1. und 3. März 2021: Digitale Studieninfotage an der Muthesius Kunsthochschule

Auch 2021 lädt Muthesius Kunsthochschule ein zu den Studieninfotagen 2021. In diesem Jahr finden sie an zwei Tagen coronamaßnahmebedingt vollständig digital statt und werden am 1. und am 3. März um 14 Uhr live durch den Präsidenten Dr. Arne Zerbst eröffnet.

Die Informationstage bieten allen Interessierten die Möglichkeit, sich umfassend über die Bachelor- und Master-Studiengänge Freie Kunst, Freie Kunst Lehramt Gymnasium, Raumstrategien, Kommunikations- und Industriedesign zu informieren. Die Tage beinhalten grundlegende Tipps und Informationen zum Studium, zur Eignungsprüfung und zur Bewerbungsmappe.
Zu jeder vollen Stunde ab 14 Uhr startet ein Programmpunkt, der sich um jeweils einen Studiengang dreht.
Das Programm wird live gestreamt auf dem YouTube-Kanal der Muthesius Kunsthochschule unter https://www.youtube.com/c/MuthesiusKunsthochschule. (...)

Bis 3.3.:Fensterausstellung urban | home | gardening

Im Glasfoyer der Muthesius Kunsthochschule sind rund um die Uhr bis zum 3. März 2021 die Ergebnisse des urban | home | gardening – Projekts im 2. Semester ID/BA zu sehen.

Ziel des Projektes war es, Nutz- und Zierpflanzen in städtische Wohnungen bringen. Wesentliche Kriterien für den Entwurf waren eine nachhaltige Bewirtschaftung und umweltschonende Pflanzmethoden sowie die Aufzucht frischer (essbarer) Produkte aus eigener Herstellung oder eine Verbesserung des Raumklimas in der Wohnung. Weitere Zielsetzungen waren, die Formen, die Farben, Aromen und Düfte oder andere Qualitäten von Pflanzen zu nutzen.
Außerdem wurde die Pflege von Pflanzen, deren Düngung und die Kompostierung von „Bio-Abfällen“ gestaltet und bei Kräutern und anderen essbaren Pflanzen war die Lagerung und Haltbarmachung ebenfalls Entwurfsthema.

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Onlineausstellung: An Imperfect Map (Will Have to Do) Landschaft ohne Horizont

Johann Haberlah, Solidago canadensis oder über den Umgang mit Invasoren, 2020/21, Bleistift auf Papier und Sound, 90 × 140 cm, 3:12 Min, Detail, Foto: Merle Voigt

An Imperfect Map (Will Have to Do) Landschaft ohne Horizont ist eine Onlineausstellung unter der Adresse http://ausstellungen.muthesius-kunsthochschule.de , in der die Studierenden Leandra Bigale, Beatrice Born, Ulrich Fischer, Johann Haberlah, Paula König, Merle Voigt, Ziqiu Zhao jeweils eines ihrer Werke zur Imperfekt Map beitragen. Kuratiert wurde die Ausstellung von Lena Johanna Reisner, initiiert und betreut von Prof. Antje Majewski.

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Weitere Meldungen

Auf einen Blick: Fenster-Design-Ausstellung in der Innenstadt

Bis 3. März 2021 sind in der Holstenstraße 49 in Kiel zahlreiche Modellentwürfe für kleine Sitzgelegenheiten zu sehen. Die Exponate sind entstanden innerhalb des Studiengangs Industriedesign und standen unter der Überschrift „Lernen von…“.  9 Studierende haben in diesem Kurzprojekt zunächst zu den Arbeiten von 9 Designer*innen oder Gestaltungsbüros recherchiert und anschließend die daraus gewonnen Impulse in eigenen Entwürfen umgesetzt. (…)

Fensterausstellung von Ziqiu Zhao: Der Zwischenraum

Ziqiu Zhao zeigt eine Serie von Arbeiten aus der Zeit ihres Masterstudiums des Fachbereichs Malerei der Muthesius Kunsthochschule im Kunstraum B und das Schleswig-Holstein-Magazin zeigt einen Einblick in die Ausstellung in seiner Mediathek.
Ziqiu Zhao kombiniert Malerei und Collage aus gemischten Materialien: farbiger Karton, Glas, Geschenkpapier und mehr. Diese Formen industriell massenhaft hergestellter Materialien werden in kleine Stücke geschnitten und zu einem geometrischen und abstrakten Wiederholungsmuster kombiniert.

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Aktuelle Arbeiten

Polarlicht

Undine Friedrichs, 2020

Lyfe – Beyond Live on Earth

Sophia Storm, 2020

Unsere Erde

Lena Keil, Marie Nesseler, 2020

Muthesius Transferpark – Gestaltungsraum für Innovation


Der Muthesius Transferpark ist das Kompetenzzentrum der Kunsthochschule. Mit ihrem speziellen Wissen und ihrer Perspektive sind Gestalter*innen, Designer*innen, Raumstrategen*innen und Künstler*innen Impulsgeber*innen in jedem Innovationsprozess. Ganz gleich, ob es dabei um Produkte, Diskurse oder Veränderungsprozesse in Unternehmen, Institutionen oder in der Gesellschaft geht. Weil Transfer immer auch etwas mit Perspektivwechsel zu tun hat, haben wir bewusst Räume außerhalb der Kunsthochschule bezogen.

Transfer ist keine Einbahnstraße: Wir sorgen für den Austausch und für Kooperationen mit Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Mit unseren speziellen Projekt-, Veranstaltungs- und Qualifizierungsformaten verknüpfen wir die Kompetenzen aus verschiedenen Welten. Dabei verstehen wir uns auch als Übersetzer*innen für ein breiteres Verständnis von Design und Gestaltung. Denn hervorragendes Design ist viel mehr als ein Produkt. Es ist ein offener Prozess. Eine Methode, die den Anspruch an höchste Qualität ebenso braucht wie den Mut zum Scheitern, Verwerfen und wieder neu Losgehen – und die gerade darum besonders gut dazu beitragen kann, dass Innovationsvorhaben gelingen. Dass wir dies anbieten können, ist in Schleswig-Holstein etwas ganz Besonderes, denn wir sind die einzige Kunsthochschule im Land.

Transfer heißt bewegen, verändern, umsetzen

Lehrende und Studierende entwickeln jedes Semester Fragestellungen zu den aktuellen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Themen, sie erforschen und entwerfen Lösungen. In unserem Innovationslabor auf dem Anscharcampus können Entwürfe vertieft, weitergedacht und umgesetzt werden – als Transferprojekte in allen Themenfeldern, zu denen an der Kunsthochschule, auch interdisziplinär, gelehrt und geforscht wird. Dazu zählen Medical Design/Health Care, Demografie, Mobilität, Nachhaltigkeit/Klimaschutz, Digitalisierung, Wissenschaftskommunikation, Produktion der Zukunft, Zukunft der Innenstadt,

Zum Innovationslabor gehören Arbeitsräume sowie eigene Werkräume. Ausgestattet als moderne Werkstatt ist hier Raum für den Transfer von Ideen und Modellen in umsetzbare Strukturen. Wir beraten und begleiten Projektteams dabei, ihre Entwürfe zu hinterfragen, Gedanken zu vertiefen, mit Material zu experimentieren. Die Werkräume sind zugleich Vernetzungs- und Austauschraum. Experten*innen können hier die Fachkenntnisse ihres Gebietes mit anderen teilen und sich austauschen. Dies ermöglichen wir in wiederkehrenden Gesprächs- und Tüftelrunden zu bestimmten Themen, Materialien oder Werkzeugen als auch mit Fachvorträgen.

Hintergrund

Der Muthesius Transferpark wurde zum 1. April 2017 zunächst für fünf Jahre als Kompetenzzentrum bewilligt. Gefördert mit Mitteln der EU und des Landes Schleswig-Holstein, haben wir im Sommer 2017 unsere Arbeit aufgenommen. Wissenschaftliche Leiterin unseres interdisziplinären Teams ist Dr. Inge Schröder, Prof. Dr. Bettina Möllring leitet das Projekt auf Seiten der Kunsthochschule. Die Koordinatorinnen Anke Müffelmann und Susanne Kollmann verantworten Innovationslabor, Vernetzung sowie Qualifizierung und Internationalisierung, Tanja Lücker ist zuständig für Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit. Die Werkräume liegen in den Händen von Tobias Gehrke, Susanne Martens ist zuständig für Finanzen und Personal. Projektpartner des Transferparks ist die Kieler Wirtschaftsförderung GmbH.

Fragen?

Die Webseite des Transferparks

Dr. Inge Schröder
T +49 (0)172 / 420 230 8, E schroeder@muthesius.de


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