»Interface meets Information Design«

Ausstellung vom 18.10.17 bis 03.11.17
Vernissage am 18.10.17 ab 19:00 Uhr
Atelierhaus im Anscharpark, Heiligendammer Str. 15, 24106 Kiel

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Freitag von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Samstag und Sonntag von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Die beiden Master-Schwerpunkte Interface Design und Interaktives Informationsdesign an der Muthesius Kunsthochschule setzen sich intensiv mit dem digitalen Wandel und den damit einhergehenden neuen
Gestaltungsmöglichkeiten auseinander.

In der gemeinsamen Ausstellung sind Projekte von Studierenden und AbsolventInnen der beiden Schwerpunkte zu sehen. Es werden Entwürfe für eine neue Bürgerbeteiligungsplattform »Neo Kiel« gezeigt, ein
Kooperationsprojekt mit der Stadt Kiel und auch Installationen, die beim Hochschulwettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgezeichnet wurden. (...)

FUTUR 3 _ KunstKultur Festival

Kiel in naher Zukunft: Wir denken zurück an ein Ereignis, das geworden gewesen sein wird. Es war das Futur 3-Festival. „es wird angefangen gehabt haben“ heißt es zur Eröffnung im ehemaligen megabike Pavillon in Kiels Innenstadt. Mit über 17 Kieler KünstlerInnen startet das futuristische Festival, kuratiert von der Künstlergruppe Jihae An mit Jakob Grebert, Ramona Kortyka und Lisa Dressler. Ein Netzwerk aus Akteuren bespielt den temporären Leerstand in der Kieler Innenstadt und bringt so Initiativen (u.a. Prima Kunst e.V., Studio Seitlich/der kleine Papierladen der alten Mu, Studio18, Atelierhaus Anscharpark, Raum Station, Popshop e.V.) und Einzelpersonen zusammen. Möglich gemacht hat dies die großzügige Förderung durch die Muthesius Kunsthochschule, Kiel-Marketing und Kunstverein Haus 8. (...)

Weitere Meldungen

Jan Koblasa ist tot.

Prof. Jan Koblasa starb im Alter von fast 85 Jahren am 3.10. in Hamburg. Der 1932 in südböhmischen Tábor geborene Künstler wurde 1969 an die Muthesius Kunsthochschule berufen und begündete hier die Klasse für Bildhauerei, die er bis 1998 leitete. Er prägte eine ganze Generation junger Bildhauer. Neben Lehrtätigkeit und Ausstellungsaktivitäten übernahm er eine Reihe öffentlicher Aufträge. In Kiel ist u.a. seine siebenteilige Skulptur vor der Arbeitsagentur und der „Nachbar“ vor dem Standesamt zu sehen.

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Hermann trifft Hermann! Die Muthesius Kunsthochschule in der Hermann Ehlers Akademie

Zur Eröffnung unserer Ausstellung „Hermann trifft Hermann! Die Muthesius Kunsthochschule in der Hermann Ehlers Akademie“ am Dienstag, 10. Oktober, 19 Uhr, Niemannsweg 78, laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Für den Zeitraum von zwei Monaten zeigt die Ausstellung Arbeiten von 12 Studenten der Basisklasse der Kieler Muthesius Kunsthochschule – sie verspricht junge, überraschende und vielfältige Kunst in altehrwürdiger Villa. Die Basisklasse ist das künstlerische Orientierungsjahr für alle Kunst-Studierenden der Muthesius Kunsthochschule. Sie versteht sich als Schule des Sehens, die den Studierenden vermittelt, künstlerische Qualitäten zu unterscheiden, zu erkennen, zu benennen und diese Einsichten in eigene Arbeiten einfließen zu lassen. Eine Auswahl dieser Arbeiten wird ab dem 10. Oktober in der Akademie zu sehen sein, wenn Hermann Muthesius und Hermann Ehlers aufeinandertreffen.

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Muthesius Medical Design ausgezeichnet

Mit „CEVEC“, einem innovativen Produktsystem, das eine schnelle und sichere Anlage eines Venenkatheders in Notfallsituationen ermöglicht, errang Gabriel Müller den iF Design Talent Award 2017. (...)

Aktuelle Arbeiten

Raum, Konzept-Inszenierung von Räumen

In projektorientierten Formaten wird hier die Produktion von Raum an Schnittstellen zwischen Kunst, Architektur, Medien und Urbanismus behandelt. Ein Raumbegriff, der sich in den letzten Jahren speziell unter dem Einfluss von elektronischen Medien und der damit verbundenen Einlagerung »virtueller Räume« in die materielle Umgebung, maßgeblich verändert hat, verlangt nach neuen Methoden sowohl der Analyse, der Interpretation, der Forschung als auch der Gestaltung und der Entwurfsmethodik. Raum wird dabei als kultureller »Screen« verstanden, auf dem sich die sozialen, technologischen und politischen Verhältnisse abzeichnen und transdisziplinär verschränken.

Die Gestaltung dieser (Benutzer) Oberflächen soll in der Wechselwirkung von theoretischen und praxisorientierten Zugängen entwickelt werden. Die Researchphase und die Entwicklung von Analyse-Konzepten ist dabei genauso von zentraler Bedeutung wie die Übersetzung in Entwurfsstrategien und verräumlichte Konzepte. Das Verständnis zeitgenössischer Bildwelten und Blickregime innerhalb einer dominanten, visuellen Kultur ist dabei eine Voraussetzung für die Produktion von Raum, der zunehmend unter den Bedingungen von Performanz und Theatralität im Sinne einer sich verstärkenden »Politik der Sichtbarkeit« zu sehen ist. Filmische Methoden sowie mediale Strategien bilden dafür ein zentrales Bezugsfeld für Strategien der Raumgestaltung. Der thematische Bogen spannt sich dabei von der Analyse bzw. Entwicklung von Interfaces und Displays, von temporären und veränderbaren Räumen über künstlerische Strategien bis hin zu Leitsystemen und urbanen Interventionen. Themen : Analyse-Methoden, Entwurfsstrategien, Blickregime, Rauminszenierungen, Mikroarchitekturen, mediale Räume, künstlerische Raumstrategien.