Herzlichen Glückwunsch! Sabine Schlüters Zero Waste Space mit Nachhaltigkeitspreis der Stadt Kiel ausgezeichnet

Seit 2016 verleiht die Landeshauptstadt Kiel ihren eigenen Nachhaltigkeitspreis, jedes Jahr für einen anderen Schwerpunkt. Gefragt waren dieses Mal Projekte aus dem Bereich „Nachhaltiges Bauen und Wohnen“. Gleich fünf Auszeichnungen konnte Stadtbaurätin Doris Grondke am 20. Mai 2020 überreichen. Einer der beiden 2. Preise ging an die Architektin Sabine Schlüter für ihren Zero Waste Space. Mit dem Forschungsprojekt setzt die Absolventin der Muthesius Kunsthochschule neue Maßstäbe. Durch Reduktion auf das Wesentliche und die ausgefeilte Kombination von Materialien, Bauweise, Technik, Innenausbau und Design wird der Prototyp auf rund 20 Quadratmetern alles bieten, was man für ein nahezu abfallfreies und zugleich ressourcenschonendes Bauen und Bewohnen braucht.

Das mobile Haus, dessen Korpus aus Fertigbauteilen aus Holz, (...)

25.05.2020 · , ,

Muthesius – So was von da!

Wie die große Mehrheit im Land arbeiten auch wir seit Mitte März überwiegend im Homeoffice. Aber auch und gerade in dieser Zeit der Pandemie können wir zeigen, was Designer*innen und Künstler*innen können: Die richtigen Fragen stellen. Dinge anders denken. Die Gesellschaft besser machen. Gegenwart und Zukunft (mit)gestalten. Wir können uns stärker wieder miteinander verbinden, nach innen und außen Zeichen setzen, auch füreinander sichtbar bleiben.

Wie kann das aussehen? Es kann Wissenskommunikation zu relevanten Themen sein oder Motivserien, die visualisieren, was uns stärkt oder eine Kampagne für Solidarität, die wir der Landesregierung schenken oder Visionen für unsere Städte und Dörfer „danach“ oder ein Hilfenetzwerk für Designer*innen und Künstler*innen oder alles zusammen oder noch was ganz anderes – (...)

22.04.2020 · , ,

Angesagt, abgesagt, aber nicht auf Eis gelegt – Priv.-Doz. Dr. med. Axel Fudickar spricht über Evidence Based Design und Neuroästhetik

„Im Allgemeinen ist man sich darüber einig, dass Kunst im Krankenhaus und in Arztpraxen schöner ist als weiße Wände. Darüber, welche Kunst der Heilung förderlich sein soll, herrscht aber Uneinigkeit. Sind es Werke, die das Leiden des Patienten reflektieren und verständlich machen oder eher schöne Landschaftsbilder, die eine erholsame Ablenkung von der Erkrankung möglich machen? Ist eher abstrakte oder gegenständliche Kunst geeignet für Patientenzimmer und andere Räume im Krankenhaus? Und wer soll darüber entscheiden, welche Kunstwerke ins Patientenzimmer kommen?“ So hätte er angefangen, der Vortrag, den Privatdozent Dr. med. Axel Fudickar für das Finale unserer Ausstellung „Das klinische Bild – Atmosphäre beflügelt Genesung“ in der Medizin- und Pharmaziehistorischen Sammlung vorbereitet hatte. Aber das war vor dem pandemiebedingten Lockdown. (...)

20.04.2020 ·

Vom Sommer im September, von reisenden Häusern und vielem mehr – die Transfergazette Nr. 3 ist da

In nagelneuem Gewand zeigen wir unsere Arbeit aus den letzten Monaten. Ein besonderer Fokus dieser Ausgabe liegt auf der ersten September Academy des Transferparks. Unter dem Leitmotiv „neu denken, anders handeln – neu handeln, anders denken …“ ermöglichte das neue Qualifizierungsformat einen vielfältigen Blick in die Kunsthochschule hinein und heraus. Natürlich dürfen auch der Zero Waste Space, neue Perspektiven auf Stadtentwicklung mit Design for debate #3 oder die Siegerbeiträge unserer Studierenden zur Metamorphose des Kieler Umweltministeriums nicht fehlen. Außerdem waren wir viel unterwegs und haben Eindrücke und Wissen aus Berlin, Dessau und Essen mitgebracht.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen! (...)

09.04.2020 · , , , , , ,

Perozo – Social Design made in Kiel

Die Industriedesignerin Janet Perozo erfüllt alle Voraussetzungen, um eine erfolgreiche Gründerin zu sein. Sie hat eine innovative Produktidee, Gründerinnengeist und Durchhaltevermögen. Ihre Erfindung konnte die Absolventin der Muthesius Kunsthochschule mit Unterstützung des Transferparks zudem patentrechtlich schützen: Ein neuartiges Schnittmuster für Oberbekleidung, das es stillenden Müttern erheblich erleichtert, ihr Baby anzulegen. Hinter einer großen Kellerfalte verbergen sich zwei senkrechte Schlitze, die der Mutter das Stillen ihres Babys gestatten. Ganz unkompliziert, diskret und deshalb überall. 

Ursprünglich hatte sie diesen Schnitt entwickelt, um damit OP-Hemden für Kaiserschnittpatientinnen neu zu gestalten und den frischgebackenen Müttern die ersten Tage im Krankenhaus zu erleichtern. Das ist mehr als zwei Jahre her. Inzwischen hat sich viel getan. (...)

12.03.2020 · ,

ACHTUNG: ENTFÄLLT! Einladung zum Vortrag: Evidence Based Design und Neuroästhetik – Messung der Wirkung von Kunst und Design am 19.3.20

Leider müssen auch wir unsere Einladung zum Vortrag „Evidence Based Design und Neuroästhetik – Messung der Wirkung von Kunst und Design“ am 19.3.20 zurückziehen. Aufgrund der aktuellen Lage der Corona-Krise können wir keine öffentliche Veranstaltung verantworten. Wir bitten um euer Verständnis und wünschen euch in diesen Zeiten alles Gute und vor allem Gesundheit!

 

Das Krankenhaus ist ist ein besonderer Ort: Durchgangsort und Arbeitsplatz, ein Raum der Hoffnung und Heilung, der Angst, aber auch der Alltagsroutine. Kunst und Design können eine Atmosphäre schaffen, die existenzielle Prozesse unterstützt. Diese These gab unserer Ausstellung „Das klinische Bild“ ihr Gerüst. Aber was ist dran aus Sicht der Forschung? Wie lässt sich die Wirkung von Kunst und Design in Klinikumgebungen auf Patient*innen und Mitarbeiter*innen untersuchen und messen? (...)

Im Rahmen der Ausstellung „Das klinische Bild – Kunst beflügelt Genesung“ gibt Dr. Fudickar einen Einblick in die Forschung  und stellt seine Studie vor. Danach möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist noch bis zum 13.4.20 geöffnet.

19.3.20 Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung der CAU, Brunswiker Straße 2, Kiel
17 Uhr Rundgang durch die Ausstellung „Das klinische Bild – Kunst beflügelt Genesung“
18 Uhr Vortrag von Dr. med. Axel Fudickar „Evidence Based Design und Neuroästhetik – Messung der Wirkung von Kunst und Design“

02.03.2020 · , , ,

Design for debate #3 verpasst? Beide Vorträge zu innovativer Stadtentwicklung jetzt online

Das Kesselhaus der Muthesius Kunsthochschule platzte aus allen Nähten, als wir die Expertinnen für innovative Stadtentwicklung, Tina Saaby und Frauke Gerstenberg, im Dezember 2019 für Design for debate #3 zu Gast hatten. Kein Wunder, ihr Thema „Feeling the city – How do we create cities for and with people“ traf in einer Stadt im Umbruch, wie es Kiel ja seit längerem ist, den Nerv von Studierenden, Städteplaner*innen, Architekt*innen, Vertreter*innen der Stadtverwaltung und Bürger*innen. Wie sieht die Zukunft der Innenstadt aus? Wie können wir sie besser, nämlich menschlicher gestalten und auf unsere Bedürfnisse anpassen? Wie lässt sich eine Stadt fühlen und warum ist das für die künftige Stadtplanung so wichtig? Die Antworten von Tina Saaby, (...)

25.02.2020 · , ,

Stadt auf Augenhöhe – Tina Saaby und Frauke Gerstenberg sprechen bei Design for debate #3 über eine menschengerechte und visionäre Stadtplanung

Wir befinden uns mitten im Kieler Winter. Am 11. Dezember 2019 ist es eisig und das Sonnenlicht verabschiedet sich bereits um 16:30 Uhr. Zwei Stunden später ist es stockfinster. Trotzdem: Jeder einzelne Stuhl, selbst einer, der noch schnell in die letzte Ecke gequetscht wurde, von der aus man kaum etwas sehen kann, ist besetzt. Zusätzlich stehen Menschen an den Seiten des Raumes und blicken gen Rednerpult. Wer ihr Interesse so sehr schürt? Die gemeinsamen Gäste der Raumstrategien und des Muthesius Transferparks, Tina Saaby und Frauke Gerstenbergmit ihrem Thema „Feeling the city – How do we create cities for and with people“. 

Passend zu den aktuellen Umbaumaßnahmen in der Kieler Innenstadt mischt sich Design for debate an diesem Abend in das Thema der Stadtplanung und -entwicklung ein. (...)

14.02.2020 · , ,

Metamorphose des weißen Giganten – Drei Hochschulen entwerfen Zukunftskonzepte für einen Behördencampus an der Mercatorstraße

Die Einwohner*innen von Kiel kennen ihn: den weißen Bürogiganten mit seinen Olympischen Ringen in der Wik. 16 Stockwerke hoch, kastenförming, schnörkellos. In den nächsten Jahren werden aufwändige Renovierungsmaßnahmen am Gebäude zu verrichten sein. In diesem Zuge möchte die GMSH einen Umbau realisieren, der wertvolle Ressourcen für die zukünftige Arbeitswelt zur Verfügung stellen soll: Kommunikationsräume und -flächen, gemeinschaftliche Büros zur Ermöglichung des flexiblen Arbeitens, grüne Außenanlagen für erholsame Pausen und schließlich die Nutzung erneuerbarer Energien. Der Behördenkomplex soll nicht nur modernisiert, sondern in allen Bereichen neu gedacht werden, frei von Sachzwängen und herkömmlichen Konventionen. Insgesamt gilt es, dabei attraktiv für die Arbeitskräfte der Zukunft zu werden und gleichzeitig die Bedürfnisse der heutigen Arbeitnehmer*innen zu berücksichtigen. (...)

28.01.2020 · , ,

Kunst trifft Wissenschaft – Beim 12. Forum Wissenschaftskommunikation drehte sich alles um Wissenstransfer über Tellerränder hinweg

Einmal im Jahr treffen sich Kommunikator*innen, Entscheider*innen und Wissenschaftler*innen von Hochschulen und Organisationen aus dem deutschsprachigen Raum zum Forum Wissenschaftskommunikation. Es ist die größte Fachtagung dieser Art, ausgerichtet von Wissenschaft im Dialog, WiD, der Organisation für Wissenschaftskommunikation in Deutschland. Das 12. Forum fand vom 10. bis 12. Dezember 2019 in Essen statt. Klar, dass der Schwerpunkt „Kunst trifft Wissenschaft“ aus unserer Sicht besonders zog. Susanne Kollmann, Koordinatorin für Sichtbarkeit und Netzwerke im Transferpark, war neugierig, welche Potenziale andere darin sehen und stürzte sich in das Programm aus Vorträgen, Panels, Workshops und Best-Practice-Sessions – Networking und Einblicke in neue Trends und Strategien inklusive.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Reise in die ehemalige Kohlemetropole hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. (...)

13.01.2020 · , ,

Muthesius Transferpark – Gestaltungsraum für Innovation


Der Muthesius Transferpark ist das Kompetenzzentrum der Kunsthochschule. Mit ihrem speziellen Wissen und ihrer Perspektive sind Gestalter*innen, Designer*innen, Raumstrategen*innen und Künstler*innen Impulsgeber*innen in jedem Innovationsprozess. Ganz gleich, ob es dabei um Produkte, Diskurse oder Veränderungsprozesse in Unternehmen, Institutionen oder in der Gesellschaft geht. Weil Transfer immer auch etwas mit Perspektivwechsel zu tun hat, haben wir bewusst Räume außerhalb der Kunsthochschule bezogen.

Transfer ist keine Einbahnstraße: Wir sorgen für den Austausch und für Kooperationen mit Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Mit unseren speziellen Projekt-, Veranstaltungs- und Qualifizierungsformaten verknüpfen wir die Kompetenzen aus verschiedenen Welten. Dabei verstehen wir uns auch als Übersetzer*innen für ein breiteres Verständnis von Design und Gestaltung. Denn hervorragendes Design ist viel mehr als ein Produkt. Es ist ein offener Prozess. Eine Methode, die den Anspruch an höchste Qualität ebenso braucht wie den Mut zum Scheitern, Verwerfen und wieder neu Losgehen – und die gerade darum besonders gut dazu beitragen kann, dass Innovationsvorhaben gelingen. Dass wir dies anbieten können, ist in Schleswig-Holstein etwas ganz Besonderes, denn wir sind die einzige Kunsthochschule im Land.

Transfer heißt bewegen, verändern, umsetzen

Lehrende und Studierende entwickeln jedes Semester Fragestellungen zu den aktuellen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Themen, sie erforschen und entwerfen Lösungen. In unserem Innovationslabor auf dem Anscharcampus können Entwürfe vertieft, weitergedacht und umgesetzt werden – als Transferprojekte in allen Themenfeldern, zu denen an der Kunsthochschule, auch interdisziplinär, gelehrt und geforscht wird. Dazu zählen Medical Design/Health Care, Demografie, Mobilität, Nachhaltigkeit/Klimaschutz, Digitalisierung, Wissenschaftskommunikation, Produktion der Zukunft, Zukunft der Innenstadt,

Zum Innovationslabor gehören Arbeitsräume sowie eigene Werkräume. Ausgestattet als moderne Werkstatt ist hier Raum für den Transfer von Ideen und Modellen in umsetzbare Strukturen. Wir beraten und begleiten Projektteams dabei, ihre Entwürfe zu hinterfragen, Gedanken zu vertiefen, mit Material zu experimentieren. Die Werkräume sind zugleich Vernetzungs- und Austauschraum. Experten*innen können hier die Fachkenntnisse ihres Gebietes mit anderen teilen und sich austauschen. Dies ermöglichen wir in wiederkehrenden Gesprächs- und Tüftelrunden zu bestimmten Themen, Materialien oder Werkzeugen als auch mit Fachvorträgen.

Hintergrund

Der Muthesius Transferpark wurde zum 1. April 2017 zunächst für fünf Jahre als Kompetenzzentrum bewilligt. Gefördert mit Mitteln der EU und des Landes Schleswig-Holstein, haben wir im Sommer 2017 unsere Arbeit aufgenommen. Wissenschaftliche Leiterin unseres interdisziplinären Teams ist Dr. Inge Schröder, Prof. Dr. Bettina Möllring leitet das Projekt auf Seiten der Kunsthochschule. Die Koordinatorinnen Anke Müffelmann und Susanne Kollmann verantworten Innovationslabor, Vernetzung sowie Qualifizierung und Internationalisierung, Tanja Lücker ist zuständig für Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit. Die Werkräume liegen in den Händen von Tobias Gehrke, Susanne Martens ist zuständig für Finanzen und Personal. Projektpartner des Transferparks ist die Kieler Wirtschaftsförderung GmbH.

Fragen?

Dr. Inge Schröder
T +49 (0)172 / 420 230 8, E schroeder@muthesius.de


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