„Waterkant Festival“ vom 13. bis 14. Juni

Wissen, Kompetenz und Zukunftsideen treffen beim „Waterkant Festival“ aufeinander. Während die „Waterkant“-Ausstellung bereits seit Anfang Juni geöffnet ist, bietet das Festival am Donnerstag, 13., und Freitag, 14. Juni, unter dem Motto „We Connect“ zwei Tage voller Talks, Workshops und Masterclasses. Die Muthesius Kunsthochschule beteiligt sich sowohl an der Ausstellung als auch am Festival.

„Waterkant Festival“ ist Klassentreffen der Gründerszene

Zum Festival, das sich Zukunftsthemen widmet, werden 125 Speaker auf 11 Bühnen erwartet – anderthalb Tage lang bietet das Klassentreffen der Gründerszene in Schleswig-Holstein die Möglichkeit zur Weiterbildung und zum Netzwerken. Ein Angebot, das im vergangenen Jahr rund 5000 Besucher*innen angenommen haben.

Worum es genau geht? „Uns geht es um drei Aspekte“, sagt Alexander Orth, einer der Organisatoren des Waterkant Festivals: „um Sensibilisierung für digitale Themen, um Weiterbildung für alle und darum, junge Talente in der Region zu halten und sie mit Institutionen und Arbeitgebern zu vernetzen“. Talente mit spannenden Exponaten treffen auf Gründer*innen und die breite interessierte Öffentlichkeit. Speziell zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) werden viele Workshops und Vorträge angeboten.

Vortrag von Professorin Dr. Sandra Schramke am Freitag

Von der Muthesius Kunsthochschule beteiligt sich Professorin Dr. Sandra Schramke (Raumstrategien) am „Waterkant Festival“. Sie wird am Freitag, 14. Juni, um 13 Uhr zum Thema „Extended Learning: Wissensvermittlung durch immersive Medien“ sprechen – gemeinsam mit Prof. Dr. Patrick Rupert-Kruse (als Vertreter des LINK) und mit Stefan Johnigk (4DimBlick). Der Vortrag „Extended Learning – Wissensvermittlung durch immersive Medien“ befasst sich damit, inwiefern virtuelle Medien Immersion und ein künstlerisches Gesamterlebnis ermöglichen können. Die vorgestellten Studierendenarbeiten experimentieren mit Illusion und gehen eine Allianz von Kunst und Wissenschaft ein. Dabei steht die Frage im Vordergrund, welche Formen der Kommunikation und Ästhetik die Neuen Medien hervorbringen können.

Drei Virtual-Reality-Projekte zum Thema „Extended Learning“

Passend dazu sind drei Virtual-Reality-Projekte von Studierenden ausgestellt, die Besucher*innen interaktiv miterleben können: Saleh Shaweesh beschäftigt sich in seinem Virtual-Reality-Projekt zum Thema „Inflammation“ mit einer virtuellen Reise durch den menschlichen Körper. Lara Kneschke zeigt ihr Projekt „Shifting Landscapes“, das simuliert, wie sich der Klimawandel auf die schleswig-holsteinische Nordseeküste auswirken könnte. Und Philipp Quast widmet seine VR-Arbeit dem Thema „Memoriallandschaft“.

„Waterkant“-Ausstellung ist bis Ende September geöffnet

Während diese Projekte nur während der Festivaltage zu erleben sind, präsentieren Studierende des Kommunikationsdesigns ihre Arbeiten bei der „Waterkant“-Ausstellung bis Ende September. Adrian Herzig und Thiemo Frömberg studieren im Master Interaktives Mediendesign bei Prof. Tom Duscher. Sie beide haben ihre Arbeiten auf der rund 2000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche aufgebaut.

Installation „Communitree“ befasst sich mit Wald

Wer sich für Adrian Herzigs „Communitree“ interessiert, darf durch einen schwarzen Vorhang in einen komplett verspiegelten Container steigen – und ist mit einem Schritt mitten im Wald. „Meine Arbeit ist eine naturalistische bis abstrakte Darstellung des Waldes“, erklärt Adrian. Auf der Grundlage des Bestsellers „Das geheime Leben der Bäume“ hat er die Kommunikationssysteme von Bäumen digital animiert – illustriert werden Geräusche, Duftstoffe, aber auch die Symbiose mit Pilznetzwerken oder Wasserkanälen. Eine weibliche Stimme kommentiert aus dem Off, was zu sehen ist. Nach der Ausstellung bei der „Ars Electronica“ im österreichischen Linz ist „Communitree“ erstmals in Kiel zu sehen.

„Treibsel“ – virtuelle Reise zu Strandfunden

Thiemo Frömberg hat sich für seine Bachelorarbeit mit Strandgut auf seiner Lieblingsinsel Borkum beschäftigt, es gesammelt, im 3-D-Scan festgehalten, dazu recherchiert – und alles in der Arbeit „Treibsel – Strand der Dinge“ miteinander kombiniert. Netzbojen und Gummihandschuhe liegen auf schwarzen Holzkuben. Wer die Virtual-Reality-Brille aufsetzt, kann auf digitale Entdeckungsreise gehen. In verschiedenen angespülten Tierkadavern lassen sich vom Menschen am Meer zurückgelassene Objekte entdecken: Reste von Fischernetzen, Plastikflaschen und sonstiger Müll, der die Umwelt belastet. Auf einem Monitor lässt sich die virtuelle Suche der Ausstellungsbesucher*innen mitverfolgen. Die Arbeit „Treibsel“ verbindet die Themen Fischerei, Tourismus, Unterwasserlärm und Geisternetze miteinander.

Nebenan flirren drei Monitore und stellen die Frage: „Was verbindest Du mit dem Meer?“. Wer den QR-Code scannt, kann seine Antwort eingeben und mit blauen Pixeln über die Monitore sprudeln lassen. Programmiert hat die Arbeit das Scicom Lab, das aus der Muthesius Kunsthochschule hervorgegangen ist. Wer sich beteiligen möchte, ruft die Website auf: www.kielundmeer.de

Zum „Waterkant“-Festival:

  • Das „Waterkant Festival“ wird am Donnerstag, 13. Juni, um 16 Uhr eröffnet. Schon vorher finden erste interaktive Masterclasses statt. Am Freitag, 14. Juni, gibt es Programm von 9 bis 18 Uhr. Festivalort ist die Halle 51, MFG 5-Gelände, Schusterkrug 25, 24159 Kiel. Studierende der Muthesius Kunsthochschule erhalten zu 15 Prozent ermäßigte Tickets unter : eventbrite.de/e/789175203277/?discount=MuthesiusNetzwerk_WK24

Zur „Waterkant-Ausstellung“:

  • Die „Waterkant Ausstellung“ ist bis September zu sehen: samstags und sonntags von 12 bis 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Auf dem Gelände des Waterkant-Festivals auf dem MFG-5-Gelände, Schusterkrug 25, 24159 Kiel.

Weitere Informationen zu Programm und Tickets: https://waterkant.sh/

Fotos: Leander Schroder, Paula Fisher, Julia Marre, Waterkant.sh

11.06.2024 ,

Im Fokus

Im Fokus

Übergeordnetes Ziel der Muthesius Kunsthochschule in Kiel ist es, durch künstlerisch-gestalterische Entwicklungs- und Forschungsvorhaben als Kristallisationspunkt für Arbeiten und geistige Auseinandersetzungen auf den Gebieten der Kunst, der Raumkonzeption und des Designs zu wirken. Die Muthesius Kunsthochschule in Kiel als einzige Kunsthochschule des Landes Schleswig-Holstein ist nicht nur ein Ort der Ermöglichung kulturell relevant werdender Biografien, sondern mit ihrem Projektstudium auch ein Ort besonderer Experimente und Realisierungen.
 Die Profile der Masterstudiengänge stellen teilweise in der Bundesrepublik einzigartige Studienangebote und Entwicklungsmöglichkeiten für Studierende dar.

„Im Zentrum der Muthesius Kunsthochschule steht die Kunst, das Künstlerische und das Gestalterische, das Schaffende und die Produktivität. Um diese Mitte bewegt sich auch das grundsätzliche Verhältnis von Theorie und Praxis. Dieses Wechselverhältnis ist ein permanenter Prozess, eine kreisende Bewegung um das von Kunst und Design ausgehaltene Zentrum. Es ist Freiraum nötig, um sich zu bewegen. Deshalb ist die erste Bedingung für Kunst und Design an unserer Hochschule Freiheit! Zum Studium an der Muthesius Kunsthochschule gehört der Wille, diese Freiheit zu nutzen, um zu einer ebenso kreativen wie produktiven Persönlichkeit heranzureifen. So können wir unseren Studierenden persönliche Biografien ermöglichen“, verspricht Präsident Dr. Arne Zerbst.

Rund 630 Studienplätze verteilen sich zurzeit auf die Studiengänge Freie Kunst, Kunst Lehramt an Gymnasien, Szenografie/Interior Design/Raumstrategien, Kommunikationsdesign und Industriedesign.

FORSCHUNG UND PROJEKTE

Das Studium an der Muthesius Kunsthochschule ist projektorientiert. Studierende werden frühzeitig ermutigt, Erfahrungen mit realen Auftraggebern zu machen. Mit dem Zentrum für Medien wurde eine  interdisziplinär arbeitende Einrichtung geschaffen, die den Studierenden dabei helfen, ihre Projekte erfolgreich zu realisieren.
Durch die Teilnahme an Exzellenzclustern zählt die Muthesius Kunsthochschule zu jenen international sichtbaren und wettbewerbsfähigen Forschungseinrichtungen, die dazu beitragen, den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken. Zahlreiche Kooperationspartner auf lokaler, nationaler wie internationaler Ebene schätzen an der Muthesius Kunsthochschule ihre interdisziplinäre Kursstruktur sowie das persönliche Klima mit Semesterstärken von maximal 20 Studierenden – eine hervorragende Basis für Diskurse mit Innovationspotential.

INTERNATIONALITÄT

Studierende und Lehrende setzen sich jedes Semester im Rahmen interdisziplinärer Workshop-Wochen und hochschulintern organisierter, öffentlicher Symposien mit nationalen und internationalen Positionen in Kunst und Design auseinander. Internationale Dozenten sind stets Bestandteil dieser Pflichtveranstaltungen. Aus über 30 Ländern der Welt kommen junge Menschen in Kiel zum Kunst- und Designstudium zusammen. Ihr Anteil an der Studierendenschaft beträgt 14 Prozent, Tendenz steigend. Damit liegt die Muthesius Kunsthochschule weit über dem Bundesdurchschnitt.

WEBLOGS DER LEHRGEBIETE

Um die Vielfalt der Muthesius Kunsthochschule darstellbar zu machen, gibt es neben den »offiziellen« Informationsseiten (die farbige Hälfte dieser Webseite) über 40 Weblogs (die weiße Hälfte dieser Webseite), die von den einzelnen Lehrgebieten selbst gepflegt aktualisiert werden.

Für ganz Eilige haben wir hier eine kurze Bookmarkliste zusammengestellt:
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SEMESTERZEITEN

Sommersemester 2024
Semesterzeitraum: 01.04.2024 – 30.09.2024
Vorlesungszeit: 02.04.2024 – 19.07.2024

Wintersemester 2024/2025
Semesterzeitraum: 01.10.2024 – 31.03.2025
Vorlesungszeit: 14.10.2024 – 14.02.2025
(Unterrichtsfrei 21.12.2024 – 06.01.2025)

Sommersemester 2025
Semesterzeitraum: 01.04.2025 – 30.09.2025
Vorlesungszeit: 14.04.2025 – 25.07.2025

 

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Die Muthesius Kunsthochschule tritt entschieden für die Anerkennung und Akzeptanz jeglicher Identitätskonzepte (LGBTQIA*) jenseits von binärer Geschlechterordnung und Heterosexualität ein.
(Bitte informieren Sie sich über die Gleichstellungsarbeit auf der Website der Kommission für Gleichstellung und Diversität: E-Mail: gleichstellungskommission@muthesius.de.)