Prof. in Dr. Sandra Schramke

Raumstrategien
Legienstr. 35
schramke@muthesius.de, T. 0431/ 5198-469
Altbau Legienstr. , L 03.30

Curriculum Vitae:

Architektur- und Städtebaustudium TU Dortmund (Dortmunder Modell Bauwesen, 1989-1995).
Praktizierende Architektin in Deutschland und Spanien (1995-2002).
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät Architektur der Bauhaus-Universität Weimar (2002-2008).
Promotion Kybernetische Szenografie. Die Ausstellungsarchitekturen von Charles und Ray Eames von 1959 bis 1964/65 (2009).
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Wissens- und Kulturgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin (2009-2016).
PostDoc-Leiterin im Exzellenzcluster »Bild Wissen Gestaltung« (2016/17).

Seit April 2017 Professur für Szenografie und kuratorische Praxis/Verräumlichung von Wissen an der Muthesius Kunsthochschule Kiel.

 

Lehrtätigkeit:

Humboldt-Universität zu Berlin:
Zeichnung in Kunst und Technik; Dinge (2016); Atmosphären; Erinnerungskulturen (2015); Körper und Bilder; Räumliche Denkfiguren (2014); Architekturen der Darstellung; Genealogien, Typologien, Formen; Aufmerksamkeitsökonomien (2013); Projekt Stadt Raum Gestaltung; Materialbedeutungen (2012); Gegenstände; Berliner technische Infrastrukturen 1800-2020; Synchron–Wissensordnungen; Symmetrien; Räume und Dinge (2011); Modelle; Multimedia-Architekturen (2010).

Kunsthochschule Weißensee Berlin:
Projekt Stadt Raum Gestaltung (2012); Seminar Räume und Dinge (2011).

Bauhaus-Universität Weimar:
Seminare, Entwurfs- und Diplombetreuungen an der Professur Architekturtheorie; Betreuung des interdisziplinären Studiengangs Media-Architecture (2004-2008); Seminare, Entwurfs- und Diplombetreuungen an der Professur Städtebau II (2002-2004).

Muthesius Kunsthochschule Kiel:
Projekt Erfahrungsräume; Museologie; Ausstellungsarchitekturen (2014/15).

 

Forschung (Auswahl):

Bewegungsforschung, Open Studio Hochschule Anhalt Dessau-Roßlau; Paper Folding in Teaching at the Bauhaus, Bioinspired Materials, MPI Potsdam (2016); Grenzen des Auditiven in Repräsentationen, Exzellenzcluster Bild Wissen Gestaltung; Aktuelle Forschungsansätze zur Kreativitätsforschung (2015); Projekt Stadt Raum Gestaltung, Berliner Stiftungswoche – Mart Stam / Pfefferberg, Berlin (2014); Lebenspraxis ausstellen, Museum der Dinge, Berlin; Dessauer Bauhaussommer, Sommerwerkstatt wohnapparate – jetzt, Meisterhaus Kandinsky Klee, Dessau-Roßlau; Río-Parque M30. Re-descubrimiento de un gran símbolo mardrileño, Hispanistentag, Münster (2013); Expo Mailand 2015, TU Berlin (2011); Disputation Kybernetische Szenografie. Die Ausstellungsarchitekturen von Charles und Ray Eames 1959-1965 (2009); Projekt MediaCity, TU Graz, TU Bratislava, Bauhaus-Universität Weimar; Figuren der Szenografie, FH Dortmund (2006); Jurymitglied Europan 8, Erfurt; Espacio e imagen, Escuela Técnica Superior de Arquitectura, ETSAM, Madrid (2008).

 

Projektbeteiligungen (Auswahl):

Sanierung ehem. Reichstagspräsidentenpalais, Berlin; Sanierung ehem. Lehrerhäuser Hannes Meyer, Bernau (Brenne Architekten, Berlin, 2009); Tribüne Fußballstadion, Aranda de Duero; Schlossplatz Aranjuez; Gesundheitszentrum Madrid; Bankfilialen Caja Madrid; Kinderheim Madrid (Cabanillas de la Cueva, Madrid, 2000-2002); Wettbewerb Bahnhof Zaragoza, 2. Preis (Bardají y Asociados, Madrid, 2000); Foyer IHK, Hagen; Umbau Villa, Essen; Foyer Ruhrgas AG, Essen; Hochhaus Mediapark Köln; Wettbewerbe Museum der bildenden Künste Leipzig, Industriemuseum Chemnitz, Konzerthaus Dortmund, Musiktheater Dortmund; Deutscher Pavillon Expo 2000, Hannover (Kohl & Kohl, Essen, 1997-1999); Wettbewerb Städtebau Dortmund- Menglinghausen, 2. Preis; Wohnungsbau Berlin Lichterfelde; Projekt Feuerwache Dortmund; Doppelhaus Dortmund; Siedlungsbau Dortmund- Stuttgartstraße (Schulze, Dortmund, 1996); Wettbewerb Wohnungsbau Berlin Hellersdorf, 1. Preis; Wettbewerb Krankenhaus Neukölln; Wohn- und Geschäftshaus, Berlin Mitte (Baumann, Berlin, 1995); Wettbewerb Neuordnung Oranienburg, 2. Preis (Prof. Nalbach & Nalbach, Berlin, 1995); Wettbewerb Umgestaltung ehem. Flughafen- zum Messegelände (Prof. von Busse, München, 1993).

 

Publikationen (Auswahl):

Ästhetik des Serienbruchs. Versuch einer Deutung der Störung in der ornamentalen Fassadenreihung der Erweiterung des Stadtarchivs München (2017). In: Scholtz, G. (Hg.). Serie und Serialität. Konzepte und Analysen in Gestaltung und Wissenschaft. Reimer, Berlin, S. 59-76.

Umwege der Ästhetik (2017). In: Gießmann, S., Schabacher, G., Brohm, H., Schramke, S. (Hg.). Workarounds. Praktiken des Umwegs. Philo Fine Arts, Hamburg, S. 183-192.

Bildwerdung des Manteltierchens (2016). In: Doll, N., Bredekamp, H., Schäffner, W. (Hg.). +ultra. gestaltung schafft wissen. Seemann, Leipzig, S. 263.

Zusammen mit Thomas Stach: Selbst bewegt – shelter in Natur und Kultur (2016). In: Doll, N., Bredekamp, H., Schäffner W. (Hg.). +ultra. gestaltung schafft wissen. Seemann, Leipzig, S. 189-195.

3-D Code. Die Falte in der Architektur Peter Eisenmans (2016). In: Friedman, M., Schäffner, W. (Hg.). Faltungen. Transcript, Bielefeld, S. 115-138.

Das autonome Quadrat. Zur Bedeutung des Millimeterpapiers in der Architektur Oswald Mathias Ungers’ (2015). In: Hillnhütter, S. (Hg.). Bildwelten des Wissens, Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik, Band 11: Planbilder. Formen der Architekturgestaltung. De Gruyter, Berlin, S. 44-52.

Reichtum der Maschinengeschichte (2015). In: Stiftung Bauhaus Dessau (Hg.). Junges Design am Bauhaus Dessau, Bauhaus Taschenbuch 11. Spector Books, Leipzig, S. 136-138.

Zusammen mit Wolfgang Bock: Einfügen. Die Architektur Wang Shus und Lu Wenyus (2015). In: Daraban, A., Schützeichel, R. (Hg.). archimaera #6, online Publikation, S. 51-61.

Zusammen mit Wolfgang Bock: Von Wasser und Wolken. Blur-Expopavillon, Diller & Scofidio, Schweiz, 2002 (2014). In: Ute Poerschke, U., Schürer, O. (Hg.). Theorizing Technology in Architecture and Urbanism, Wolkenkuckucksheim, Vol. 19, Issue 33. Momus, Bielefeld, S. 305-317.

Interdisziplinarität (2013). In: Kasztantowicz, M., Polzin, K. (Hg.). Stadt Raum Gestaltung. Ein erweitertes Forum zur Gestaltung des Stadtraums. Protokoll eines Projekts 8.3.2012 – 7.3.2013, Berlin, S. 26f.

Türme. Über die Konstruktion von Vertrauen in Architektur (2011). In: Bohn, R., Wilharm, H. (Hg.). Inszenierung und Vertrauen. Grenzgänge der Szenografie. Transcript, Bielefeld, S. 207-216.

Kreative Problemlösungen (2011). In: Horizonte (Hg.). Re-Definition. Architektur auf neuen Wegen. Lucia, Weimar, S. 41-46.

Kybernetische Szenografie. Charles und Ray Eames’ Ausstellungsarchitektur 1959-1965 (2010). Transcript, Bielefeld.

Zusammen mit Wolfgang Bock: Strategien und Figuren der Szenografie bei Eames und Tati (2009). In: Bohn, R. (Hg.). Inszenierung und Ereignis. Transcript, Bielefeld, S. 269-300.

Eames. Die wissenschaftlichen Grundlagen der Informationsarchitektur der Eames (2009). In: AIT 03.2009. Verkauf und Repräsentation. Koch, Leinfelden-Echterdingen, S. 156-159.

Eameses’ exhibition architecture 1959-1965 (2008). In: Gleiter, J., Korrek, N., Zimmermann, G. (Hg.). Die Realität des Imaginären. Bauhaus-Universität, Weimar, S. 333-338.

Wirklichkeitsexperimente. Architekturtheorie und praktische Ästhetik. Festschrift zum 60. Geburtstag von Gerd Zimmermann (2006). Gleiter, J., Korrek, N., Schramke, S. (Hg.). Verl. der Bauhaus-Universität, Weimar.

Rennsteigrasten. Raststätte und Informationszentrum Thüringer Waldautobahn (2006). Verl. Bauhaus Universität, Weimar.

Mind(21)factory (2005). Jahrbuch für Architektur 04/05. Verl. Bauhaus-Universität, Weimar.

Von der Kriegsschule zum Parlament (2004). Jahrbuch für Architektur 03/04. Verl. Bauhaus-Universität, Weimar.

New Corportate Architecture: die Linde AG (2004). Interface Design, Fakultät Medien und Fakultät Architektur Bauhaus-Universität Weimar. Verl. Bauhaus-Universität, Weimar.

Initiator + X (A new cultural landscape) (2003). Jahrbuch für Architektur 02/03. Verl. Bauhaus-Universität, Weimar.

New cultural landscape – Zentren, Peripherien und der Rest der Welt in der Konzeption des offenen Bildes (2002).

Jahrbuch für Architektur 01/02. Verl. Bauhaus-Universität, Weimar.

Concurso de la estación del AVE en Zaragoza (2000). In: Barahona, M., Cobeta, I. (Hg.). Arquitectura y Critica, no. 16, Madrid, p. 4-7.

Im Fokus

Im Fokus

Übergeordnetes Ziel der Muthesius Kunsthochschule in Kiel ist es, durch künstlerisch-gestalterische Entwicklungs- und Forschungsvorhaben als Kristallisationspunkt für Arbeiten und geistige Auseinandersetzungen auf den Gebieten der Kunst, der Raumkonzeption und des Design zu wirken. Die Muthesius Kunsthochschule in Kiel als einzige Kunsthochschule des Landes Schleswig-Holstein ist nicht nur ein Ort der Ermöglichung kulturell relevant werdender Biografien, sondern mit ihrem Projektstudium auch ein Ort besonderer Experimente und Realisierungen.
 Die Profile der Masterstudiengänge stellen teilweise in der Bundesrepublik einzigartige Studienangebote und Entwicklungsmöglichkeiten für Studierende dar.

„Im Zentrum der Muthesius Kunsthochschule steht die Kunst, das Künstlerische und das Gestalterische, das Schaffende und die Produktivität. Um diese Mitte bewegt sich auch das grundsätzliche Verhältnis von Theorie und Praxis. Dieses Wechselverhältnis ist ein permanenter Prozess, eine kreisende Bewegung um das von Kunst und Design ausgehaltene Zentrum. Es ist Freiraum nötig, um sich zu bewegen. Deshalb ist die erste Bedingung für Kunst und Design an unserer Hochschule Freiheit! Zum Studium an der Muthesius Kunsthochschule gehört der Wille, diese Freiheit zu nutzen, um zu einer ebenso kreativen wie produktiven Persönlichkeit heranzureifen. So können wir unseren Studierenden persönliche Biografien ermöglichen“, verspricht Präsident Dr. Arne Zerbst.

Rund 580 Studienplätze verteilen sich zur Zeit auf die Studiengänge Freie Kunst, Freie Kunst Lehramt Gymnasium, Raumstrategien, Kommunikationsdesign und Industriedesign.

FORSCHUNG UND PROJEKTE

Die Ausbildung an der Muthesius Kunsthochschule ist projektorientiert. Studierende werden frühzeitig ermutigt, Erfahrungen mit realen Auftraggebern zu machen. Mit dem Projektbüro, dem Raum der Publikation und dem Zentrum für Medien wurden  interdisziplinär arbeitende Einrichtungen geschaffen, die den Studierenden dabei helfen, ihre Projekte erfolgreich zu realisieren.
Durch die Teilnahme an Exzellenzclustern zählt die Muthesius Kunsthochschule zu jenen international sichtbaren und wettbewerbsfähigen Forschungseinrichtungen, die dazu beitragen, den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken. Zahlreiche Kooperationspartner auf lokaler, nationaler wie internationaler Ebene schätzen an der Muthesius Kunsthochschule ihre interdisziplinäre Kursstruktur sowie das persönliche Klima mit Semesterstärken von maximal 20 Studierenden – eine hervorragende Basis für Diskurse mit Innovationspotential.

INTERNATIONALITÄT

Studierende und Lehrende setzen sich jedes Semester im Rahmen interdisziplinärer Workshop-Wochen und hochschulintern organisierter, öffentlicher Symposien mit nationalen und internationalen Positionen in Kunst und Design auseinander. Internationale Dozenten sind stets Bestandteil dieser Pflichtveranstaltungen. Aus über 30 Ländern der Welt kommen junge Menschen in Kiel zum Kunst- und Designstudium zusammen. Ihr Anteil an der Studierendenschaft beträgt 14 Prozent, Tendenz steigend. Damit liegt die Muthesius Kunsthochschule weit über dem Bundesdurchschnitt.

WEBLOGS DER LEHRGEBIETE

Um die Vielfalt der Muthesius Kunsthochschule darstellbar zu machen, gibt es neben den »offiziellen« Informationsseiten (die farbige Hälfte dieser Webseite) über 30 Weblogs (die weiße Hälfte dieser Webseite), die von den einzelnen Lehrgebieten selbst gepflegt aktualisiert  werden.

Für ganz Eilige haben wir hier eine kurze Bookmarkliste zusammengestellt:
Das digitale Vorlesungsverzeichnis
Who is who an der Muthesius
-Personenverzeichnis
Medienformationen für die Presse
Die Termine der Mappenberatung

Bibliothek (Katalog und Öffnungszeiten)

Wintersemester 2017/18
Semesterbeginn: 01.10.17
Semesterende: 31.03.18
Vorlesungsbeginn: 16.10.17
Vorlesungsende: 14.02.18

Unterrichtsfrei: 21.12.17 – 06.01.18

Sommersemester 2018
Semesterbeginn: 01.04.18
Semesterende: 30.09.18
Vorlesungsbeginn: 02.04.18
Vorlesungsende: 20.07.18

Wintersemester 2018/19
Semesterbeginn: 01.10.18
Semesterende: 31.03.19
Vorlesungsbeginn: 15.10.18
Vorlesungsende: 18.02.19

Unterrichtsfrei: 21.12.18 – 04.01.19

Sommersemester 2019
Semesterbeginn: 01.04.19
Semesterende: 30.09.19
Vorlesungsbeginn: 01.04.19
Vorlesungsende: 12.07.19

Wintersemester 2019/20
Semesterbeginn: 01.10.19
Semesterende: 31.03.20
Vorlesungsbeginn: 14.10.19
Vorlesungsende: 17.02.20

Unterrichtsfrei: 23.12.19 – 06.01.20

Sommersemester 2020
Semesterbeginn: 01.04.20
Semesterende: 30.09.20
Vorlesungsbeginn: 06.04.20
Vorlesungsende: 17.07.20

*********************************

Die Muthesius Kunsthochschule tritt entschieden für die Anerkennung und Akzeptanz jeglicher Identitätskonzepte (LGBTIQ*) jenseits von binärer Geschlechterordnung und Heterosexualität ein.
(Bitte informieren Sie sich über die Gleichstellungsarbeit auf der Website der Gleichstellungskommission: E-Mail: gleichstellungskommission@muthesius.de.)