Jahresausstellung Einblick / Ausblick vom 18. bis 21. Juli

Wie arbeiten und forschen Studierende der Kunst und des Designs? Zur Jahresausstellung „Einblick / Ausblick“ öffnet die Muthesius Kunsthochschule in Kiel von Donnerstag, 18., bis Sonntag, 21. Juli, ihre Türen. An diesen Tagen verwandeln sich Ateliers, Werkstätten, Hörsäle, Studios und Arbeitsräume in eine rund 10.000 Quadratmeter große Ausstellung: Gäste können vier Tage lang bei freiem Eintritt einmalige Einblicke erhalten: Mehr als 600 Studierende der Studiengänge Freie Kunst, Kunst auf Lehramt an Gymnasien, Kommunikations- und Industriedesign sowie Raumstrategien zeigen ihre im Studienjahr entstandenen Projekte. Wer die Kunsthochschule besucht, kann sich über die künstlerische und gestalterische Arbeit aus Kunst und Design informieren – das Spektrum reicht von Malerei, Zeichnung, Fotografie, Buchgestaltung, Video, Skulptur und Produktdesign bis hin zur multimedialen Installation. (...)

„Waterkant Festival“ vom 13. bis 14. Juni

Wissen, Kompetenz und Zukunftsideen treffen beim „Waterkant Festival“ aufeinander. Während die „Waterkant“-Ausstellung bereits seit Anfang Juni geöffnet ist, bietet das Festival am Donnerstag, 13., und Freitag, 14. Juni, unter dem Motto „We Connect“ zwei Tage voller Talks, Workshops und Masterclasses. Die Muthesius Kunsthochschule beteiligt sich sowohl an der Ausstellung als auch am Festival.

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Rückenwind für Bahn-Forschungsinitiative REAKT

Vor der Final-Auswahlrunde in Berlin: Prof. Reinhard von Hanxleden (CAU), Prof. Michael Prange (FH Kiel), Prof. Detlef Rhein (Muthesius Kunsthochschule), Bente Grimm (NIT und Verein SML), Sven Ratjens (CAU, HLB und Verein SML). © REAKT

Auf einer stillgelegten Bahnstrecke zwischen Malente und Lütjenburg könnte die Zukunft des ländlichen Bahnverkehrs in Deutschland liegen. Denn hier untersuchen Wissenschaftler*innen der Forschungsinitiative REAKT unter Federführung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) Innovationen der Bahntechnik. „Sie sollen einen wesentlichen Beitrag zur Verkehrswende leisten“, erläutert Prof. Reinhard von Hanxleden, wissenschaftlicher Sprecher von REAKT und Arbeitsgruppenleiter am Institut für Informatik der CAU. Die Initiative aus Schleswig-Holstein und Hamburg hat nun eine Jury des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) überzeugt: Aus knapp 500 Bewerbungen setzte sich REAKT durch und gehört zu 20 ausgewählten Innovationscommunities, die mit dem neuen Format DATIpilot gefördert werden. REAKT erhält eine Förderung von 5 Millionen Euro für vier Jahre.

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So könnte der On-Demand Verkehr der Zukunft aussehen: Innovative Fahrzeuge ermöglichen das direkte Umsteigen auf freier Strecke.
© Muthesius Kunsthochschule

 

Weitere Meldungen

Muthesius Kunsthochschule wird Teil des „Digital Learning Campus“

Großer Erfolg für die Muthesius Kunsthochschule in Kiel: Sie wird einer der Lernorte des „Digital Learning Campus“ (DLC) sein. Schon vorzeitig kann das Vorhaben „Digital Learning Culture Art Lab“ (DLCAL) vonseiten des schleswig-holsteinischen Bildungsministeriums beginnen und soll bereits im Sommersemester anlaufen und dann im Wintersemester richtig durchstarten. Das insgesamt 4,2 Mio. Euro umfassende Vorhaben fördert das Land Schleswig-Holstein mit 90 Prozent.

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„Frequenz_ Festival“ an der Muthesius Kunsthochschule

Das „Frequenz_ Festival“ bringt jedes Jahr im Mai experimentelle Musik und audiovisuelle Kunst nach Kiel – mit Konzerten und Workshops für alle. An acht Spielorten in der Landeshauptstadt sind vom 24. bis 31. Mai Installationen, Musiktheater, Vorträge oder Konzerte von mehr als 50 Künstler*innen zu erleben: Auch an der Muthesius Kunsthochschule und im spce | Muthesius finden einige Gastspiele statt.
Eröffnet wird das Festival am Freitag, 24. Mai, um 18 Uhr im Kulturforum mit dem „Jungen Podium“: Gemeinsam mit dem Landesmusikrat Schleswig-Holstein wird dann der „Frequenz__-Preis für Neue Musik“ an die Preisträger*innen des Landes-Wettbewerbs „Jugend musiziert“ im Schwerpunkt Neue Musik verliehen. Alle Termine: https://www.frequenz-kiel.de/programm

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Breites Bündnis für Diversität

Hochschulübergreifende Aktionswoche zum 12. Deutschen Diversity-Tag Vom 27. bis zum 30. Mai 2024 finden die gemeinsamen Diversity-Tage der Muthesius Kunsthochschule, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), (...)

Aktuelle Arbeiten

Echtzeit KI Installation: Symbiosis_Anglerfisch_Human&AI

Xianyao Wei, 2024

SilkHub – Information in Texture

Katharina Fedde, 2024

Multimediale Fotografie / Technisches Bild

Das Lehrgebiet Fotografie an der Muthesius Kunsthochschule setzt sich mit den vielfältigen fotografischen Ausdrucksformen auseinander. Diese reichen von der dokumentarischen Beschreibung von Wirklichkeit bis zur (digitalen) Konstruktion oder Simulation der Realität.
Es entsteht ein Spannungsfeld, das sich zwischen dem autonomem Bild, der Referenz zur wahrnehmbaren Wirklichkeit und der Frage nach der Authentizität fotografischer Bilder bewegt.
Studierende setzen ihre künstlerisch/gestalterische Absicht mithilfe des fotografischen Mediums um. Über diese praktische Anwendung, die von der kritischen Reflexion des Mediums begleitet wird, entstehen ein Bewusstsein und eine Sensibilität für die spezifischen Wirkungsweisen von fotografischen Bildern.

Künstlerische Produktion braucht die Freiheit in der Wahl ihrer Mittel, ihrer Werkzeuge und Materialien. Studierende, die mit dem Schwerpunkt Fotografie arbeiten, haben durch die Vielfalt der technischen Möglichkeiten ein Instrumentarium zur Verfügung, das sich weitreichenden inhaltlichen und gestalterischen Vorstellungen öffnet.
Die technischen Optionen werden im gestalterischen Prozess einer Aussage zugeführt.
Die Lehre der Fotografie spannt den Bogen vom praktischen produktiven Machen zur Reflexion über Kunst, Fotografie und ihrer Geschichte, Medien und gesellschaftliche Zusammenhänge. Das eigene künstlerische Tun wird dadurch in größere Zusammenhänge gestellt und dieser vermittelte indirekte Blick auf die eigene Arbeit soll direkt wieder zurückführen in die Produktivität. Dabei wird das individuelle künstlerische und gesellschaftspolitische Grundinteresse der Studierenden angesprochen und davon ausgehend eine eigene Bildsprache und Haltung erarbeitet.

Wenn man sich für die Arbeit mit einem bestimmten Medium entscheidet, ist es wichtig zu verstehen, welche Ausdrucksmöglichkeiten und Konventionen mit diesem verbunden sind. Ein Bewusstsein für die Wirkungsweisen des Mediums und die Konventionen seiner Anwendung entwickelt sich über ein handwerkliches und technisches Grundverständnis. Auf dieser Basis kann sich ein eigenständiger künstlerischer Ausdruck etablieren.
Die Studierenden lernen analoge und digitale Kameras, die Arbeit im Fotolabor und digitale Drucktechniken kennen. Darüber hinaus wird den Studierenden ermöglicht, sich mit Bildbearbeitungsprogrammen, 3-D-Techniken und computergenerierten Bildschöpfungen zu befassen. Das Spektrum reicht von rein analoger Fotografie über Crossover-Verfahren, kameraloser Fotografie, der Verbindung von Bild/Text und Buch, raumbezogenen Installationen bis hin zu KI generierten Bildern.

Fragen?

PROF.IN CHRISTINE ERHARD
E erhard@muthesius.de
T 0431 / 5198 – 435