Wie werden Schienenfahrzeuge der Zukunft attraktiv und konkurrenzfähig? Mit diesem Thema haben sich Studierende des Master-Studiengangs Medical Design der Muthesius Kunsthochschule im Wintersemester 2025/2026 befasst. Unter der Leitung von Prof. Detlef Rhein haben sind gemeinsam Strategien und Gestaltungen für ein Forschungsfahrzeug entwickelt: Dieses sogenannte Research Vehicle soll als einfach zu produzierendes High-Tech-Fahrzeug für die Grundlagenforschung eingesetzt werden und dabei bereits deutliche Signale der Verkehrswende in die Gesellschaft senden.
Entwürfe bei Bahntechnikkonferenz in Kiel präsentiert
Ihre Entwürfe der innovativen Forschungsfahrzeuge für die Schiene haben die Studierenden bei der 8. Bahntechnikkonferenz an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Kiel einem Fachpublikum präsentiert. Die Projektarbeit der DATIpilot geförderten REAKT Innovationscommunity nimmt volle Fahrt auf. Ihr Ziel: die Reaktivierung eines zukunftsorientierten und attraktiven Schienenverkehrs im ländlichen Raum. Im Mittelpunkt steht dabei neben einer Vielzahl technologischer, infrastruktureller, informationeller und organisatorischer Innovationen die Gestaltung eines autonomen on-demand-Schienenfahrzeuges. Es soll ohne Lokführer fahren und Zugreisenden auf Abruf zur Verfügung stehen.
Drei Arbeitsgruppen haben smarte Lösungen gezeigt
Drei Arbeitsgruppen haben ihre Entwürfe bei der Konferenz mit kurzen Filmen präsentiert. Gezeigt wurden ein 360°-Sensor-Raum („Pilot“), eine digitale Power Box („Linq“) und ein hochpräzises Doppelportal („Nea“). Die Gestaltungen finden smarte Lösungen für konstruktive Logik, Strukturklarheit, Materialität, Charakter, Produkttypografie, Branding, Sicherheit, Informationsgestaltung, digitale Interfaces, Beleuchtung, Akustik und Signatur.
Kooperation mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Da Projekt ist in Kooperation mit Prof. Dr. Reinhard von Hanxleden und Dr. Alexander Schulz-Rosengarten vom Department of Computer Science der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel (Arbeitsgruppe für Echtzeitsysteme/Eingebettete Systeme) entstanden.
Die beteiligten Studierenden sind Siddh Ambardekar, Davide Dell’Anna, Ayari Garcia Lange, Jan-Phillip Gutz, Laura Müller, Fynn Stolt, Katharina Szimhardt, Jinnong Tan und Sebastian Tettenborn.



