„Alles offen“: Studieninfotage am 4. und 5. Februar

Gestaltung für die Infotage "Alles offen", die am 4. und 5. Februar stattfinden

Es ist „alles offen“ an der Muthesius Kunsthochschule: Für Mittwoch, 4., und Donnerstag, 5. Februar, lädt die nördlichste deutsche Kunsthochschule zu ihren Infotagen ein. Sie bieten ein vielseitiges Programm für Studieninteressierte sowie für Schülerinnen und Schüler, die mit ihren Lehrkräften oder Eltern die Kunsthochschule, ihre Studiengänge sowie Professorinnen und Professoren kennenlernen möchten. Das Angebot ist kostenfrei. Wer an einem geführten Rundgang über den Campus teilnehmen möchte, kann sich bis zum 1. Februar anmelden: Anmeldung für Privatpersonen / Anmeldung für Schulklassen.

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Oswald Egger und Maria Gerbaulet erhalten Kieler Kulturpreise

Oswald Egger. Foto: Katharina Hinsberg

Herzlichen Glückwunsch an Oswald Egger und Maria Gerbaulet!
Der Schriftsteller und Professor für Sprache und Gestalt an der Muthesius Kunsthochschule erhält den Kulturpreis 2026 der Landeshauptstadt Kiel. Die Bildende Künstlerin Maria Gerbaulet, ebenfalls von der Muthesius Kunsthochschule, wird mit dem Förderpreis Kultur ausgezeichnet. Das hat die Stadt Kiel nach der Entscheidung der Ratsversammlung bekanntgegeben.

Mit dem mit 10.000 Euro dotierten Kulturpreis würdigt die Landeshauptstadt Kiel Oswald Eggers umfangreiches Werk im Bereich der Lyrik. Für den 1963 in Lana/Südtirol geborenen Dichter, der seit 2011 an der Muthesius Kunsthochschule lehrt, ist es nach dem Georg-Büchner-Preis 2024 eine weitere bedeutende Auszeichnung.

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung würdigte Oswald Egger in ihrer Begründung für den Büchner-Preis als einen Dichter, (...)

Klaus Vieweg: „Rembrandt und Hegel – Die holländische Malerei des Goldenen Zeitalters“

Klaus Vieweg: „Rembrandt und Hegel – Die holländische Malerei des Goldenen Zeitalters“

Vortrag auf Einladung von Arne Zerbst

Klaus Vieweg: „Rembrandt und Hegel – Die holländische Malerei des Goldenen Zeitalters“

 

Was verbindet Hegel mit Rembrandt und Co.? Warum erkennt der Philosoph als herausragender Vertreter des Deutschen Idealismus, der goldenen Ära der neuzeitlichen Philosophie, in den Gemälden Rembrandts und der holländischen Schule des Goldenen Zeitalters eine Größe von Geist und Freiheit, eine Revolution in der Malerei, die Modernität dieser Malkunst? Wieso faszinieren Hegel solche Bilder von stolzen Bürgern, von Gemüse- und Heringsverkäuferinnen, Gassenjungen, Armen und Bettlern, von Landschaften und holländischen Mühlen, von Bauern bei der Ernte und im Wirtshaus, von Klavier spielenden Frauen, von Kanälen mit Schlittschuhläufern, von Blumensträußen und Frühstückstischen, (...)

Weitere Meldungen

Das war das „Festival of Future Nows” in der Neuen Nationalgalerie

Mehr als 20.000 Besucher*innen haben an nur drei Tagen das „Festival of Future Nows“ in der Neuen Nationalgalerie besucht – und auch Positionen von Kieler Künstler*innen gesehen. Denn an der von Olafur Eliasson und Klaus Biesenbach, Neue Nationalgalerie, organisierten Veranstaltung waren auch 30 junge Künstler*innen aus der Muthesius Kunsthochschule beteiligt. Ein Ausstellungsbesuch mit Bildergalerie.

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Industriedesigner präsentieren Mobilisierungssystem in Dubai

In den Emirates Towers in Dubai haben Studierende des Industriedesigns mit Prof. Detlef Rhein ihr Projekt „NextStep“ vorgestellt. Als einzige Design-Hochschule aus Deutschland ist das Konzept der Muthesius Kunsthochschule für die Ausstellung „Prototypes for Humanity“ ausgewählt worden. Weltweit waren 3000 Bewerbungen eingegangen, 100 Projekte wurden präsentiert.

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Muthesius Kunsthochschule vergibt Arthur-Petersen-Preis

Die Muthesius Kunsthochschule hat die mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Arthur-Petersen-Preise vergeben: Ausgezeichnet worden sind Lisa Karnauke (Freie Kunst) für die Arbeit „the sky is the limit“. Irina Janson (Kommunikationsdesign) überzeugte mit ihrem autobiografischen Projekt „wie schön sind abende in gornyatski“. Im Studiengang Industriedesign hat Arvid Riemeyer für sein Verkehrswende-Konzept „OnSpot – Mikromobilität für das urbane Handwerk“ den Preis erhalten. Für seine partizipatives Forschungsexperiment „Cold Data – Cloud Unplugged“ würdigte die Jury Patrick Wüst (Raumstrategien). Dr. Arne Zerbst, Präsident der Muthesius Kunsthochschule, und Sven Christian Schuch, künstlerischer Leiter des spce | Muthesius, haben die Preise am Donnerstagabend (20. November) im spce, dem hochschuleigenen Ausstellungsraum der Muthesius Kunsthochschule in der Kieler Innenstadt, an die vier Master-Absolventinnen und -Absolventen überreicht.

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Aktuelle Arbeiten

Basisklasse

Alle Studierenden der Freien Kunst und des Fach Kunst für das gymnasiale Lehramt beginnen gemeinsam das Orientierungsjahr. Die „Freie Arbeit“ im Klassenatelier steht im Mittelpunkt der Lehre und des Studiums in der BASISKLASSE. Dabei soll das Experimentieren mit unterschiedlichen Ausdrucksformen und die Entwicklung individueller Fragestellungen gefördert und begleitet werden. Praktische Aufgabenstellungen unterstützen die „Freie Arbeit“.
In den ersten praktischen Arbeiten geht es unabhängig von der Verwendung der gewählten Medien darum, herauszufinden, wie Format, Auflösung und Materialität im Verhältnis zu den individuellen Konzeptionen und Fragestellungen stehen und in Bezug auf Formen der Präsentation weiterentwickelt werden können.

Grundlagen in Verfahren der Zeichnung, Malerei, Skulptur, Performance und sogenannten Neuen Medien werden zudem durch praktische Übungen von Lehrbeauftragten und Gastdozenten angeboten und betreut. In Zusammenarbeit mit den Werkstattleiter_innen können sich die Studierenden im Zuge der Umsetzung ihrer künstlerischen Vorhaben mit den technischen Möglichkeiten innerhalb der Kunsthochschule vertraut machen. Dieses Angebot wird durch thematische Workshops und gemeinsam erarbeitete Ausstellungsprojekte im Atelier- und Außenraum erweitert.
Im Projektraum der BASISKLASSE können die Studierenden Präsentationsformen erproben und großformatige Arbeiten und insbesondere raumbezogene Projekte realisieren.

Im Klassenatelier findet das Kolloquium statt, bei dem u. a. die Fähigkeit geschult wird, das eigene Tun zu reflektieren und Formen der Kommunikation und Repräsentationen zu erproben. Die Inhalte der Kolloquien setzen bei den Arbeiten und Lebenswirklichkeiten der Studierenden an. Dabei wird es um spezifische gemeinsam erarbeitete Kernthemen gehen, um die Reflexion historischer und aktueller künstlerischer Positionen, die den Studierenden die Verortung ihrer Arbeitsansätze ermöglichen.

Theoretische Kenntnisse werden im Format eines Seminars vermittelt. Damit verbinden sich vielfältige künstlerische Auseinandersetzungen in unterschiedlichen Medien und aktuelle soziale und gesellschaftliche Themen. Die Rolle der Künstlerin/des Künstlers befindet sich im unablässigen Wandel, deshalb wird das Lehrangebot auch die Geschichte des künstlerischen Selbstverständnisses eröffnen und anhand von Vorträgen, Exkursionen und Atelierbesuchen bei freischaffenden Künstler_innen aktualisieren.

Die praktische Arbeit aus dem Basisjahr wird in Form eines Portfolios dokumentiert und ausgewählte Arbeitsspiele zur Jahresausstellung Einblick/Ausblick präsentiert. Dies bildet die Grundlage für die Übernahme in verschiedene Fachklassen (Bildhauerei/Grafik/Keramik/Malerei/Medien/Interdisziplinäre künstl. Praxis).

Fragen?

Prof. Axel Loytved
T +49 176 240 10 152
E loytved@muthesius.de