Ausstellung im spce | Muthesius zeigt großformatige Drucke

„PRINT BIG OR GO HOME“ heißt der Kurs, in dem der Lehrbeauftragte Clemens Schipper mit Studierenden im Wintersemester Hochdruck im Großformat gestaltet hat. Die gleichnamige Ausstellung mit den Ergebnissen ist nun im spce | Muthesius zu sehen.

Sie zeigt Arbeiten von Carole Anaïs Flammang, Isabelle Dapperheld, Paula Harres, Hannes Schlötelburg, Hannah Röbisch, Lilian Rau, Sarina Schmidt, Laura Sparlinek, Svenja Oeßelmann. Sie alle studieren in unterschiedlichen Studiengängen und haben sich im Verlauf eines Semesters intensiv mit Hochdruck im Großformat auseinandergesetzt. Die Ausstellung versteht Hochdruck nicht als rein reproduktive Technik, sondern als offenes, experimentelles Medium – ein Instrument, um Raum, Material und Konzept zugleich zu denken. Gezeigt werden großformatige Druckgrafiken, (...)

Sprachkunst: Leif Randt ist am 10. Februar zu Gast

Leif Randt erzählt in seinem Roman „Let’s talk about feelings“ vom 41-jährigen Marian, für den nach dem Tod seiner Mutter ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Foto: ©Belle Santos

„Let’s talk about feelings“ heißt der Roman, den Schriftsteller Leif Randt auf Einladung von Arne Zerbst am Dienstag, 10. Februar, im Kesselhaus der Muthesius Kunsthochschule vorstellt. Die Lesung beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.
In seinem Roman erzählt Randt die Geschichte des 41-jährigen Marian: Seine Westberliner Boutique ist mäßig erfolgreich. Als seine Mutter – ein einst ikonisches Fotomodell – nach langer Krankheit stirbt, richtet Marian eine alternative Trauerfeier auf einem Boot aus und streut die Asche seiner Mutter in den Wannsee. Marian glaubt, dass mit diesem Ereignis die freudlosere Hälfte des Lebens beginnt. Doch es folgt ein Jahr der Verwandlung. Erfolgreiche Halbgeschwister und ambivalente Flirts führen ihn unter anderem an den Plaza Konami, (...)

„Alles offen“: Studieninfotage am 4. und 5. Februar

Gestaltung für die Infotage "Alles offen", die am 4. und 5. Februar stattfinden

Es ist „alles offen“ an der Muthesius Kunsthochschule: Für Mittwoch, 4., und Donnerstag, 5. Februar, lädt die nördlichste deutsche Kunsthochschule zu ihren Infotagen ein. Sie bieten ein vielseitiges Programm für Studieninteressierte sowie für Schülerinnen und Schüler, die mit ihren Lehrkräften oder Eltern die Kunsthochschule, ihre Studiengänge sowie Professorinnen und Professoren kennenlernen möchten.

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Weitere Meldungen

Das war das „Festival of Future Nows” in der Neuen Nationalgalerie

Mehr als 20.000 Besucher*innen haben an nur drei Tagen das „Festival of Future Nows“ in der Neuen Nationalgalerie besucht – und auch Positionen von Kieler Künstler*innen gesehen. Denn an der von Olafur Eliasson und Klaus Biesenbach, Neue Nationalgalerie, organisierten Veranstaltung waren auch 30 junge Künstler*innen aus der Muthesius Kunsthochschule beteiligt. Ein Ausstellungsbesuch mit Bildergalerie.

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Aktuelle Arbeiten

Grade Der Unschärfe

Adrian Herzig, 2025

Hochschulhistorie

Im Jahr 2005 wurde die Muthesius Kunsthochschule nach einem langandauernden Entwicklungsprozess als erste und einzige Kunsthochschule Schleswig-Holsteins neu gegründet. 11 Jahre zuvor erlangte die damalige Muthesius-Hochschule als Ausgründung aus der FH Kiel ihre Autonomie zunächst als Fachhochschule für Kunst und Gestaltung mit dem Ziel, sie zu einer Kunsthochschule auszubauen. Die zurückliegenden Anstrengungen des Entwicklungsprozesses wurden von Studierenden und Lehrenden der Muthesius Kunsthochschule gleichermaßen getragen, vom Land nachhaltig unterstützt und vom Wissenschaftsrat evaluiert und positiv beurteilt.
Die Institution blickt auf eine mehr als 100jährige Geschichte zurück und feierte 2007 ihr Jubiläum mit einem großen Festakt. 1907 als Teil der Kieler Gewerbeschule mit kunstgewerblicher Ausrichtung gegründet, erhielt sie 1910 den Titel „Technische und kunstgewerbliche Fachschule“. Nach dem Zweiten Weltkrieg 1947 wurde sie in „Muthesius-Werkschule für Handwerk und angewandte Kunst“ umbenannt. Nachdem sie 1972 der Fachhochschule Kiel mit den Fachrichtungen Architektur, Kunst und Design angegliedert worden war, folgte 1994 die Selbstständigkeit als Fachhochschule für Kunst und Gestaltung.
Mit Beginn des Wintersemesters 2005 wurden die ersten Studienanfänger in den neu eingerichteten B.A.-Studiengängen Freie Kunst, Szenografie/Interior Design, Industrie- und Kommunikationsdesign aufgenommen. 2008 starteten die M.A.-Programme in den Bereichen Freie Kunst, Raumstrategien und Design. Das mit dem Hochschulgesetz von 2007 erlangte Promotionsrecht eröffnet der Kunsthochschule weitere Entwicklungsmöglichkeiten und Tätigkeitsfelder.
(Michael Breda)

PUBLIKATIONEN ZUR HOCHSCHULGESCHICHTE

Norbert M. Schmitz et al. (Hrsg.), Erkenntnisform. 100 Jahre Muthesius Kunsthochschule, Kiel 2007.

Rainer K. Wick, „Ich trage einen großen Namen“. Hermann Muthesius als Namenspatron der Kieler Kunsthochschule, Kiel 2007.

Muthesius.Hochschule (Hrsg.), Sichtraum.Visual Space. Architektur/Design/ Kunst. Muthesius-Hochschule Kiel 1907-1997, Kiel 1997.

Jan S. Kunstreich, 75 Jahre Kieler Kunstschule. Ein historischer Rückblick, Kiel 1982.

Weitere Beiträge zum Thema

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„Ich trage einen großen Namen“ – Hermann Muthesius als Namenspatron der Kieler Kunsthochschule

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