Reihe Sprachkunst: Johannes Grave- Die Malerei als Medium der Freiheit

Anders als Filme oder Konzerte lassen Gemälde weitgehend offen, in welcher Zeitspanne und in welcher Abfolge sich ihre Rezeption vollzieht. Diese Freiräume lassen sich nutzen, um Erfahrungen von Freiheit zu ermöglichen, die sich so nur an Bildern gewinnen lassen. Der Vortrag skizziert diesen Gedanken mit einigen theoretischen Überlegungen und führt ihn an Beispielen vor Augen.

Johannes Grave ist seit 2019 Professor für Neuere Kunstgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Zuvor war er als Mitarbeiter an den Universitäten Jena und Basel, als stellvertretender Direktor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris (2009–2012) sowie als Professor für Historische Bildwissenschaft/Kunstgeschichte an der Universität Bielefeld (2012–2019) tätig. Er hat mehrere Buchpublikationen u. a. zu Caspar David Friedrich, (...)

Oswald Egger und Maria Gerbaulet erhalten Kieler Kulturpreis

Foto: Alexandra Brecht

Es war ein Fest für die Muthesius Kunsthochschule: Am Sonntag, 28. Juni, hat Oswald Egger, Professor für Sprache und Gestalt, den mit 10.000 Euro dotierten Kulturpreis der Stadt Kiel erhalten. Überreicht worden ist die Auszeichnung von Stadtpräsidentin Bettina Aust und Oberbürgermeister Dr. Samet Yilmaz in einer Feierstunde im Kieler Rathaus. Die Bildende Künstlerin und Muthesius-Absolventin Maria Gerbaulet ist mit dem Förderpreis Kultur gewürdigt worden.

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Weitere Meldungen

Symposion: Essayistisches Denken zwischen Philosophie und Kunst

Vom 11. bis 13. Juni lädt die Muthesius Kunsthochschule zum interdisziplinäres Symposion: Das Forum und das Institut für Kunst-, Design- und Medienwissenschaften der Muthesius Kunsthochschule veranstalten es unter dem Titel Essayistisches Denken zwischen Philosophie und Kunst. Konzipiert haben es Petra Maria Meyer und Laura Carlotta Cordt. Zu Gast sind Vertreter*innen verschiedener künstlerischer und wissenschaftlicher Bereiche, darunter Thomas Tode, Claus-Artur Scheier, Gabu Heindl, Jürgen Partenheimer oder Oswald Egger.

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Aktuelle Arbeiten

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Mehr Informationen

„WE ARE GYM“ – 20 Jahre Muthesius Interface Design

Teamwork! Interface Design Studierende BA/MA, Sophia Bendig, Junlin Chen, Sizhen Chen, Emiel Hutzfeldt, Sinah Jahn, Alicia Valentina Kaster-Pöhlmann, Jaro Larsen, Lillian Mumm, Özlem Ögüt, Thomas Phillipps, Fritz Victor Seemann, Lone Schlüter, Parastoo Soleimanian, Yiyang Sun, Filiz Westphal, Yifan Xu, Zhuoyi Zhang, Wanyi Zhao, Noah Hannes Nepomuk Zoller, Yuanzhe Zhou, Lin Zhu, 2025

Sprache und Gestalt

Auf ein Wort

„Sprache ist eine ausschließlich dem Menschen eigene, nicht im Instinkt wurzelnde Methode zur Übermittlung von Gedanken, Gefühlen und Wünschen mittels eines Systems von frei geschaffenen Symbolen.“ – Edward Sapir (1921)

„Weil das geistige Wesen des Menschen aber die Sprache selbst ist, darum kann er sich nicht durch sie, sondern nur in ihr mitteilen.“ – Walter Benjamin (1916)

Im Kommunikationsdesign begegnet Ihnen „Sprache und Kommunikation“ als eigenes Lehrgebiet. Sprache wird darin eingeführt als Instrument, mit dem wir aus einer einfachen Information eine aufmerksamkeitsstarke, relevante und effektive Botschaft gestalten können. Die Typografie zeigt gleichmöglich, in welchen Formen Sprache Gestalt annehmen kann. Im Bereich der Strategischen Kommunikation lernen Sie darüber hinaus, Sprache auch in andere Zeichensysteme einzubringen, um neue, eindrückliche, oft auch überraschende Kommunikationslösungen zu finden. Dies gilt für Aufgaben aus dem Bereich der Kultur ebenso wie für Bereiche der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation.

Neben dem systematischen, zielorientierten Arbeiten mit der Sprache gibt es auch ein ausgedehntes Angebot für den freieren und künstlerischen Umgang in ihren Elementen und Ideen. Die Frage, was Sprache ist, soll dabei unentwegt eher gestellt als beantwortet bleiben, dagegen wortwörtlicher und verschwenderischer eingesetzt als zur Verständigung allein. Nachdem Sie in den ersten Semestern die Grundlagen dementsprechend kennen lernen, werden Sie in den Projekten der höheren Semester Gelegenheit finden, Ihre Eigenart und Prägung, quasi Ihre persönliche Handschrift und auch Ihre charakteristische und schöpferische Gestalterpersönlichkeit zu entfalten und dabei Ihre spezifischen Fähigkeiten Wort für Wort zu vertiefen.

Fragen ?

Prof. Oswald Egger
T 0431 / 5198 – 443
E oswald.egger@muthesius.de