Studierende zeigen innovative Forschungsfahrzeuge

Studierende zeigen innovative Forschungsfahrzeuge

Wie werden Schienenfahrzeuge der Zukunft attraktiv und konkurrenzfähig? Mit diesem Thema haben sich Studierende des Master-Studiengangs Medical Design der Muthesius Kunsthochschule im Wintersemester 2025/2026 befasst. Unter der Leitung von Prof. Detlef Rhein haben sind gemeinsam Strategien und Gestaltungen für ein Forschungsfahrzeug entwickelt: Dieses sogenannte Research Vehicle soll als einfach zu produzierendes High-Tech-Fahrzeug für die Grundlagenforschung eingesetzt werden und dabei bereits deutliche Signale der Verkehrswende in die Gesellschaft senden.

Entwürfe bei Bahntechnikkonferenz in Kiel präsentiert

Ihre Entwürfe der innovativen Forschungsfahrzeuge für die Schiene haben die Studierenden bei der 8. Bahntechnikkonferenz an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Kiel einem Fachpublikum präsentiert. Die Projektarbeit der DATIpilot geförderten REAKT Innovationscommunity nimmt volle Fahrt auf. (...)

Ausstellung im spce | Muthesius zeigt großformatige Drucke

„PRINT BIG OR GO HOME“ heißt der Kurs, in dem der Lehrbeauftragte Clemens Schipper mit Studierenden im Wintersemester Hochdruck im Großformat gestaltet hat. Die gleichnamige Ausstellung mit den Ergebnissen ist nun im spce | Muthesius zu sehen.

Sie zeigt Arbeiten von Carole Anaïs Flammang, Isabelle Dapperheld, Paula Harres, Hannes Schlötelburg, Hannah Röbisch, Lilian Rau, Sarina Schmidt, Laura Sparlinek, Svenja Oeßelmann. Sie alle studieren in unterschiedlichen Studiengängen und haben sich im Verlauf eines Semesters intensiv mit Hochdruck im Großformat auseinandergesetzt. Die Ausstellung versteht Hochdruck nicht als rein reproduktive Technik, sondern als offenes, experimentelles Medium – ein Instrument, um Raum, Material und Konzept zugleich zu denken. Gezeigt werden großformatige Druckgrafiken, (...)

Sprachkunst: Leif Randt ist am 10. Februar zu Gast

Leif Randt erzählt in seinem Roman „Let’s talk about feelings“ vom 41-jährigen Marian, für den nach dem Tod seiner Mutter ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Foto: ©Belle Santos

„Let’s talk about feelings“ heißt der Roman, den Schriftsteller Leif Randt auf Einladung von Arne Zerbst am Dienstag, 10. Februar, im Kesselhaus der Muthesius Kunsthochschule vorstellt. Die Lesung beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.
In seinem Roman erzählt Randt die Geschichte des 41-jährigen Marian: Seine Westberliner Boutique ist mäßig erfolgreich. Als seine Mutter – ein einst ikonisches Fotomodell – nach langer Krankheit stirbt, richtet Marian eine alternative Trauerfeier auf einem Boot aus und streut die Asche seiner Mutter in den Wannsee. Marian glaubt, dass mit diesem Ereignis die freudlosere Hälfte des Lebens beginnt. Doch es folgt ein Jahr der Verwandlung. Erfolgreiche Halbgeschwister und ambivalente Flirts führen ihn unter anderem an den Plaza Konami, (...)

Weitere Meldungen

„Alles offen“: Studieninfotage am 4. und 5. Februar

Es ist „alles offen“ an der Muthesius Kunsthochschule: Für Mittwoch, 4., und Donnerstag, 5. Februar, lädt die nördlichste deutsche Kunsthochschule zu ihren Infotagen ein. Sie bieten ein vielseitiges Programm für Studieninteressierte sowie für Schülerinnen und Schüler, die mit ihren Lehrkräften oder Eltern die Kunsthochschule, ihre Studiengänge sowie Professorinnen und Professoren kennenlernen möchten.

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Aktuelle Arbeiten

Grade Der Unschärfe

Adrian Herzig, 2025

Interdisziplinäre künstlerische Praxis

Die „Interdisziplinäre künstlerische Praxis“ richtet sich an Studierende der Fachrichtung Freie Kunst und Kunst Lehramt an Gymnasien. Interdisziplinarität beinhaltet, verschiedene gesellschaftliche Bereiche, Materialien, Fragestellungen, Techniken und Ausdrucksformen in der künstlerischen Produktion zu verwenden, zu reflektieren und sich auch mit anderen Fachklassen und Werkstätten auszutauschen. Daraus folgend geht es um individuelle künstlerische Praxis als ständige Weiterentwicklung der Erforschung von Realität in unterschiedlichen Formaten, Praxen und Disziplinen. Die Studierenden setzen sich aus der praktischen künstlerischen Erfahrung heraus mit aktuellen Positionen der Kunst auseinander. Dabei ist Kommunikation über ästhetische Konzepte und praktische Arbeiten ein elementarer Bestandteil der Arbeit in der Gruppe.

Studierende entfalten Kompetenzen für ihre künstlerische Position und Reflexion, die insbesondere Lehramtsstudierende auf ihre spätere Lehrpositionen anwenden können. Es gilt, den ständigen Perspektivwechsel, den Kunst bedeutet, in Praxis und anschließender Reflexion und Versprachlichung immer wieder neu zu erfahren und zu erproben. Gespräche über Konzepte, Austausch und Entwicklung gemeinsamer Ausstellungskonzeptionen als Klasse dienen dazu, zusammen Projekte zu konzipieren, zu gestalten und zu vermitteln. Ausstellungsprojekte werden in unterschiedlichen Teams kuratiert und realisiert. Ebenso sind regemäßige Exkursionen, Ausstellungsbesuche, Arbeitsgespräche und wöchentliche Klassentreffen Bestandteil der Organisation der Lehre in der interdisziplinären künstlerischen Praxis.

PROF.IN ALMUT LINDE
Interdisziplinäre künstlerische Praxis