten bringen, damit sein Wesen besser erkannt werden kann. Eine Illustration entfaltet ihre Wirkung in einem Kontext, der enger gefasst ist als der einer freien Zeichnung. Das Thema will bedacht sein, aber auch die Form der Publikation spielt eine entscheidende Rolle. Was unterscheidet eine Illustration in einer Tageszeitung von einer Illustration, die in einem Kinderbuch veröffentlicht wird? Was eine Illustration in digitalen Medien von einer auf einem Plakat am Straßenrand? Hier wird die Verknüpfung der grafischen Bildgestaltung mit den anderen Lehrgebieten im KoDe ebenfalls zentral: die Strategien der Bilder nutzenden Medien sind verschiedene, und im Lehrgebiet „Visuelle Grundlagen und grafische Bildgestaltung“ werden solche Strategien am Beispiel der Illustration analysiert und erprobt.

Ziel des Lehrgebietes ist es, neue Arbeitsfelder zu erforschen, kreatives Denken und technische Fähigkeiten zu schulen, eine persönliche, grafische Ausdrucksform finden zu helfen und zu erörtern, wie intellektuelle und emotionale Inhalte mit dem Mittel der grafischen Bildgestaltung kommuniziert werden können.
Dieser Prozess sollte während des Studiums in Gang gebracht werden, er endet nie, er ermöglicht uns ein wunderbares paradoxes Erlebnis, nämlich uns planvoll selbst überraschen zu können. Im Idealfall entsteht durch oder im Zusammenspiel mit einer solchen künstlerischen Praxis eine Haltung, die dann als Stil nach außen erkennbar wird.

Fragen ?

Prof. Markus Huber
T 0431 / 5198 – 526
E markushuber@muthesius.de