Prof.in Annika Frye

frye@muthesius.de, T. 0431 / 5198-451
Altbau Legienstr. , L.03.03

Curriculum Vitae:

Annika Frye (*1985) ist eine Designwissenschaftlerin und Designerin. Sie lebt und arbeitet in Offenbach am Main und Kiel. Ihr Interesse gilt dem Designprozess und den besonderen Implikationen der seriellen Produktion und ihren ästhetischen Qualitäten, sie arbeitet an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis.

In ihrer Dissertation untersucht Annika Frye Improvisation als Methode, aber auch als ästhetisches Prinzip im Design. In ihrer praktischen Auseinandersetung mit Improvisation initiiert Annika Frye Prozesse, in denen Design entsteht. So gestaltet sie Workshopsituationen und Versuchsaufbauten, die Momente der Improvisation herausfordern. Als Resultat entstehen einerseits konkrete, gestaltete Objekte und kleinere Ausstellungssituationen, aber auch filmische Dokumentationen und Fotografien dieser Prozesse.

Seit April 2017 ist Annika Frye Professorin für Designwissenschaft und -Forschung an der Muthesius Kunsthochschule Kiel. Sie ist assoziiert mit dem IXDM Basel. Zu Zeit forscht sie zu der Frage, wie sich digitale Produktionsprozesse auf das Design auswirken.

Von 2011 bis 2014 war Annika Frye wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HfG Offenbach. Ihre Doktorarbeit im Fach Designwissenschaften wurde von dem Designtheoretiker Bernhard E. Bürdek und der Philosophin Juliane Rebentisch betreut. Der praktische Teil des Projekts wurde von Prof. Peter Eckart betreut. Nach einer Station bei dem Berliner 3D-Drucker Startup Bigrep im Anschluss an Ihre Dissertation arbeitete Annika Frye als Lehrbeauftragte für Designtheorie und Designgeschichte.

Das Studium des Industriedesigns erfolgte an der Kunsthochschule Kassel, sie diplomierte im Nov. 2010 bei Prof. Oliver Vogt, Prof. Dr. Uta Brandes und Sandra Groll. Im Studium sammelte sie Arbeitserfahrungen als Praktikantin bei Richard Hutten (Rotterdam), Kiki van Eijk (Eindhoven) und Tassilo von Grolman (Oberursel). Außerdem war sie Mitbegründerin des studentischen Büros Teilchenbeschleuniger, und sie betreute gemeinsam mit Prof. Oliver Vogt im SS. 2010 die Basisklasse Produktdesign in Kassel.

www.annikafrye.de

Annika Frye (*1985), is a german designer and design researcher based in Offenbach and Kiel. Her interest concerns the design process as source of innovation, the aesthetic qualities of serial production and experimental processes . She has recently completed her Ph.D. project at the school of Design Offenbach (HfG Offenbach). The thesis is a research about improvisation in the design process. The project has a focus on design theory, but it also has a practical part, was focussed on improvisation in serial production processes.

Since April 2017, Annika Frye is Professor for Design Science and Design Research at Muthesius University of Arts and Design. She is associated with IXDM Basel. Her current research focuses on the effects of digital production techniques on design processes.

Annika Frye studied product design at the university of Arts and Design in Kassel. After her graduation, Annika worked as research assistant at HfG Offenbach from 2011-2014. During her studies, she was co-founder of the student’s design studio »Teilchenbeschleuniger«. Furthermore, she was teaching and assisting Prof. Oliver Vogt with the project »Korbkreislauf«, a project of students of the first year. Her graduation thesis was both a theoretical analysis of the field of improvisation in design processes and a practical experience. The graduation thesis was supervised by Prof. Oliver Vogt, Prof. Dr. Uta Brandes and Sandra Groll. Annika also interned at the studios of dutch designers Richard Hutten and Kiki van Eijk in 2009 and at the studio of german designer Tassilo von Grolman in 2007.

Annika’s projects have been exhibited in the New Museum in New York, at Vitra Design Museum, at the NAI in Rotterdam and at the MAK in Vienna, she gave lectures and workshops at design schools and museums, has worked as a teacher at HfG Offenbach. Her work was published in FRAME Magazine, ELLE, form and in various design blogs. She was nominated twice for the German Design Award as well as receiving a honorable mention from the Raymond Loewy Foundation.

www.annikafrye.de

Foto: Samuel Hanselmann, IXDM

Im Fokus

Im Fokus

Übergeordnetes Ziel der Muthesius Kunsthochschule in Kiel ist es, durch künstlerisch-gestalterische Entwicklungs- und Forschungsvorhaben als Kristallisationspunkt für Arbeiten und geistige Auseinandersetzungen auf den Gebieten der Kunst, der Raumkonzeption und des Design zu wirken. Die Muthesius Kunsthochschule in Kiel als einzige Kunsthochschule des Landes Schleswig-Holstein ist nicht nur ein Ort der Ermöglichung kulturell relevant werdender Biografien, sondern mit ihrem Projektstudium auch ein Ort besonderer Experimente und Realisierungen.
 Die Profile der Masterstudiengänge stellen teilweise in der Bundesrepublik einzigartige Studienangebote und Entwicklungsmöglichkeiten für Studierende dar.

„Im Zentrum der Muthesius Kunsthochschule steht die Kunst, das Künstlerische und das Gestalterische, das Schaffende und die Produktivität. Um diese Mitte bewegt sich auch das grundsätzliche Verhältnis von Theorie und Praxis. Dieses Wechselverhältnis ist ein permanenter Prozess, eine kreisende Bewegung um das von Kunst und Design ausgehaltene Zentrum. Es ist Freiraum nötig, um sich zu bewegen. Deshalb ist die erste Bedingung für Kunst und Design an unserer Hochschule Freiheit! Zum Studium an der Muthesius Kunsthochschule gehört der Wille, diese Freiheit zu nutzen, um zu einer ebenso kreativen wie produktiven Persönlichkeit heranzureifen. So können wir unseren Studierenden persönliche Biografien ermöglichen“, verspricht Präsident Dr. Arne Zerbst.

Rund 580 Studienplätze verteilen sich zur Zeit auf die Studiengänge Freie Kunst, Freie Kunst Lehramt Gymnasium, Raumstrategien, Kommunikationsdesign und Industriedesign.

FORSCHUNG UND PROJEKTE

Die Ausbildung an der Muthesius Kunsthochschule ist projektorientiert. Studierende werden frühzeitig ermutigt, Erfahrungen mit realen Auftraggebern zu machen. Mit dem Projektbüro, dem Raum der Publikation und dem Zentrum für Medien wurden  interdisziplinär arbeitende Einrichtungen geschaffen, die den Studierenden dabei helfen, ihre Projekte erfolgreich zu realisieren.
Durch die Teilnahme an Exzellenzclustern zählt die Muthesius Kunsthochschule zu jenen international sichtbaren und wettbewerbsfähigen Forschungseinrichtungen, die dazu beitragen, den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken. Zahlreiche Kooperationspartner auf lokaler, nationaler wie internationaler Ebene schätzen an der Muthesius Kunsthochschule ihre interdisziplinäre Kursstruktur sowie das persönliche Klima mit Semesterstärken von maximal 20 Studierenden – eine hervorragende Basis für Diskurse mit Innovationspotential.

INTERNATIONALITÄT

Studierende und Lehrende setzen sich jedes Semester im Rahmen interdisziplinärer Workshop-Wochen und hochschulintern organisierter, öffentlicher Symposien mit nationalen und internationalen Positionen in Kunst und Design auseinander. Internationale Dozenten sind stets Bestandteil dieser Pflichtveranstaltungen. Aus über 30 Ländern der Welt kommen junge Menschen in Kiel zum Kunst- und Designstudium zusammen. Ihr Anteil an der Studierendenschaft beträgt 14 Prozent, Tendenz steigend. Damit liegt die Muthesius Kunsthochschule weit über dem Bundesdurchschnitt.

WEBLOGS DER LEHRGEBIETE

Um die Vielfalt der Muthesius Kunsthochschule darstellbar zu machen, gibt es neben den »offiziellen« Informationsseiten (die farbige Hälfte dieser Webseite) über 30 Weblogs (die weiße Hälfte dieser Webseite), die von den einzelnen Lehrgebieten selbst gepflegt aktualisiert  werden.

Für ganz Eilige haben wir hier eine kurze Bookmarkliste zusammengestellt:
Das digitale Vorlesungsverzeichnis
Who is who an der Muthesius
-Personenverzeichnis
Medienformationen für die Presse
Die Termine der Mappenberatung

Bibliothek (Katalog und Öffnungszeiten)

Wintersemester 2017/18
Semesterbeginn: 01.10.17
Semesterende: 31.03.18
Vorlesungsbeginn: 16.10.17
Vorlesungsende: 14.02.18

Unterrichtsfrei: 21.12.17 – 06.01.18

Sommersemester 2018
Semesterbeginn: 01.04.18
Semesterende: 30.09.18
Vorlesungsbeginn: 02.04.18
Vorlesungsende: 20.07.18

Wintersemester 2018/19
Semesterbeginn: 01.10.18
Semesterende: 31.03.19
Vorlesungsbeginn: 15.10.18
Vorlesungsende: 18.02.19

Unterrichtsfrei: 21.12.18 – 04.01.19

Sommersemester 2019
Semesterbeginn: 01.04.19
Semesterende: 30.09.19
Vorlesungsbeginn: 01.04.19
Vorlesungsende: 12.07.19

Wintersemester 2019/20
Semesterbeginn: 01.10.19
Semesterende: 31.03.20
Vorlesungsbeginn: 14.10.19
Vorlesungsende: 17.02.20

Unterrichtsfrei: 23.12.19 – 06.01.20

Sommersemester 2020
Semesterbeginn: 01.04.20
Semesterende: 30.09.20
Vorlesungsbeginn: 06.04.20
Vorlesungsende: 17.07.20

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Die Muthesius Kunsthochschule tritt entschieden für die Anerkennung und Akzeptanz jeglicher Identitätskonzepte (LGBTIQ*) jenseits von binärer Geschlechterordnung und Heterosexualität ein.
(Bitte informieren Sie sich über die Gleichstellungsarbeit auf der Website der Gleichstellungskommission: E-Mail: gleichstellungskommission@muthesius.de.)