Von weltfliehenden Gesten bis nach Wolfsburg

„EXIT – Eskapistische Prozesse des Entziehens“ Fotos: Janina Snatzke, Städtische Galerie im Schloss Wolfsburg

Wann ist eine Welt so unerträglich, dass es sich zu fliehen lohnt und der Umzug ein eine Scheinwelt anliegt? In ihrem Kurs „Escape Room – Rettet den Eskapismus“ hat die Künstlerin Hanna Nitsch diese Fragen mit Studierenden der Freien Kunst diskutiert. Herausgekommen ist nach einem Wintersemester voller philosophischer, psychologischer und künstlerischer Annäherung ans Thema die Ausstellung „EXIT – Eskapistische Prozesse des Entziehens“ in der Städtischen Galerie in Wolfsburg.

Aus den Fachklassen der Freien Kunst haben 18 Studierende im Wintersemester 2025/26 das Seminar von Hanna Nitsch besucht. „Wir haben uns theoretisch und praktisch intensiv mit dem Thema und dem Begriff des Eskapismus auseinandergesetzt“, sagt die Künstlerin und erklärt: „Das hat von weltfliehenden Gesten wie Gemüseschneiden und Suppekochen bis hin zum Filmabend gereicht, (...)

Studierende zeigen innovative Forschungsfahrzeuge

Studierende zeigen innovative Forschungsfahrzeuge

Wie werden Schienenfahrzeuge der Zukunft attraktiv und konkurrenzfähig? Mit diesem Thema haben sich Studierende des Master-Studiengangs Medical Design der Muthesius Kunsthochschule im Wintersemester 2025/2026 befasst. Unter der Leitung von Prof. Detlef Rhein haben sind gemeinsam Strategien und Gestaltungen für ein Forschungsfahrzeug entwickelt: Dieses sogenannte Research Vehicle soll als einfach zu produzierendes High-Tech-Fahrzeug für die Grundlagenforschung eingesetzt werden und dabei bereits deutliche Signale der Verkehrswende in die Gesellschaft senden.

Entwürfe bei Bahntechnikkonferenz in Kiel präsentiert

Ihre Entwürfe der innovativen Forschungsfahrzeuge für die Schiene haben die Studierenden bei der 8. Bahntechnikkonferenz an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Kiel einem Fachpublikum präsentiert. Die Projektarbeit der DATIpilot geförderten REAKT Innovationscommunity nimmt volle Fahrt auf. (...)

Ausstellung im spce | Muthesius zeigt großformatige Drucke

„PRINT BIG OR GO HOME“ heißt der Kurs, in dem der Lehrbeauftragte Clemens Schipper mit Studierenden im Wintersemester Hochdruck im Großformat gestaltet hat. Die gleichnamige Ausstellung mit den Ergebnissen ist nun im spce | Muthesius zu sehen.

Sie zeigt Arbeiten von Carole Anaïs Flammang, Isabelle Dapperheld, Paula Harres, Hannes Schlötelburg, Hannah Röbisch, Lilian Rau, Sarina Schmidt, Laura Sparlinek, Svenja Oeßelmann. Sie alle studieren in unterschiedlichen Studiengängen und haben sich im Verlauf eines Semesters intensiv mit Hochdruck im Großformat auseinandergesetzt. Die Ausstellung versteht Hochdruck nicht als rein reproduktive Technik, sondern als offenes, experimentelles Medium – ein Instrument, um Raum, Material und Konzept zugleich zu denken. Gezeigt werden großformatige Druckgrafiken, (...)

Weitere Meldungen

„Alles offen“: Studieninfotage am 4. und 5. Februar

Es ist „alles offen“ an der Muthesius Kunsthochschule: Für Mittwoch, 4., und Donnerstag, 5. Februar, lädt die nördlichste deutsche Kunsthochschule zu ihren Infotagen ein. Sie bieten ein vielseitiges Programm für Studieninteressierte sowie für Schülerinnen und Schüler, die mit ihren Lehrkräften oder Eltern die Kunsthochschule, ihre Studiengänge sowie Professorinnen und Professoren kennenlernen möchten.

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Aktuelle Arbeiten

Grade Der Unschärfe

Adrian Herzig, 2025

Bildhauerei

Bildhauerei (Skulptur/ Installation/ Raumkonzeption)

Bildhauerei umfasst alle dreidimensionale künstlerische Arbeit, die gegossen, geformt, geschraubt, geschnitten oder geklebt usw. ist und sich in einem bestimmten Verhältnis zu dem sie umgebenden Raum definiert. Auch der Körper kann als Material verstanden werden.

Die Raumrelation ist bestimmend für die Unterscheidung dessen, was „Bildhauerei“ sein kann und spiegelt sich in den Begriffen von “Skulptur/ Installation/ Raumkonzeption“ wieder.

Der Studienalltag

Die eigene praktische Arbeit und intensive Suche nach dem, was Kunst sein kann, bildet das Zentrum des Studiums. Dazu stehen hervorragende Arbeitsplätze in den neuen Ateliers im Knooper Weg und in der Werkstatt-Halle Arfrade zur Verfügung.
Jede Woche trifft sich die Klasse. Im Gespräch und  im genauen Hin-Sehen entwickeln sich  Kriterien und Massstäbe für Kunst.
Gäste und Exkursionen erweitern den Horizont über die Hochschule hinaus.

Technisch ist fast alles möglich. Durch Ausstellungen wird das „Forschungslabor“ Studium auf die Bühne gesetzt.

Projektraum

Raum ist als eine Bedingung von Kunst immer vorhanden. Es ist ein Schwerpunkt in unserem Lehrgebiet den Wandel in den verschiedenen Betrachtungsweisen von Raum verstehen zu lernen, ihn in eigenen künstlerischen Arbeiten von Grund aus und experimentell sichtbar und erfahrbar zu machen.
Dazu dient der Projektraum, in dem regelmäßig an Mittwochabenden Arbeiten mit dem Raum vorgestellt werden.

Kontakt

Klasse FORT