Oswald Egger und Maria Gerbaulet erhalten Kieler Kulturpreis

Foto: Alexandra Brecht

Es war ein Fest für die Muthesius Kunsthochschule: Am Sonntag, 28. Juni, hat Oswald Egger, Professor für Sprache und Gestalt, den mit 10.000 Euro dotierten Kulturpreis der Stadt Kiel erhalten. Überreicht worden ist die Auszeichnung von Stadtpräsidentin Bettina Aust und Oberbürgermeister Dr. Samet Yilmaz in einer Feierstunde im Kieler Rathaus. Die Bildende Künstlerin und Muthesius-Absolventin Maria Gerbaulet ist mit dem Förderpreis Kultur gewürdigt worden.

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GEISTER – Ausstellung im Topfhaus

Ein Traum, gar seltsam schauerlich, ergötzte und erschreckte mich. Noch schwebt mir vor manch grausig Bild, und in dem Herzen wogt es wild. Das war ein Garten, wunderschön, da wollt ich lustig mich ergehn; viel schöne Blumen sahn mich an, ich hatte meine Freude dran. (…)

Aus Heinrich Heine »Traumbilder«

Am Dienstag- und Mittwochabend lädt die Masterklasse Typografie & Buchgestaltung herzlich zu der Ausstellung »Geister« in das Topfhaus des Alten Botanischen Gartens ein! Jeweils ab 18 Uhr zeigen wir experimentelle Buchgestaltungen und Schriften, die geisterhafte Erscheinungen beschreiben.
Am Dienstagabend ist die Vernissage um 18 Uhr mit der – inzwischen schon legendären – »Buchbar« von Malin und Anders auf der grünen Wiese. (...)

Weitere Meldungen

Symposion: Essayistisches Denken zwischen Philosophie und Kunst

Vom 11. bis 13. Juni lädt die Muthesius Kunsthochschule zum interdisziplinäres Symposion: Das Forum und das Institut für Kunst-, Design- und Medienwissenschaften der Muthesius Kunsthochschule veranstalten es unter dem Titel Essayistisches Denken zwischen Philosophie und Kunst. Konzipiert haben es Petra Maria Meyer und Laura Carlotta Cordt. Zu Gast sind Vertreter*innen verschiedener künstlerischer und wissenschaftlicher Bereiche, darunter Thomas Tode, Claus-Artur Scheier, Gabu Heindl, Jürgen Partenheimer oder Oswald Egger.

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Eine Ausstellung über Stadt statt Leere: „Daydreams & Nightmares“

Was passiert mit einer Stadt, wenn ihre Räume nach und nach ihre Funktion verlieren? Der Masterstudiengang Raumstrategien hat sich mit Leerstand in Kiel befasst. Ausgehend von Stillstand und Imagination haben die Studierenden Projekte über urbane Zwischenstände entwickelt. Das Ergebnis des Seminars „Daydreams & Nightmares – Friktionen einer obsoleten Stadt“ von Professorin Frauke Gerstenberg und Professor Manfred Schulz ist bis 6. Juni in einer Ausstellung in Kiel zu sehen: mit Videokunst, Installationen, Collagen und Fotografien.

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Aktuelle Arbeiten

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Mehr Informationen

„WE ARE GYM“ – 20 Jahre Muthesius Interface Design

Teamwork! Interface Design Studierende BA/MA, Sophia Bendig, Junlin Chen, Sizhen Chen, Emiel Hutzfeldt, Sinah Jahn, Alicia Valentina Kaster-Pöhlmann, Jaro Larsen, Lillian Mumm, Özlem Ögüt, Thomas Phillipps, Fritz Victor Seemann, Lone Schlüter, Parastoo Soleimanian, Yiyang Sun, Filiz Westphal, Yifan Xu, Zhuoyi Zhang, Wanyi Zhao, Noah Hannes Nepomuk Zoller, Yuanzhe Zhou, Lin Zhu, 2025

Sprache und Gestalt

Auf ein Wort

„Sprache ist eine ausschließlich dem Menschen eigene, nicht im Instinkt wurzelnde Methode zur Übermittlung von Gedanken, Gefühlen und Wünschen mittels eines Systems von frei geschaffenen Symbolen.“ – Edward Sapir (1921)

„Weil das geistige Wesen des Menschen aber die Sprache selbst ist, darum kann er sich nicht durch sie, sondern nur in ihr mitteilen.“ – Walter Benjamin (1916)

Im Kommunikationsdesign begegnet Ihnen „Sprache und Kommunikation“ als eigenes Lehrgebiet. Sprache wird darin eingeführt als Instrument, mit dem wir aus einer einfachen Information eine aufmerksamkeitsstarke, relevante und effektive Botschaft gestalten können. Die Typografie zeigt gleichmöglich, in welchen Formen Sprache Gestalt annehmen kann. Im Bereich der Strategischen Kommunikation lernen Sie darüber hinaus, Sprache auch in andere Zeichensysteme einzubringen, um neue, eindrückliche, oft auch überraschende Kommunikationslösungen zu finden. Dies gilt für Aufgaben aus dem Bereich der Kultur ebenso wie für Bereiche der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation.

Neben dem systematischen, zielorientierten Arbeiten mit der Sprache gibt es auch ein ausgedehntes Angebot für den freieren und künstlerischen Umgang in ihren Elementen und Ideen. Die Frage, was Sprache ist, soll dabei unentwegt eher gestellt als beantwortet bleiben, dagegen wortwörtlicher und verschwenderischer eingesetzt als zur Verständigung allein. Nachdem Sie in den ersten Semestern die Grundlagen dementsprechend kennen lernen, werden Sie in den Projekten der höheren Semester Gelegenheit finden, Ihre Eigenart und Prägung, quasi Ihre persönliche Handschrift und auch Ihre charakteristische und schöpferische Gestalterpersönlichkeit zu entfalten und dabei Ihre spezifischen Fähigkeiten Wort für Wort zu vertiefen.

Fragen ?

Prof. Oswald Egger
T 0431 / 5198 – 443
E oswald.egger@muthesius.de