Kieler Woche 2027: Das sind die Designs der Studierenden

Die Grafik zeigt drei Entwürfe für ein Plakat der Kieler Woche

Wenn dieses Geheimnis gelüftet wird, ist es das Stadtgespräch. Jahr für Jahr. Denn zum Design der Kieler Woche haben nicht nur die neun Jurymitglieder, die die Landeshauptstadt Kiel auswählt, eine Meinung. Wenn sie aus 15 Entwürfen von sechs Designbüros das Gewinnermotiv auswählen, sind darunter auch Entwürfe von Studierenden der Muthesius Kunsthochschule. Für die Gestaltung 2027 haben Finn Feiert, Kaja Schmitt und Anja Sosnowski ihre Designs eingereicht – es zwar nicht auf die ersten drei Plätze geschafft, aber sich im Mittelfeld platziert.

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Atelierstipendiat*innen stellen im Anscharpark aus

Die grafische Gestaltung ist Teil des Plakats für die Ausstellung der Atelierstipendiat:innen

Mit großer künstlerischer Bandbreite besticht die Ausstellung der Atelierstipendiat*innen im Atelierhaus im Anscharpark: Dort zeigen Melina Bigale, Maximilian Flachsenberg, Laura Meggers, Helena Sachs, Sander Schaper, Naiwei Tian, Tom Scheffer und Hyojung Yun ab Freitag, 28. August, um 16.30 Uhr, was sie in der Zeit ihres Stipendiums künstlerisch erarbeitet haben. Zu sehen ist die Ausstellung bis Sonntag, 20. September.

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Weitere Meldungen

Hayk Sargsyan erhält den DAAD-Preis

Die Muthesius Kunsthochschule verleiht Hayk Sargsyan den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Hayk Sargsyan (Pronomen: dey/deren) studiert im Master Raumstrategien und erhält die Auszeichnung (...)

Dr. Sascha Engelbach als Kanzler wiedergewählt

Der Senat der Muthesius Kunsthochschule hat am Mittwoch, 22. Juli, Dr. Sascha Engelbach als Kanzler wiedergewählt. Somit leitet der promovierte Jurist und Diplom-Finanzwirt ab 1. Februar 2027 weiterhin die Verwaltung der Muthesius Kunsthochschule und bleibt zugleich Mitglied des Präsidiums. Professor Oswald Egger, der Vorsitzende des Senats, gratulierte dem seit 2021 amtierenden Kanzler herzlich.

„Über die Wiederwahl und das Vertrauen des Senats bin ich sehr glücklich“, betonte Dr. Sascha Engelbach. „Die Muthesius Kunsthochschule schätze ich als einen außergewöhnlichen Ort, der vor Freiheit, Inspiration und Neugierde strotzt. Ich freue mich sehr, als Kanzler gemeinsam mit der engagierten Verwaltung weiterhin den Weg der Hochschule mitzugestalten. Die Kunsthochschule trotz angespannter Haushaltslage als einen zukunftsstarken Bildungsort zu stärken, ist mein Anliegen.“

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Aktuelle Arbeiten

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Mehr Informationen

„WE ARE GYM“ – 20 Jahre Muthesius Interface Design

Teamwork! Interface Design Studierende BA/MA, Sophia Bendig, Junlin Chen, Sizhen Chen, Emiel Hutzfeldt, Sinah Jahn, Alicia Valentina Kaster-Pöhlmann, Jaro Larsen, Lillian Mumm, Özlem Ögüt, Thomas Phillipps, Fritz Victor Seemann, Lone Schlüter, Parastoo Soleimanian, Yiyang Sun, Filiz Westphal, Yifan Xu, Zhuoyi Zhang, Wanyi Zhao, Noah Hannes Nepomuk Zoller, Yuanzhe Zhou, Lin Zhu, 2025

Malerei

Im Studium der Malerei an der Muthesius-Kunsthochschule werden die Studierenden durch Gespräche, Seminare und praktische Anleitung mit verschiedenen Methoden der Bilderzeugung vertraut gemacht.
Bilder können die Welt darstellen oder abbilden; sie können sich auf andere Bilder beziehen; sie können politisch sein; sie können eine surreale oder metaphysische Welt aufrufen. Bilder können letzte Wahrheiten verkünden oder sich gegen jede behauptete Wahrheit auflehnen. Sie können uns etwas über unsere eigene Wahrnehmung erzählen, über die Gesellschaft, in der wir leben, oder über den Kosmos.
Dabei spielt auch ihre Materialität eine große Rolle – in der Frage nach Möglichkeiten und Grenzen des Bildes, und in der Praxis des Bildermachens. Malerei kann mit den ältesten Materialien umgehen, mit denen Menschen symbolisch kommuniziert haben – oder auch mit den allerneusten. Bilder können durch einen Pinsel und Farbe auf Leinwand, Papier oder anderen Bildträgern entstehen, durch Druckverfahren, oder auch auf dem Computer. Bilder können auch Fotografien oder bewegte Bilder sein; und sie können sich sogar nur im Kopf aufhalten.

Im Studium werden die eigenen künstlerischen Möglichkeiten erprobt und entfaltet. Der Austausch mit den Lehrenden und den anderen Studierenden macht deutlich, dass Malerei im Gespräch der vergangenen wie der gegenwärtigen Bilder miteinander und mit der Welt entsteht.
In Gruppengesprächen lernen die Studierenden, ihre eigene Arbeit zu präsentieren und zu formulieren. Das Gespräch mit den anderen ermöglicht eine konstruktive Kritik und einen neuen Blick auf das Erarbeitete. Einzelgespräche mit der Professorin sollen den Studierenden helfen, ihre eigenen Fragen klarer zu sehen, und ihnen weiterführende Hinweise geben.
Praktische Kurse führen an Grundlagen der Maltechnik, Fotografie, Fotocollage, Performance u.a. heran. In unserem Werkraum für Malerei werden traditionelle Techniken der Ölmalerei, Tempera u.a. auf verschiedenen Bildträgern durch einen Lehrbeauftragten vermittelt. Die Studierenden der Malerei können außerdem in allen anderen Werkstätten der Hochschule praktisches Wissen sammeln, so z.B. in der Werkstatt für künstlerische Drucktechniken, der Medienwerkstatt und der Werkstatt für Fotografie.
In begleitenden Seminaren beschäftigen wir uns in jedem Semester mit einem Themenschwerpunkt, zu dem wir Vortragende und Lehrende einladen, Reisen unternehmen, Workshops machen, Ausstellungen erarbeiten und in Zusammenarbeit mit dem Raum für Publikation Veröffentlichungen vorbereiten. Die Muthesius Kunsthochschule bietet viele Möglichkeiten für das Zusammenarbeiten mit den anderen Fachgebieten oder Kooperationen mit anderen Hochschulen.

Beispiele für solche Themenschwerpunkte / Projekte:

Kollaboration mit der Klasse von Kerstin Brätsch (HfbK Hamburg) sowie dem Painting Department in Kopenhagen (Marianne Hurum und Peter Wächtler) in Møn.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird im ländlichen Kontext eine „Painting Opera“ realisiert. Ziel ist der Austausch sowie die nachhaltige Vernetzung unterschiedlicher Malereiklassen. Neben der malerischen Praxis steht insbesondere die Erweiterung des Mediums im Fokus: Durch performative und filmische Ansätze sollen neue Arbeitsweisen erprobt und weiterentwickelt werden. Die Einbindung lokaler Kontexte und Beziehungen bildet dabei einen zentralen Bestandteil des Workshops.

Ausgehend von der Frage, wie sich Kollaboration innerhalb des Mediums Malerei gestalten lässt, wird zugleich untersucht, welchen Einfluss urbane und ländliche Umgebungen auf künstlerische Produktionsprozesse haben.

Darüber hinaus werden im Verlauf des Semesters Künstler*innen eingeladen, die sich in ihrer Praxis mit der Erweiterung und Überschreitung des Mediums Malerei auseinandersetzen. Begleitend finden Workshops in den Bereichen Performance, Community-Bildung sowie zur Auseinandersetzung mit den Begriffen Originalität und Kopie statt.

 

Die Klasse für Malerei bildet Künstlerinnen und Künstler sowie Kunstlehrerinnen und –Lehrer aus. Kunst ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und ihrer Kultur, an der sie mit ihrer Kunst und Kunstvermittlung teilhaben werden. Deshalb soll der Blick auf vielfältige Formen von Kultur geöffnet werden. Wir wollen Möglichkeiten erproben, die Studierenden in ihrer jeweiligen Eigenheit stärken und ihnen auf ihrem Weg in die Kunst helfen.

Kontakt

PROF. IN ELLEN GRONEMEYER