Neue Studierende zum Sommersemester 2026 begrüßt

Gruppenbild mit Erstsemester Sommersemester 2026

Die Muthesius Kunsthochschule begrüßt ihre Studienanfänger*innen im Sommersemester 2026. Für rund 70 neue Studierende beginnt nun das Studium an der einzigen Kunsthochschule Schleswig-Holsteins.  Sie alle sind in einer Feierstunde im Kesselhaus der Kunsthochschule offiziell begrüßt worden.

Neue Studierende in den Design-Studiengängen

Die neuen Erstsemester beginnen ihr Bachelor-Studium jetzt in den Design-Studiengängen Kommunikationsdesign und Industriedesign, während die Masterstudiengänge in allen Studiengängen starten. Neben Bachelor- und Master-Studierenden zählen auch Gaststudierende zu den Neuankömmlingen in Kiel, die ihren Erasmus-Austausch an der Muthesius Kunsthochschule verbringen.

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Absolvent*innen feiern ihren Studienabschluss im Kesselhaus

70 Personen posieren auf einer Treppe für ein Gruppenbild und halten Rosen in den Händen

Herzlichen Glückwunsch: In einer Feierstunde sind rund 70 Absolvent*innen der Muthesius Kunsthochschule verabschiedet worden. Sie alle haben im Wintersemester 2025/26 ihr Kunst- oder Design-Studium an der Muthesius Kunsthochschule abgeschlossen. Nun hat ihnen Arne Zerbst, Präsident der Muthesius Kunsthochschule, im Kesselhaus ihre Bachelor- und Masterurkunden überreicht. Als Geschenk haben die Absolvent*innen bei der Urkundenverleihung auch die „Einblick/Ausblick“-Jahreskataloge erhalten, für Masterabsolvent*innen gab es zudem einen Muthesius-Becher.

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Dr. Arne Zerbst erhält Ehrenprofessur des Landes Schleswig-Holstein

Dr. Arne Zerbst ist von Ministerpräsident Daniel Günther mit der Ehrenprofessur des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet worden. Für seine großen Verdienste um die Kultur und die künstlerische Forschung in Schleswig-Holstein hat der Präsident der Muthesius Kunsthochschule am Dienstag, 24. März, in einer Feierstunde den Ehrentitel erhalten. „Sie sind der dienstälteste Hochschulpräsident in Schleswig-Holstein und prägen seit vielen Jahren die Kulturlandschaft in unserem Land“, sagte Günther. „Sie setzen Impulse und haben immer die Kunst, die Bildung und vor allem die Menschen im Blick.“

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Weitere Meldungen

Studierende zeigen innovative Forschungsfahrzeuge

Wie werden Schienenfahrzeuge der Zukunft attraktiv und konkurrenzfähig? Mit diesem Thema haben sich Studierende des Master-Studiengangs Medical Design der Muthesius Kunsthochschule im Wintersemester 2025/2026 befasst. (...)

Aktuelle Arbeiten

Sandbox Stories

Daniel Hennschen, 2026

„WE ARE GYM“ – 20 Jahre Muthesius Interface Design

Teamwork! Interface Design Studierende BA/MA, Sophia Bendig, Junlin Chen, Sizhen Chen, Emiel Hutzfeldt, Sinah Jahn, Alicia Valentina Kaster-Pöhlmann, Jaro Larsen, Lillian Mumm, Özlem Ögüt, Thomas Phillipps, Fritz Victor Seemann, Lone Schlüter, Parastoo Soleimanian, Yiyang Sun, Filiz Westphal, Yifan Xu, Zhuoyi Zhang, Wanyi Zhao, Noah Hannes Nepomuk Zoller, Yuanzhe Zhou, Lin Zhu, 2025

Grade Der Unschärfe

Adrian Herzig, 2025

Malerei

Im Studium der Malerei an der Muthesius-Kunsthochschule werden die Studierenden durch Gespräche, Seminare und praktische Anleitung mit verschiedenen Methoden der Bilderzeugung vertraut gemacht.
Bilder können die Welt darstellen oder abbilden; sie können sich auf andere Bilder beziehen; sie können politisch sein; sie können eine surreale oder metaphysische Welt aufrufen. Bilder können letzte Wahrheiten verkünden oder sich gegen jede behauptete Wahrheit auflehnen. Sie können uns etwas über unsere eigene Wahrnehmung erzählen, über die Gesellschaft, in der wir leben, oder über den Kosmos.
Dabei spielt auch ihre Materialität eine große Rolle – in der Frage nach Möglichkeiten und Grenzen des Bildes, und in der Praxis des Bildermachens. Malerei kann mit den ältesten Materialien umgehen, mit denen Menschen symbolisch kommuniziert haben – oder auch mit den allerneusten. Bilder können durch einen Pinsel und Farbe auf Leinwand, Papier oder anderen Bildträgern entstehen, durch Druckverfahren, oder auch auf dem Computer. Bilder können auch Fotografien oder bewegte Bilder sein; und sie können sich sogar nur im Kopf aufhalten.

Im Studium werden die eigenen künstlerischen Möglichkeiten erprobt und entfaltet. Der Austausch mit den Lehrenden und den anderen Studierenden macht deutlich, dass Malerei im Gespräch der vergangenen wie der gegenwärtigen Bilder miteinander und mit der Welt entsteht.
In Gruppengesprächen lernen die Studierenden, ihre eigene Arbeit zu präsentieren und zu formulieren. Das Gespräch mit den anderen ermöglicht eine konstruktive Kritik und einen neuen Blick auf das Erarbeitete. Einzelgespräche mit der Professorin sollen den Studierenden helfen, ihre eigenen Fragen klarer zu sehen, und ihnen weiterführende Hinweise geben.
Praktische Kurse führen an Grundlagen der Maltechnik, Fotografie, Fotocollage, Performance u.a. heran. In unserem Werkraum für Malerei werden traditionelle Techniken der Ölmalerei, Tempera u.a. auf verschiedenen Bildträgern durch einen Lehrbeauftragten vermittelt. Die Studierenden der Malerei können außerdem in allen anderen Werkstätten der Hochschule praktisches Wissen sammeln, so z.B. in der Werkstatt für künstlerische Drucktechniken, der Medienwerkstatt und der Werkstatt für Fotografie.
In begleitenden Seminaren beschäftigen wir uns in jedem Semester mit einem Themenschwerpunkt, zu dem wir Vortragende und Lehrende einladen, Reisen unternehmen, Workshops machen, Ausstellungen erarbeiten und in Zusammenarbeit mit dem Raum für Publikation Veröffentlichungen vorbereiten. Die Muthesius Kunsthochschule bietet viele Möglichkeiten für das Zusammenarbeiten mit den anderen Fachgebieten oder Kooperationen mit anderen Hochschulen.

Beispiele für solche Themenschwerpunkte / Projekte:

Kollaboration mit der Klasse von Kerstin Brätsch (HfbK Hamburg) sowie dem Painting Department in Kopenhagen (Marianne Hurum und Peter Wächtler) in Møn.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird im ländlichen Kontext eine „Painting Opera“ realisiert. Ziel ist der Austausch sowie die nachhaltige Vernetzung unterschiedlicher Malereiklassen. Neben der malerischen Praxis steht insbesondere die Erweiterung des Mediums im Fokus: Durch performative und filmische Ansätze sollen neue Arbeitsweisen erprobt und weiterentwickelt werden. Die Einbindung lokaler Kontexte und Beziehungen bildet dabei einen zentralen Bestandteil des Workshops.

Ausgehend von der Frage, wie sich Kollaboration innerhalb des Mediums Malerei gestalten lässt, wird zugleich untersucht, welchen Einfluss urbane und ländliche Umgebungen auf künstlerische Produktionsprozesse haben.

Darüber hinaus werden im Verlauf des Semesters Künstler*innen eingeladen, die sich in ihrer Praxis mit der Erweiterung und Überschreitung des Mediums Malerei auseinandersetzen. Begleitend finden Workshops in den Bereichen Performance, Community-Bildung sowie zur Auseinandersetzung mit den Begriffen Originalität und Kopie statt.

 

Die Klasse für Malerei bildet Künstlerinnen und Künstler sowie Kunstlehrerinnen und –Lehrer aus. Kunst ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und ihrer Kultur, an der sie mit ihrer Kunst und Kunstvermittlung teilhaben werden. Deshalb soll der Blick auf vielfältige Formen von Kultur geöffnet werden. Wir wollen Möglichkeiten erproben, die Studierenden in ihrer jeweiligen Eigenheit stärken und ihnen auf ihrem Weg in die Kunst helfen.

Kontakt

PROF. IN ELLEN GRONEMEYER